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Ausgewählte Leserbriefe unserer Abonnenten

Februar 2012

Sie schreiben, dass die 31 n. Chr. von Jesus gegründete Kirche im Laufe der Geschichte verfolgt und zerstreut wurde. Die Urgemeinde war nicht organisiert und auch keine Kirche. Heute brauche ich keine Kirche, um das Wort Gottes zu hören.
  • 83109 Großkarolinenfeld

Antwort der Redaktion: Matthäus 16, Vers 18 in der Einheitsübersetzung lautet wie folgt: „Ich aber sage dir: Du bist Petrus und auf diesen Felsen werde ich meine Kirche bauen und die Mächte der Unterwelt werden sie nicht überwältigen.“ Das Wort „Kirche“ wird in diesem Vers auch in der Zürcher Bibel verwendet. Doch das Wort „Kirche“ ist für uns jedoch keine Frage der Wortklauberei, „Gemeinde“ kann man auch sagen. „Kirche“ hat für uns im Sinne von Matthäus 16, Vers 18 die Bedeutung, dass damit all diejenigen gemeint sind, in denen der heilige Geist wohnt und wirkt (Römer 8,9). Jesus sagte ausdrücklich, dass er diese seine Gemeinde bauen wollte. Er selbst ist der Grund, das Fundament (1. Korinther 3,11). Die Apostel und die Propheten des Alten Testaments gehören auch zum Fundament der Kirche (Epheser 2,18-20). Die Vorstellung, dass die Kirche Jesu keine Struktur hatte bzw. nicht organisiert war, ist nicht bibelkonform. Das Neue Testament zeigt, dass die frühe Kirche eine interne Struktur hatte, auch wenn sie keine rechtliche Körperschaft im Sinne heutiger Konfessionen war. Als Beispiel weisen wir auf das Jerusalemer Konzil hin (Apostelgeschichte 15), auf dem die Ältesten der Gemeinde die Frage nach der Notwendigkeit der Beschneidung behandelt und entschieden haben.

Januar 2012

Zu Ihrem Artikel Ein biblisches Geheimnis erklärt: Das Weltgericht in Offenbarung 20 [Januar-Februar 2012] bleibt nur zu sagen, was bereits in der Bibel steht: Alle Menschen haben in ihrem Leben die Gelegenheit, Gott kennenzulernen und sei es durch seine Schöpfung. Ich bin auch sicher, dass Gott keinen Menschen zu Unrecht verurteilt. Wie kommen Sie zu dem Schluss, dass jemand zu Unrecht in die Gottesferne verbannt wird? Bitte streichen Sie mich aus Ihrer Empfängerliste.
  • 84149 Velden

Antwort der Redaktion: Haben Sie den Artikel ohne die Vorurteile des traditionellen Christentums gelesen? Der einzige Name, durch den wir die Errettung erfahren können, ist Jesus Christus (Apostelgeschichte 4,12). Unser Artikel erklärt, wie die Milliarden von Menschen, die vor Jesu Geburt gelebt und daher seinen Namen nie gehört haben, ihre erste und einzige Gelegenheit zur Errettung erhalten werden.


Wir freuen uns über Ihre Kommentare, behalten uns aber das Recht vor, alle veröffentlichten Leserbriefe zu kürzen. Anonyme Briefe werden nicht veröffentlicht.

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