Kann man der Bibel wirklich glauben?

Wussten Sie, dass es handfeste Beweise für die Bibel gibt als wahren historischen Bericht über echte Menschen, reale Orte und echte Ereignisse der Vergangenheit? Was sind einige dieser Beweise?

Von Scott Ashley

Die Niederschrift der Bibel vollzog sich im Laufe vieler Jahrhunderte. Die Grundtexte entstanden auf drei Kontinenten und hatten Dutzende von Autoren. Die Anzahl der erwähnten Fakten geht in die Tausende. Dazu gehören Menschen- und Ortsnamen, Ereignisse, Bräuche, Daten und geografische Merkmale.

Die Archäologie, die Wissenschaft der sichtbaren Überreste alter Kulturen, die durch Ausgrabungen oder mit Hilfe literarischer Überlieferung erschlossen werden können, kann zwar vieles ans Licht bringen, hat aber längst nicht ihr volles Potenzial erreicht. Beispielsweise sind in dem geografischen Raum, in dem sich die Geschichten der Bibel abspielen, Tausende unerforschte Flächen bekannt, wo Menschen zur Zeit der Bibel gelebt und gewirkt haben.

Und selbst an den meisten Stellen, wo Ausgrabungen bereits stattgefunden haben oder heute stattfinden, hat man bisher nur zwischen einem und fünf Prozent der möglichen Funde zu Tage gefördert – selbst dort, wo seit Jahrzehnten gegraben wird. Mit anderen Worten: Das, was die Archäologie bisher an Beweisen geliefert hat, entspricht nur einem winzigen Bruchteil des Materials, das noch im Verborgenen liegt.

Und selbst das, was noch nicht gefunden wurde, ist nur ein kleiner Bruchteil dessen, was es einmal gegeben hat. Denn fast alles, was zerfallen kann, ist einfach zerfallen, wenn es sich nicht an einem Ort befand, wo seit eh und je extreme Trockenheit herrscht. Aus diesem Grund findet man nur wenige Erzeugnisse des Menschen, die aus Tuch, Holz, Leder, Knochensubstanz, Pergament oder Papyrus bestehen.

Und das, was nicht verderblich war, wurde immer wieder verwendet. Es wurde nicht einfach weggeworfen. Das gilt besonders für Wertsachen, die sorgfältig behütet und weitergereicht wurden. Solche Erzeugnisse blieben also nicht unter den Schichten von Staub und Schutt. Die Paläste, Tempel und Villen, wo man die wichtigsten Erzeugnisse vermuten würde, wird man sauber gehalten haben, mit dem Ergebnis, dass es später weniger zu finden gab.

Bedeutend ist auch die Tatsache, dass es in der antiken Welt üblich war, eine Stadt einzuäschern, ehe man mit Neubauten begann. Damit gingen viele mögliche Beweise des damaligen Lebens verloren. Viele, wenn nicht die meisten Städte der Antike wurden darüber hinaus geplündert oder brannten in Folge von Erdbeben und Kriegshandlungen nieder.

Das Fazit ist, dass wir nur einen winzigen Bruchteil der möglichen Zeugnisse für die Wahrhaftigkeit der Bibel besitzen.

Falsche Schlüsse aus fehlenden Beweisen

Einige deuten das Fehlen von Beweismaterial für manche geschichtlichen Aussagen der Bibel als einen Beweis für ihre Unglaubwürdigkeit. Solches Denken ist aber nicht stichhaltig.

Beispielsweise schreibt Richard Dawkins als Verfechter des Atheismus Folgendes:

„Die Evangelien sind keine zuverlässigen Berichte über geschichtliche Ereignisse. Sie wurden samt und sonders lange nach dem Tod von Jesus geschrieben . . . Niemand weiß, wer die vier Evangelisten waren, aber es ist davon auszugehen, dass keiner von ihnen Jesus persönlich kannte. Ein Großteil dessen, was sie niederschrieben, war keineswegs als ehrlicher Versuch gemeint, echte Geschichte zu schreiben“ (The God Delusion, 2006, Seite 96).

Der britische Autor Christopher Hutchins, der bis zu seinem Tod Atheist war, schrieb über die ältesten Bücher der Bibel:

„Lange bevor wissenschaftliche Forschungen, sorgfältige Übersetzungen und Ausgrabungen zu unserer Aufklärung beigetragen hatten, konnte jeder denkende Mensch die ‚Offenbarung‘ am Berg Sinai als Märchen durchschauen, das lange nach den unglaubwürdig beschriebenen Phantomereignissen zur Niederschrift gekommen war“ (God Is Not Great: How Religion Poisons Everything, 2007, Seite 104).

