
Die außergewöhnlichen Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz nähren einerseits Träume von einem unbeschwerten Leben, andererseits aber auch Albträume von Katastrophen. Wird künstliche Intelligenz letztendlich die menschliche Entscheidungsfindung und Führung ersetzen?
Von Steven Britt
Seit der Veröffentlichung von ChatGPT Ende 2022 ist die Welt von den Fortschritten im Bereich der künstlichen Intelligenz (KI) fasziniert. Da die Ergebnisse dieser Systeme immer menschenähnlicher werden, spürt jeder – von führenden Experten über Regierungschefs bis hin zu Kommentatoren – das rasante Tempo des technologischen Fortschritts. Man fragt sich, wohin führt das alles?
2023 warnte Elon Musk: „KI ist gefährlicher als beispielsweise eine schlecht gemanagte Flugzeugkonstruktion, Produktionswartung oder Automobilproduktion. Sie hat das Potenzial, die gesamte Zivilisation zu zerstören.“
Gibt es aber wirklich Grund zur Angst vor KI? Ist es möglich, dass KI bald ein menschliches oder gar übermenschliches Intelligenzniveau erreicht? Und falls ja, besteht denn trotz allem für die Menschheit noch Hoffnung, die Entwicklung und den Einsatz einer solch mächtigen Technologie zu kontrollieren?
Wenn Maschinen das Denken lernen
Die KI, die wir heute erleben, ist zwar beeindruckend, doch viele Experten glauben, dass wir nur noch wenige Jahre von einer künstlichen allgemeinen Intelligenz (AGI, „Artificial General Intelligence“) entfernt sind. AGI-Systeme verfügen über menschenähnliche Fähigkeiten wie Innovation, Experimentieren und Lernen und sind somit in der Lage, völlig neue Probleme zu lösen.
Seit Beginn des Maschinenzeitalters konnte Computersoftware nur starre, vorprogrammierte Anweisungen innerhalb klar definierter Grenzen ausführen. Künstliche Intelligenz ist heute hingegen in der Lage, ohne eine einzige Zeile neuen Codes eine Vielzahl von Aufgaben auf Anfrage zu erledigen.
So kann sie innerhalb von Minuten eine bessere Diagnose stellen als Ihr Arzt, einen Anwalt in einer Argumentation übertrumpfen, eine Rede in eine andere Sprache übersetzen, einen Vertrag aushandeln und darüber hinaus sogar ein Gedicht im Stil Shakespeares oder Schillers verfassen.
Die heutige Realität war für den Durchschnittsbürger noch vor drei Jahren, als ChatGPT auf den Markt kam, kaum vorstellbar. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Artikels erzielen KI-Modelle bereits überdurchschnittliche Ergebnisse in IQ-Tests und meistern Prüfungen auf Hochschulniveau in verschiedenen Fachbereichen mit Bravour.
Trotz dieser beeindruckenden Erfolge bleiben diese KI-Systeme einer allgemeinen künstlichen Intelligenz (AGI) unterlegen.
Ähnlich wie Bewusstsein ist auch Intelligenz schwer zu definieren, denn es gibt keine allgemein anerkannte Definition dessen, was AGI genau ausmacht. Aktuelle KI-Systeme schneiden in Tests gut ab, da sie Informationen, mit denen sie bereits vertraut sind, schnell verarbeiten können. Ein neues Merkmal von AGI wäre hingegen die menschenähnliche Fähigkeit, völlig neue Herausforderungen zu meistern und dabei zu lernen und sich anzupassen.
Während heutige KI-Tools die meisten Menschen in einer Vielzahl schriftlicher und mündlicher Tests bereits übertreffen, wäre ein echtes AGI-System ein Durchbruch, der die Welt verändern würde. Der Grund ist einfach: Künstliche Intelligenz lässt sich durch den Einsatz zusätzlicher Prozessoren skalieren.
So könnte man problemlos ganze AGI-Teams erschaffen, die gemeinsam komplexe Probleme aus verschiedenen Blickwinkeln bearbeiten – genau wie Menschen: Sie forschen, experimentieren, veröffentlichen Ergebnisse und ziehen Schlussfolgerungen. Sie würden allerdings niemals schlafen oder Pause machen und mit übermenschlicher Geschwindigkeit arbeiten.
