Krisenherd Nahost:
Was sagt die Bibel über seine Zukunft?

Vor ca. 2500 Jahren sagte der biblische Prophet Sacharja voraus, Jerusalem würde „zum Taumelbecher für alle Völker“. Ist das nicht eine zutreffende Beschreibung für die vergebliche Suche nach Frieden im Nahen Osten?

Online bestellen: Krisenherd Nahost: Was sagt die Bibel über seine Zukunft?Was geschah am 11. September 2001? Wenn es Ihnen wie den meisten Menschen ergeht, dann bleiben Ihnen die Emotionen und schrecklichen Bilder jenes Tages in permanenter Erinnerung. Wer kann den Anblick der Passagiermaschinen vergessen, wie sie in das World Trade Center in New York einschlagen, oder die Bilder der darin gefangenen Menschen, die sich in den Tod stürzten, den Zusammenbruch der beiden Türme oder die Staubwolken aus pulverisierten Trümmern, die Manhattan überzogen?

Die schrecklichen Ereignisse jenes Tages veränderten die Welt. Amerikas Sicherheitsgefühl – die Überzeugung, ein feindlicher Angriff könn­­te sich nie auf eigenem Boden ereignen – war für immer erschüttert. Andere Nationen erkannten sehr bald, dass ähnliche Katastrophen auch ihre eigenen Städte heimsuchen könnten.

Die Ereignisse jenes Tages brachten auch den Nahen Osten wieder in die Schlagzeilen. Plötzlich konnten Ereignisse, die Tausende von Kilometern entfernt ihren Verlauf nahmen, Menschen an jedem Ort der Welt in Mitleidenschaft ziehen. Eine Region, die für viele bedeutungslos geworden war, rückte mit einem Mal in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. Den Nationen der Welt wurde schlagartig klar, dass der Nahe Osten Einfluss auf unser aller Leben hat.

Schnell wurde uns bewusst, dass Probleme, Tausende von Kilometern entfernt, unseren Alltag stärker beeinträchtigen können als die Entscheidungen unserer eigenen Regierungen. Der Zusammenbruch der beiden Türme des World Trade Centers hatte eine direkte und größere Auswirkung auf die amerikanische Wirtschaft, als es die Entscheidungsträger der nahe gelegenen Wall Street je hätten bewirken können. Die direkten Schäden allein beliefen sich schät­zungsweise auf etwa 100 Milliarden US-Dollar.

Der Nahe Osten betrifft uns alle

Der 11. September 2001 war aber nicht der Beginn des Terrors, des islamischen Fundamentalismus oder der Konflikte im Nahen Osten. Als Teil einer historischen Abfolge war dieses Datum lediglich der Zeitpunkt, an dem sich die über die Jahrtausende angehäuften Probleme auf amerikanischem Boden entluden.

Angesichts des Umfangs, in dem der Nahe Osten heute unsere Nachrichtensendungen bestimmt, fällt es schwer zu glauben, dass diese Region zu Beginn des letzten Jahrhunderts „nur am Rande“ Bedeutung für die westliche Welt hatte. „Die Region war politisch in den Hintergrund gerückt“, schreibt der Historiker David Fromkin, Autor von A Peace to End All Peace (1989, Seite 24), einem Buch über die Geburt des modernen Nahen Ostens. „Nur wenige Europäer aus der Generation Churchills wussten, was in den geschwächten Reichen des osmanischen Sultans oder des persischen Schahs vor sich ging oder hielten es für bedeutend“, merkt er dazu an (Seite 25).

Ein Jahrhundert später sind Nationen weltweit von dem betroffen, was sich in dieser unsicheren Region ereignet. Erdöl, das immer noch reichlich zur Verfügung steht, ist die Lebensader der Weltwirtschaft und für den Fortbestand des westlichen Wohlstands absolut notwendig. Das meiste davon befindet sich unter dem Sand der nahöstlichen Wüsten. Die Abhängigkeit der westlichen Nationen vom Öl hat ihre Beziehung zum Nahen Osten grund­legend verändert.