Bezeichnend an dieser Aussage ist, dass Hutchins offenbar meinte, Ausgrabungen hätten gezeigt, dass die biblischen Erzählungen nicht der Wahrheit entsprechen. Das ist aber weit gefehlt!

Es mag wenig bekannt sein, aber der jüdische Geschichtsschreiber Flavius Josephus und mehrere römische Historiker und Beamte aus dem ersten und zweiten nachchristlichen Jahrhundert beschäftigten sich mit Jesus Christus, Johannes dem Täufer, Jakobus, dem Halbbruder von Jesus, und den Glaubenssätzen der Urkirche.

Wenn nun Dawkins behauptet, die Evangelien seien „keine zuverlässigen Berichte über geschichtliche Ereignisse“ und „keineswegs als ehrlicher Versuch gemeint, echte Geschichte zu schreiben“, muss man sich fragen, warum er diese Zeugen aus den ersten beiden Jahrhunderten völlig ignoriert hat.

Was lernt man wirklich aus den Funden der Archäologie?

Im Gegensatz zu den angeblich heiligen Schriften anderer Religionen wurzelt die Bibel in echter Geschichte. Sie beschreibt wirkliche Menschen, reale Orte und echte Ereignisse, wie uns die Archäologie vielfach bestätigt.

Erzeugnisse von Menschenhand, wie Standbilder, Inschriften, Siegel, Münzen und Tontafeln, die in verschiedenen Archiven aufbewahrt werden, tragen die Namen dutzender Menschen, die in der Bibel erwähnt werden. (Siehe „Biblische Gestalten, deren Existenz von der Archäologie bestätigt wird“ auf Seite 8.)

Mit dreizehn Jahren nahm ich an meiner ersten Ausgrabung teil. Seither beschäftige ich mich intensiv mit der Archäologie. So verbringe ich viel Zeit in Museen in aller Welt, wo Erzeugnisse zu finden sind, die mit der Bibel zu tun haben. Ich reise oft in die Gebiete, wo sich die biblischen Geschichten abspielten. Ich habe die meisten wichtigen biblischen Ausgrabungsstätten besucht und die führenden Archäologen unserer Zeit kennengelernt. Und ich weiß, was die Archäologie über Gottes Wort offenbart.

Immer wieder sehe ich Beweise für die Aussage von Erwin Lutzer in seinem Buch Seven Reasons Why You Can Trust the Bible:

„Jeden Monat wird von der Archäologie etwas Neues entdeckt . . . JedesJahr gewinnen wir neue Erkenntnisse über das Leben der biblischen Gestalten. Jedes Jahr wächst unsere Überzeugung, dass die Bibel in der Geschichte des Nahen Ostens wurzelt, dass sie die Merkmale eines glaubwürdigen Zeugnisses aufweist. Die Geografie, Chronologie und die Aufstiege und Niedergänge verschiedener Reiche, wie sie in ihr beschrieben werden, entsprechen unseren Kenntnissen aus der weltlichen Geschichte“ (1998, Seite 74).

Eine aufschlussreiche Reise nach Griechenland

Vor Kurzem habe ich Griechenland besucht und einige frappierende Entdeckungen gemacht. Es kommt nicht oft vor, dass man konkreten Beweisen für die Echtheit bestimmter Menschen und Ereignisse begegnet, die in der Bibel erwähnt werden, aber bei diesem Besuch ist mir das mehrmals passiert.

Natürlich kann man mit Beweisen für weltberühmte Personen rechnen, wie den römischen Kaiser Augustus (27 v. Chr. bis 14 n. Chr.), der zur Zeit der Geburt Christi herrschte (siehe Lukas 2, Verse 1-6). Ich sah gut erhaltene Büsten von ihm in mehreren Museen, aber das war keine Überraschung, denn Griechenland, wie auch das Heilige Land, gehörte ja während seiner Regierungszeit zum Römischen Reich.

Von Alexander dem Großen sah ich ebenfalls mehrere Büsten. Er wird in der Bibel nicht mit Namen genannt, doch wird er in biblischer Prophetie angekündigt. So finden wir im 8. Kapitel des Buches Daniel eine Vision über einen Widder, der das Medo-Persische Reich, und einen Ziegenbock, der Griechenland darstellt. Der Ziegenbock hat ein „ansehnliches Horn“ zwischen den Augen, und dieses Horn ist ein Symbol für Alexander, der das Medo-Persische Reich zerschmetterte und seine Herrschaft über den Großteil der damals bekannten Welt ausdehnte (siehe besonders Verse 5-7 und 21).