In den Augen vieler wäre die erste und offensichtlichste Aufgabe dieser AGI, die Geheimnisse des Aufbaus höherer Intelligenz zu entschlüsseln. Sie soll sich so lange weiterentwickeln, bis sie den Menschen vollständig übertroffen hat. Dieses Niveau wird als künstliche Superintelligenz (ASI) bezeichnet.
Die Folgen einer AGI oder ASI wurden eingehend durchdacht. Die erdachten Ergebnisse lassen sich in vier mögliche Lebensverläufe einteilen.
1. Die KI-Utopie. Geleitet von sorgfältiger Planung und moralischer Weisheit arbeitet AGI unermüdlich daran, Krankheiten zu besiegen, saubere Energienetze zu entwickeln und aufzubauen sowie die Menschheit für kreative Tätigkeiten freizustellen. Arbeit wird optional, Armut verschwindet und alle leben glücklich bis ans Ende ihrer Tage.
2. Die feindselige Maschine. Wie in zahlreichen Actionfilmen beschließt eine abtrünnige KI, dass es ihr ohne die Menschheit besser ginge, und macht sich daran, uns zu vernichten.
3. Das Problem der Büroklammermaximierer. Der Philosoph Nick Bostrom warnte bereits im Jahr 2004 davor, dass selbst eine neutrale AGI verheerende Folgen haben kann, wenn ihr das falsche Ziel vorgegeben wird. In seinem Szenario wird die AGI einer Fabrik unterstellt und angewiesen, so viele Büroklammern wie möglich herzustellen. Schon bald beginnt sie, Wälder, Ozeane und schließlich auch Menschen in Rohstoffe für weitere Büroklammern umzuwandeln. So vernichtet sie ungewollt die Menschheit in blindem Streben nach einem schlecht definierten Ziel!
4. Menschlicher Unfug in extremer Form. Die wahrscheinlichste und unmittelbarste Gefahr geht vom Missbrauch dieser sich rasant entwickelnden Technologie für böse Zwecke aus. So wie die Physik Mitte des 20. Jahrhunderts den Weg für Atombomben mit ihrer furchtbaren Zerstörungskraft ebnete, könnten Staaten oder Kriminelle die AGI als Waffe einsetzen, etwa für Cyberkriegsführung oder die Entwicklung von Biowaffen.
Beachten Sie, dass nur eines dieser Ergebnisse nicht mit der Vernichtung der Menschheit endet! Doch werden die Technologien wirklich so weit fortschreiten?
2025: Das Jahr der KI-Agenten
Bereits Ende 2024 sprachen führende Köpfe der Technologiebranche vom Jahr 2025 als dem „Jahr der KI-Agenten“ und signalisierten damit einen grundlegenden Wandel in der Art und Weise, wie KI eingesetzt wird. Bis vor Kurzem konnten KI-Tools wie ChatGPT lediglich Texte und Ideen generieren. Sie konnten keine Aktionen in der realen Welt ausführen, sondern lediglich auf Benutzereingaben reagieren. KI-Agenten ändern das grundlegend.
Der entscheidende Unterschied zwischen einem Chatbot und einem KI-Agenten besteht darin, dass ein Agent selbstständig mit anderen Softwaretools interagieren kann, um Aufgaben eigenständig zu erledigen – auch ohne explizite Anweisung. Der erste Schritt in Richtung KI-Agenten war die Integration einfacher Websuchfunktionen. Dadurch war die KI in der Lage, selbstständig Internetrecherchen durchzuführen und Dutzende von Websites zu durchsuchen, um detaillierte Anfragen mit aktuellen Informationen zu beantworten.
Am 17. Juli 2025 veröffentlichte OpenAI den Agentenmodus in ChatGPT. Dieser ermöglicht die umfassende Nutzung des Internets über einen Webbrowser. Sie können dem Agentenmodus beispielsweise die Daten einer bevorstehenden Reise, Ihr Budget und Ihre Interessen mitteilen. Er recherchiert dann die Region, erstellt einen detaillierten Tagesablauf und bucht Hotel und Tickets für Sie!