In den letzten einhundert Jahren fand dort zudem ein weiterer grundlegender Wandel statt: die Entstehung von vielen neuen Nationen, eine Entwicklung, die die Politik in der Region wesentlich verkompliziert hat. Vor allem die Errichtung eines bestimmten Staates hat zu einem scheinbar endlosen Kreislauf von Gewalt und Unruhe geführt. Überraschenderweise hat die Bibel diese Entwicklung schon vor Tausenden von Jahren vorhergesagt.

Der Frieden, der das Ende des Friedens bedeutete

Der Erste Weltkrieg wurde einst als „der Krieg, der alle Kriege beenden wird“ bezeichnet. Am Ende der Friedenskonferenz nach dem damals schlimmsten Konflikt der Geschichte bemerkte Archibald Wavell, ein Offizier, der in der Britischen Armee in Palästina gedient hatte und später zum Feldmarschall befördert wurde, prophetisch: „Nach dem ,Krieg, der alle Kriege beenden wird‘, scheinen sie in Paris ziemlich erfolgreich dabei gewesen zu sein, einen ,Frieden, der allen Frieden beenden wird‘ zu schaffen“ (Fromkin, Seite 5).

Vor dem Ersten Weltkrieg dominierte das Osmanische Reich den Nahen Osten und regierte über die dortigen Länder, deren Namen uns heute vertraut sind: die heutige Türkei, den Libanon, Syrien, Irak, Kuwait, Jordanien und Israel. Diese Region wurde von einem untergehenden Reich regiert, in dem unterschiedliche Völker in relativer Harmonie miteinander lebten. Ungefähr 40 Prozent der Bevölkerung waren Türken und 40 Prozent waren Araber. Die restlichen Bewohner des Reiches stellten eine Mischung aus unterschiedlichen ethnischen Gruppierungen dar, wobei Armenier und Juden den größten Bevölkerungsanteil ausmachten.

Ohne den Ersten Weltkrieg hätte dieser Zustand vielleicht noch wesentlich länger angedauert. Zu Beginn des Krieges war nicht klar, welche Seite das Osmanische Reich unterstützen würde. Sowohl die Briten als auch die Deutschen umwarben die Türken. Am Ende entschloss sich der Sultan dafür, den deutschen Kaiser zu unterstützen. Es war ein fataler Entschluss, der am Ende zur Geburt von vielen neuen Nationen führen sollte – und zu einer anscheinend endlosen Reihe von kriegerischen Auseinandersetzungen.

Eine der Nationen, die aus dieser Entwicklung hervorgingen, war der jüdische Staat Israel. Wenigen ist diese entscheidende Tatsache bewusst: 1900 Jahre nach den Tagen Jesu Christi war die Hoheit der Juden über einen Teil des Nahen Ostens für die Erfüllung biblischer Prophezeiungen notwendig. Diese Re­gion, einst ein „politisches Hinterland“ von nur geringem Interesse für den Westen, ist dazu bestimmt, der Mittelpunkt einer letzten weltweiten Krise zu werden. Sie wird die verhängnisvollen Ereignisse einleiten, welche die Menschheit an den Rand der Vernichtung führen und unsere Welt für immer verändern werden.

Auf den nachfolgenden Seiten lernen Sie die erstaunliche Geschichte der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dieser entscheidenden Region kennen, die schon vor Tausenden von Jahren niedergeschrieben wurde – die Geschichte des Nahen Ostens in den Prophezeiungen der Bibel.

Möchten Sie weiterlesen? – Dann bestellen Sie die Broschüre oder laden Sie diese als  PDF-Datei herunter.

Gute Nachrichten
Postfach 301509
D-53195 Bonn

Telefon: (0228) 9 45 46 36
Fax: (0228) 9 45 46 37
E-Mail: info@gutenachrichten.org

Broschüren-Liste ]  Artikel drucken ]  Artikel versenden ] Artikel kommentieren ]


© 1997-2017     Alle Rechte vorbehalten  
Valid XHTML 1.0