Alexander gehört zu einer Gruppe bekannter Gestalten, deren Wirken von der Bibel lange im Voraus angekündigt wurde. Es wird aber von mancher Seite eingewandt, die Hinweise auf berühmte Figuren seien nachträglich in die biblischen Texte eingefügt worden.

Auch wenn man eine solche Möglichkeit einräumen könnte, würde es die Glaubwürdigkeit auf eine harte Probe stellen, einen ähnlichen Vorgang bei relativ unbekannten Persönlichkeiten zu unterstellen. Deswegen war für mich ein Fund in der griechischen Stadt Korinth von überragender Bedeutung. Im Römer 16, Vers 24 lesen wir von einem Erastus, der als Stadtkämmerer bezeichnet wird. Erastus ist eines der Mitglieder der Kirchengemeinde in Korinth, die über Paulus ihre Grüße an die Gemeinde in Rom richten.

Bei einer Ausgrabung in der Nähe des Theaters des antiken Korinth fanden Archäologen im Jahre 1929 eine große Inschrift, deren Wortlaut in deutscher Übersetzung lautet: „Als Gegenleistung für sein öffentliches Amt als Aedil, ließ Erastus diese Fläche auf eigene Kosten mit Pflastersteinen auslegen.“

Ein Aedil war für öffentliche Bauten, Straßen, Märkte und Veranstaltungen zuständig. Im Falle von Erastus passt das alles gut zu seiner Bezeichnung im Römerbrief als „Stadtkämmerer“.

Ferner wird die Inschrift in die Mitte des ersten Jahrhunderts datiert. Wenn man bedenkt, dass Paulus den Brief an die Römer um 57 bis 58 n. Chr. verfasste, liegt der Schluss nahe, dass der Erastus der Inschrift und der Erastus des Römerbriefs ein und dieselbe Person sind. Mit anderen Worten: Paulus schrieb von echten Menschen zu einer echten Zeit an einem echten Ort!

Der Richterstuhl des Gallio

Neben der Inschrift über Erastus findet sich in Korinth ein weiterer kräftiger Beweis für die Zuverlässigkeit der Bibel. Zu den Ruinen der antiken Stadt, nicht weit von der Erastus-Inschrift entfernt, gehören die Überreste eines großen Versammlungsplatzes vor einer steinernen Bühne. Die meisten Archäologen sehen in dieser Bühne ein bema, das heißt eine öffentliche Stelle, von der aus Stadtbeamte sprachen und Richter ihre Urteile verkündeten.

Lukas, der Verfasser der Apostelgeschichte, erklärt, was dem Paulus geschah, als er sich in Korinth aufhielt:

„Als aber Gallio Statthalter in Achaja war, empörten sich die Juden einmütig gegen Paulus und führten ihn vor den Richterstuhl und sprachen: Dieser Mensch überredet die Leute, Gott zu dienen dem Gesetz zuwider. Als aber Paulus den Mund auftun wollte, sprach Gallio zu den Juden: Wenn es um einen Frevel oder ein Vergehen ginge, ihr Juden, so würde ich euch anhören, wie es recht ist; weil es aber Fragen sind über Lehre und Namen und das Gesetz bei euch, so seht ihr selber zu; ich gedenke, darüber nicht Richter zu sein. Und er trieb sie weg von dem Richterstuhl.

Da ergriffen sie alle Sosthenes, den Vorsteher der Synagoge, und schlugen ihn vor dem Richterstuhl und Gallio kümmerte sich nicht darum. Paulus aber blieb noch eine Zeit lang dort“ (Apostelgeschichte 18,12-18; alle Hervorhebungen durch uns).

Die Widersacher des Paulus fielen in die Grube hinein, die sie für ihn ausgehoben hatten. Weit davon entfernt, dem Apostel das Wort zu verbieten, wies der Statthalter Gallio die Klagen seiner Gegner ab und ließ den Paulus gewähren. Unter dem Schutz der Obrigkeit blieb Paulus als Lehrer und Diener der Kirchengemeinde noch länger in der berühmten Stadt.

Im zitierten Textabschnitt wird der Richterstuhl drei Mal erwähnt. Das griechische Wort bema bedeutet „Bühne“. Wer heute Korinth besucht und die Ruinen der antiken Stadt besichtigt, wird die Bühne sehen, vor die Paulus gebracht wurde! (Für weitere Beispiele siehe „Biblische Gebäude und Strukturen, die von Archäologen gefunden wurden“ auf Seite 7.)