Die massive finanzielle Wette auf KI
Wenn Investitionen ein Maßstab für Erwartungen sind, dann glauben die reichsten Unternehmen und Regierungen der Welt offensichtlich alle daran, dass AGI bald Anwendung findet und die Welt dadurch deutlich verändert wird.
Im Januar 2025 kündigte OpenAI das Projekt Stargate an, ein 500 Milliarden Dollar teures Rechenzentrum, das einen Strombedarf von über fünf Gigawatt hat – mehr als das Doppelte der Leistung des Hoover-Staudamms. Elon Musks Supercomputing-Zentrum Colossus hat bisher vier Milliarden Dollar gekostet und bezieht 150 Megawatt aus dem Stromnetz. Es ist geplant, weitere 25 Milliarden Dollar zu investieren, um die Kapazität auf fast ein Gigawatt zu vervierfachen.
Und die Ausgaben beschränken sich nicht nur auf Hardware. In einem der aggressivsten Wettkämpfe um die besten Talente der Geschichte hat Meta (ehemals Facebook) hochkarätigen KI-Forschern Vergütungspakete im Wert von 300 Millionen Dollar über vier Jahre angeboten, manchmal sogar mit mehr als 100 Millionen Dollar im ersten Jahr.
Inmitten all dessen stieg der Chip-Hersteller Nvidia rasant zum wertvollsten Unternehmen der Geschichte auf und erreichte einen Wert von über 4,5 Billionen Dollar.
Dieses „Rechenwettrennen“ ähnelt der nuklearen Aufrüstung im Kalten Krieg, hat jedoch einen entscheidenden Unterschied: das Tempo. Während die Entwicklung von Atomwaffen sich über Jahrzehnte erstreckte, wurde ChatGPT erst vor drei Jahren veröffentlicht.
Wie bekannt, sagte der russische Präsident Wladimir Putin 2017: „Wer im Bereich der KI führend wird, wird der Herrscher der Welt sein.“ Diese Aussage brachte die Begeisterung für leistungsstarke KI-Systeme treffend auf den Punkt, die diese historischen Investitionen ausgelöst hat.
Die biblische Perspektive: Ist AGI wirklich möglich?
Tatsächlich können Maschinen die gottgegebene geistliche Natur des Menschen nicht nachbilden. In Prediger 3, Vers 11 steht, dass Gott die „Ewigkeit in ihr Herz gelegt“ hat. Menschen sind mehr als nur biologische Datenverarbeiter. Es ist der menschliche Geist unseres Schöpfers, der uns Verständnis schenkt (Hiob 32,8; 1. Korinther 2,11). Er hat uns geschaffen, um in einer liebevollen Beziehung mit ihm zu leben!
In 1. Mose 2, Vers 7 heißt es: „Da machte Gott der Herr den Menschen aus Erde vom Acker und blies ihm den Odem des Lebens in seine Nase. Und so ward der Mensch ein lebendiges Wesen.“ KI-Systeme, die aus Siliziumschaltkreisen und Transistoren bestehen, sind nichts weiter als Staub vom Erdboden.
Die Bibel warnt jedoch eindringlich vor der falschen Anwendung des menschlichen Erfindungsgeistes. Beim Turmbau zu Babel sagte Gott, dass den Menschen, weil sie in ein und derselben Sprache und mit derselben Denkweise zusammenarbeiteten, „nichts mehr [wird] verwehrt werden können von allem, was sie sich vorgenommen haben zu tun“ (1. Mose 11,6).
Die Verbreitung globaler Technologien trägt dazu bei, die von Gott in Babel errichtete Sprachbarriere zu überwinden. Ingenieure, Unternehmen und Regierungen arbeiten heute mit einem gemeinsamen Ziel: die Entwicklung künstlicher Intelligenz. Diese kann nahezu jede Aufgabe genauso gut oder sogar besser als der Mensch erlernen und ausführen.
Mit einer Leistung, die einst als unmöglich galt, besiegte der IBM-Schachcomputer „Deep Blue“ 1997 den Schachgroßmeister Gary Kasparow. Er meinte dazu: „Zu sagen, Deep Blue denke nicht wirklich, ist so, als würde man sagen, ein Flugzeug fliege nicht wirklich, weil es nicht mit den Tragflächen wie mit Flügeln schlägt.“
Mit anderen Worten: In den Augen der Welt wird der Unterschied zwischen Intelligenz und Leistungsfähigkeit als irrelevant betrachtet werden, denn entscheidend ist, was KI leisten kann. Genau wie die Erbauer des Turms zu Babel stößt die Menschheit an Bereiche, die einst unerreichbar schienen.
Die wirklichen Gefahren sind schon da, bevor AGI eingesetzt wird
Science-Fiction-Autoren lieben das Motiv der selbstbewussten KI, die sich gegen ihre Schöpfer wendet. Doch trotz beeindruckender Fortschritte bei KI-Systemen und der menschlichen Wirkung neuester KI-Modelle stellen sie in der Literatur keinen Schritt hin zu menschenähnlicher Intelligenz dar.
Die unmittelbarsten Gefahren der KI benötigen jedoch weder Bewusstsein noch Empfindungsvermögen, um das Böse in der Welt zu verstärken. „Nichts ist so abgründig wie das menschliche Herz. Voll Unheil ist es; wer kann es durchschauen?“ (Jeremia 17,9; Gute Nachricht Bibel).
Erinnern wir uns an das Problem der „Fake News“ der letzten Jahre. Hunderte reißerischer, aber falscher Schlagzeilen haben viele Menschen getäuscht. Künstliche Intelligenz wird künftig eingesetzt, um noch schneller überzeugendere Inhalte zu produzieren – darunter nicht nur Texte, sondern auch gefälschte Bilder und Videos, die immer schwerer von echten zu unterscheiden sein werden.
Auch Kriminelle nutzen bereits KI, um ihre Fähigkeiten zu erweitern: Von Hackern, die Unternehmen mit Ransomware erpressen, bis hin zu Phishing-Betrügern, die Menschen um ihre Bankdaten bringen wollen, ist alles dabei. Schon bald werden KI-Agenten es ermöglichen, diese kriminellen Machenschaften vollständig auszulagern. Dann kann eine einzelne Person so viele Angriffe gleichzeitig durchführen, wie ihre Rechenleistung es zulässt.
Angesichts geopolitischer Motive wächst das Ausmaß der Bedrohung. Menschliche Hacker verfügen vermutlich bereits über KI-Assistenten. Staatlich geförderte Cyberangriffe aus China auf kritische US-Systeme sind mittlerweile an der Tagesordnung. Es ist durchaus denkbar, dass die chinesische Regierung eine Armee von KI-gestützten Cyberkriegsagenten in Auftrag gibt. Diese könnten autonom Schwachstellen in kritischen amerikanischen Systemen aufspüren und infiltrieren, um Spionage zu betreiben und/oder Störungen zu verursachen.
Internetbasierte Angriffe können reale, tödliche Folgen haben. Doch damit enden die Gefahren der KI nicht. In einem Essay mit dem Titel „Killerroboter: Die Zukunft des Krieges?“ stellt die Encyclopaedia Britannica die These auf: „Die erste Revolution in der Kriegsführung war die Erfindung des Schießpulvers. Die zweite war die Erfindung der Atomwaffen. Und dies [KI-gesteuerte autonome Roboter] wird die dritte sein“ (Toby Walsh, Britannica.com, 2018). Dort wird treffend festgestellt: „Das schwächste Glied einer Drohne ist die Funkverbindung zur Basis.“ Nun kann sie autonom operieren.
Parallel zu den Entwicklungen im Bereich der KI haben die Drohnentechnologie und die humanoide Robotik in den letzten Jahren rasante Fortschritte gemacht. Fliegende Drohnen verändern bereits die Prinzipien der modernen Kriegsführung, wie der Krieg zwischen Russland und der Ukraine zeigt. In diesem Konflikt haben kostengünstige, ferngesteuerte Drohnen, die mit Sprengstoff beladen waren, millionenschwere Panzer neutralisiert und die Dynamik des Schlachtfelds dramatisch verändert. Die Ablösung von Piloten durch KI ist eine nahezu unausweichliche Entwicklung, die diese Plattformen schon bald zu einem deutlich größeren Zerstörungspotenzial befähigen wird.