Die Bühne, die in der Bibel beiläufig erwähnt wird, hat es also tatsächlich gegeben, und zwar zur richtigen Zeit am richtigen Ort!

Und das war längst nicht alles. So habe ich in Athen den Areopag (Areshügel) gesehen, wo Paulus vor knapp 2000 Jahren predigte (siehe Apostelgeschichte 17), auch den Marktplatz, wo er zu der Menge sprach, sowie zahlreiche Standbilder von Göttern und Göttinnen, die von den Athenern und den Korinthern, etwas westlich von Athen, verehrt wurden.

Dieses Erlebnis war für mich sowohl ernüchternd als auch befriedigend. Denn es war eine weitere Bestätigung dafür, dass die Bibel von echten Menschen, echten Orten und echten Ereignissen handelt.

Weitere Beweise für die Zuverlässigkeit der Bibel

Die Reise nach Griechenland war für mich zwar eine Offenbarung, aber das, was ich dort sah, war nichts im Vergleich zu dem, was es insgesamt an Beweisen für die Zuverlässigkeit der Bibel gibt. Wenn man bedenkt, welch geringen Anteil an vergrabenem Material bisher von der Archäologie ans Licht gebracht wurde, ist es erstaunlich, wie viel Beweismaterial wir schon für die Zuverlässigkeit der Bibel besitzen.

Bei ähnlichen Reisen zu biblischen Ausgrabungsstätten nach Israel, Jordanien, Ägypten, der Türkei (dem biblischen „Asien“) und Italien sowie bei Besuchen in Museen in aller Welt habe ich zahlreiche Beweise für viele biblische Personen, Gegenstände, Sitten und Gebräuche mit eigenen Augen gesehen. Zu den eindrucksvollsten Funden gehörten:

Eine Steinplatte aus der ersten Hälfte des ersten nachchristlichen Jahrhunderts mit einer Inschrift, die „Pontius Pilatus, Präfekt von Judäa“ und den römischen Kaiser Tiberius erwähnt. Diese Platte wurde 1961 an der israelischen Mittelmeerküste in Caesarea Maritima gefunden. Zur Zeit Christi haben dort die Statthalter Roms residiert. Es war dieser Pontius Pilatus, der nach dem Bericht der Evangelien Jesus zum Kreuzigungstod verurteilte.

Ein kunstvoll verarbeiteter Steinkasten aus dem ersten nachchristlichen Jahrhundert, auf dem der Name „Josef, Sohn des Kaiphas“ steht. Dieser Kasten wurde im Jahre 1990 in einem Priestergrab in der Nähe von Jerusalem gefunden. Der Hohepriester Kaiphas spielte eine führende Rolle in der Verschwörung unter den geistlichen Führern in Jerusalem, die zur Kreuzigung Christi führte.

Die Gebeine eines gekreuzigten Mannes aus dem ersten nachchristlichen Jahrhundert, die im Jahre 1968 in einem Grab in Jerusalem gefunden wurden. Der Fersenknochen war immer noch von einem großen Nagel aus Eisen durchbohrt. Man hatte den Nagel nicht entfernen können, vermutlich weil er stark gebogen war. Das war ein augenfälliger Beweis dafür, dass die Römer zur Zeit Christi Kreuzigungen vollzogen.

Wenn Sie mehr über archäologische Beweise für biblische Fakten und Aussagen erfahren möchten, besuchen Sie bitte unsere Webseite unter der Adresse www.gutenachrichten.org und geben Sie als Suchbegriff „Archäologie“ ein. Eine zuverlässige Fundgrube ist auch das Zondervan Handbook of Biblical Archaeology: A Book by Book Guide to Archaeological Discoveries Related to the Bible, ein englischsprachiges Nachschlagewerk, das erst im November 2017 veröffentlicht wurde.

Gottes Wort ist unerschütterlich

Wenn man die Fülle an Beweismaterial für die Zuverlässigkeit der Bibel betrachtet, stellt sich die Frage, warum so viele Menschen sie ablehnen. Eine Teilerklärung finden wir in Römer 8, Vers 7: „Die menschliche Natur steht Gott grundsätzlich feindlich gegenüber. Sie hat sich nicht dem Gesetz Gottes unterstellt und wird es auch nicht können“ („Neues Leben“-Übersetzung). Es ist offensichtlich, warum die Menschen die Bibel ablehnen. Sie wollen sich nicht nach ihren Anweisungen richten!

Trotz der fehlerhaften Meinungen, Ausreden und Erklärungen des Menschen bleibt Gottes Wort unerschütterlich. Wie es bei Jesaja heißt: „Das Gras verdorrt, die Blume verwelkt, aber das Wort unseres Gottes bleibt ewiglich“ (Jesaja 40,8).

Der Kampf um die Bibel, der immer noch tobt, wurde vor Jahrzehnten vom Schriftsteller und Professor Bernard Ramm auf den Punkt gebracht:

„Tausend Mal schon wurde für die Bibel die Totenglocke geläutet, der Trauerzug gebildet, der Grabstein beschrieben und die Abschiedsrede gehalten. Und doch ist der Leichnam immer wieder zu neuem Leben erwacht. Kein anderes Buch wurde jemals derart zersägt, zerschnitten, nach Makeln abgesucht und in den Schmutz gezogen.

Welches Werk der Philosophie, Religion oder Psychologie, ob aus der Antike oder aus der Moderne, wurde schon derart massiv angegriffen? Und zwar mit solcher Giftigkeit und Skepsis? Mit solcher Gründlichkeit und Gelehrsamkeit? Wo kein Kapitel, keine Zeile und keine Aussage verschont werden? Und trotzdem: Millionen von Menschen lieben und studieren die Bibel immer noch“ (Protestant Christian Evidences, 1957, Seite 232-233).

Die Redaktion von Gute Nachrichten ermutigt Sie, das kostbare Wort Gottes weiterhin zu lieben und zu studieren. Wir freuen uns, Sie auf Ihrem Weg begleiten zu dürfen!

Biblische Gebäude und Strukturen, die von Archäologen gefunden wurden

Der Archäologe Bryant Wood, Forschungsdirektor des Instituts „Associates for Biblical Research“ und Herausgeber der Fachzeitschrift Bible and Spade, hat eine Liste von biblischen Gebäuden und Strukturen zusammengestellt, die schon ausgegraben und identifiziert wurden. Zu den interessantesten gehören:

Der Teich von Gibeon, wo die Streitkräfte Davids und Isch-Boschets im Kampf um das Königtum aufeinander trafen (2. Samuel 2,12-32).

Der Palast in Samaria, wo die Könige Israels residierten (1. Könige 20,43; 21,1-2; 22,39; 2. Könige 1,2; 15,25).

Die Wasserleitung unter Jerusalem, die der König Hiskia baute, um die Wasserversorgung der Stadt während der assyrischen Belagerung sicherzustellen (2. Könige 20,20; 2. Chronik 32,30).

Der Palast in Babylon, wo der König Belsazar ein Fest abhielt, auf dem Daniel die Handschrift an der Wand auslegte (Daniel 5).

Der Palast in Susa, wo Ester Königin und Ehefrau des persischen Königs Xerxes war (Ester 1,2; 2,3. 5. 9. 16).

Das Tor des Königs, wo Mordechai, der Vetter Esters, saß (Ester 2,19. 21; 3,2. 3; 4,2; 5,9. 13; 6,10. 12).

Das Fundament der Synagoge in Kapernaum, wo Jesus lehrte und Wunder vollbrachte (Markus 1,21-28; Johannes 6,25-59).

Das Haus des Apostels Petrus in Kapernaum, wo Jesus die Schwiegermutter des Petrus heilte (Matthäus 8,14-16).

Der Brunnen Jakobs, wo Jesus mit der Samariterin sprach (Johannes 4).

Der Teich Betesda in Jerusalem, wo Jesus einen Gelähmten heilte (Johannes 5,1-14).

Der Teich Siloah in Jerusalem, wo Jesus einen Blinden heilte (Johannes 9,1-4).

Der Richterstuhl in Korinth, wo Paulus angeklagt wurde (Apostelgeschichte 18,12-17).

Das Theater in Ephesus, wo die Silberschmiede Aufruhr stifteten (Apostelgeschichte 19,29).

Der Palast des Herodes in Cäsarea, wo Paulus in Untersuchungshaft gehalten wurde (Apostelgeschichte 23,33-35).

Ausgrabungen in letzter Zeit in Jerusalem haben Funde zu Tage gefördert, die vorläufig als Teile folgender Strukturen identifiziert werden:

Der Palast, den David in Jerusalem errichten ließ (2. Samuel 5,11).

Die von Salomo errichteten Befestigungsanlagen um Jerusalem (1. Könige 11,27).