Im Bereich der Robotik präsentieren „Boston Dynamics“ in den USA und „Unitree Robotics“ in China regelmäßig neue menschen- und hundeähnliche Roboter, die von KI-Systemen gesteuert werden. Mithilfe neuronaler Netze lernen diese Roboter nicht nur gehen, sondern auch rennen, springen, klettern, tanzen und Saltos schlagen. In naher Zukunft könnten Regierungen riesige Armeen von KI-gesteuerten, autonomen Robotersoldaten produzieren.
Bedenken Sie auch das Problem, dass AGI oder ASI in die Hände unberechenbarer Diktatoren geraten könnten, wodurch sich die Lage weiter zuspitzen würde. Am 22. Juni 2025 zerstörten US-amerikanische Tarnkappenbomber drei iranische Atomanlagen und setzten damit Irans Urananreicherungspläne um mehrere Jahre zurück. Ersetzt man in diesem Szenario den Begriff „Urananreicherung“ durch „KI-Computercluster“, könnte dieselbe Logik in naher Zukunft gelten: Nationen starten Präventivschläge, um Rivalen an der KI-Vorherrschaft zu hindern.
Wird die Menschheit die KI-Explosion überleben?
Jesus Christus warnte, dass die Welt in der Endzeit von „Kriegen und Kriegsgeschrei“ heimgesucht werden würde (Matthäus 24,6). Künstliche Intelligenz droht sowohl Brennstoff als auch Funke für dieses Feuer zu sein.
Obwohl die KI-Entwicklung rasant voranschreitet, erscheint das Szenario einer „KI-Utopie“ äußerst unwahrscheinlich. Die menschliche Natur bedingt, dass KI sowohl für Gutes als auch für Böses eingesetzt werden kann, wie die Geschichte vielfach gezeigt hat. Die Fähigkeiten dieser Systeme in naher Zukunft lassen düstere Aussichten erwarten.
Wird die Menschheit überleben? Jesus sagte, dass wenn eine kommende „Zeit der Not nicht abgekürzt würde, würde die gesamte Menschheit umkommen“ (Matthäus 24,22; „Neues Leben“-Bibel). Mit anderen Worten: Die Bibel bestätigt, dass die düsteren Szenarien die logische und vorhersehbare Folge menschlichen Handelns sind! Unsere größten Probleme – Krieg, Gier und Korruption – sind nicht technischer, sondern geistlicher Art. Künstliche Intelligenz kann sie nicht verhindern. Im Gegenteil: Sie wird sie sogar noch verschärfen.
Und doch gibt es Hoffnung! Jesus fuhr fort: „Doch wegen der Auserwählten Gottes wird sie abgekürzt werden“ (ebenda). Ohne einen liebenden Schöpfer wären die kollektiven Sünden der Menschheit unser Verhängnis. Doch Gott wird aus Barmherzigkeit und Liebe zu seinem Volk eingreifen, bevor künstliche Intelligenz oder eine andere Bedrohung die Menschheit vernichten kann.
Bis zur Wiederkunft Jesu Christi wird die Welt, in der wir leben, immer gefährlicher und unberechenbarer werden. Paulus warnt uns vor schweren Zeiten in den letzten Tagen (2. Timotheus 3,1). Fortschritte im Bereich der künstlichen Intelligenz werden viele Gefahren verschärfen. Soziale Medien werden süchtig machender und schädlicher. Werbung wird verlockender denn je sein und den Hedonismus anheizen. Irreführende KI-Inhalte werden es bald nahezu unmöglich machen, Wahrheit von Realität zu unterscheiden. All dies und noch viel mehr steht unmittelbar bevor!
Was können wir tun, während die KI immer weiter voranschreitet? Wir sollten geistlich wachsam bleiben, jede Behauptung anhand des Wortes Gottes prüfen und uns daran erinnern, dass die einzige wahre Hoffnung für die Welt das kommende Reich Gottes ist.
Unsere Welt steuert auf eine Zukunft zu, die sie nicht mehr kontrollieren kann. Doch glücklicherweise liegt diese Zukunft in den Händen von Gott, dem Vater, und seinem Sohn Jesus Christus. Um unseretwillen wird der selbstzerstörerische Kurs der Menschheit gestoppt! Gottes Reich wird den Frieden bringen, den keine von Menschenhand geschaffene KI jemals schaffen könnte.