Die Schutzmauer um Jerusalem, die unter der Leitung Nehemias nach der Rückkehr der Juden aus der babylonischen Verbannung erbaut wurde (Nehemia 3; 4,1-6).

Biblische Gestalten, deren Existenz von der Archäologie bestätigt wird

Auf fast jeder Seite der Bibel findet man Namen von Menschen oder Orten. Die Glaubwürdigkeit der Bibel als Geschichtsbuch beruht auf der Zuverlässigkeit ihrer Aussagen. Wenn die in der Bibel erwähnten Menschen, Orte und Ereignisse echt sind, sollte es dafür archäologische Beweise geben. Wie steht es nun damit? Wird die Bibel von der Archäologie und der weltlichen Geschichtsschreibung bestätigt?

Bei Ausgrabungen haben Archäologen Inschriften und Gegenstände gefunden, die die Existenz von vielen Menschen bestätigen, die in der Bibel erwähnt werden. Geschichtsforscher, die sich mit antiken Handschriften beschäftigen, haben noch weitere Beweise für die Existenz biblischer Figuren gefunden. Zu den Menschen der Bibel, für deren Leben wir Beweise besitzen, gehören:

Altes Testament

Adrammelech, assyrischer Prinz

Ahab, König von Israel

Ahas, König von Juda

Ahasja, König von Israel

Ahasveros (Griechisch: Xerxes), König von Persien

Apries, Pharao von Ägypten

Artahsasta (Griechisch: Artaxerxes), König von Persien

Asarhaddon, König von Assyrien

Baruch, Schreiber Jeremias

Belsazar, Mitkönig von Babylon

Ben-Hadad, König von Aram

Bileam, moabitischer Prophet

Darius, König von Persien

David, König von Israel

Ewil-Merodach, König von Babel

Gedalja, Statthalter von Juda

Gemarja, Schreiber

Geschem, ein Araber

Hasaël, König von Aram

Hiskia, König von Juda

Hilkija, Hohepriester

Hofra, König von Ägypten

Hoschea, König von Israel

Isebel, Frau von Israels König Ahab

Jehu, König von Israel

Joasch, König von Israel

Jojachin, König von Juda

Joram, König von Israel

Juchal, Hofbeamter Zedekias

Josia, König von Juda

Jotam, König von Juda

Kyrus, König von Persien

Manasse, König von Juda

Menahem, König von Israel

Merodach-Baladan, König von Babel

Mescha, König von Moab

Meschullam, Vater des Schreibers Azalja

Nebukadnezar, König von Babel

Nebusaradan, Oberster der Leibwache Nebukadnezars

Nebuschasban, Oberkämmerer von Babel

Necho, König von Ägypten

Nergal-Sarazer, Oberhofmeister Babels

Nerija, Vater von Baruch, dem Schreiber Jeremias

Omri, König von Israel

Pekach, König von Israel

Rezin, König von Aram

Sargon II., König von Assyrien

Sanherib, König von Assyrien

Seraja, Hofbeamter Zedekias, des letzten Königs von Juda

Salmanassar III., König von Assyrien

Salmanassar V., König von Assyrien

Sarezer, Sohn Sanheribs

Schafan, ein Schreiber

Schebna, ein Schreiber Hiskias

Schelemja, der Vater Juchals

Schischak, König von Ägypten

Tiglat-Pileser, König von Assyrien

Tirhaka, König von Kusch

Usija, König von Juda

Zedekia, König von Juda

Neues Testament

Antonius Felix, Statthalter Judäas

Aretas IV., König der Nabatäer

Augustus, römischer Kaiser

Kaiphas, Hohepriester

Klaudius, römischer Kaiser

Erastus, Stadtkämmerer von Korinth

Gallio, römischer Präfekt in Achaja

Hannas, Hohepriester

Herodes der Große, König von Judäa

Herodes Antipas, Vierfürst von Galiläa und Peräa

Herodes Agrippa I., König von Judäa

Herodes Agrippa II., König von Judäa

Herodes Archelaus, Vierfürst von Judäa

Jakobus, der Halbbruder von Jesus

Jesus Christus

Johannes der Täufer

Pontius Pilatus, römischer Präfekt von Judäa

Porzius Festus, römischer Präfekt von Judäa

Quirinius, römischer Präfekt von Syrien

Sergius Paulus, römischer Präfekt von Zypern

Tiberius, römischer Kaiser

– GN März-April 2018 PDF-Datei dieser Ausgabe

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