Faule Äpfel und ihr unerkannter Einfluss auf unsere Welt

Warum ist die Welt so, wie sie ist? Was hat unsere Gesellschaft, in der wir heute leben, geformt? Es gibt einerseits bemerkenswerte Fortschritte zu verzeichnen, z. B. im Bereich der Technologie und der Medizin. Andererseits beklagen viele Beobachter den kontinuierlichen Werteverlust unter den Menschen. Warum?

Von Mario Seiglie

„Ein fauler Apfel verdirbt den ganzen Korb“, lautet ein Sprichwort. Die Bibel sagt im Grunde das Gleiche und benutzt dabei die Analogie von der Gärhefe, die den ganzen Brotteig durchdringt: „Ein wenig Sauerteig durchsäuert den ganzen Teig“ (1. Korinther 5,6). Diese Tatsache trifft den Kern hinsichtlich der falschen Werte, von denen sich die Gesellschaft heute zunehmend konfrontiert sieht.

In unserer modernen Welt verderben fünf „faule Äpfel“ die guten Sitten, wie sie die Bibel uns lehrt. Diese schlechten Äpfel wurden in verschiedenen Ländern eingeführt, ihr verderbender Einfluss hat aber allmählich die ganze Welt erfasst.

Was sind diese „faulen Äpfel“, und wie haben diese verderblichen Ideen ihren vergiftenden Einfluss im Leben von so vielen verbreiten können?

Fauler Apfel Nr. 1: Marxismus-Leninismus

Die Philosophie des atheistischen Kommunismus wurde hauptsächlich von dem deutschen Schriftsteller Karl Marx verbreitet, der Mitte des 19. Jahrhunderts in England lebte.

Seine Ideen wurden durch die schlechten Umstände, in denen die Arbeiter in vielen Ländern während der industriellen Revolution lebten, gefördert. Unter schrecklichem Elend und Missständen leidend, fühlten sich viele Arbeiter von Marx’ Ideen angezogen. Schließlich führte die blutige bolschewistische Revolution in Russland 1917 zur Machtübernahme des Marxisten Wladimir Lenin und der Schaffung eines kommunistischen Reiches, der von den Russen angeführten Sowjetunion (UdSSR).

Nach dem Zweiten Weltkrieg zwang die UdSSR den Ländern Osteuropas den Kommunismus auf. 1949 wurde dieser zum offiziellen politischen System in China. Dann breitete er sich auf andere Länder wie Nordkorea, Vietnam und Kuba aus.

1991 wurde der Kommunismus in der Sowjetunion abgeschafft, die dann gezwungen war, die Länder Osteuropas aus ihrem Würgegriff zu entlassen – Länder, von denen einige im Vergleich zu früheren Zeiten mittlerweile eine wirtschaftliche Blüte erlebt haben. Aus reiner Notwendigkeit ist der Kommunismus in China ebenfalls verwässert und umgestaltet worden, um so eine offenere und wirtschaftlich wohlhabendere Gesellschaft zu ermöglichen.

Aber moralisch gesehen war die Welt nie mehr so wie früher. Der Kommunismus – oder, streng genommen, der marxistisch-leninistische Kommunismus – steht immer im Zusammenhang mit Atheismus. Dieser Glaube hat die Denkweise von so vielen politischen Führern, Kulturschaffenden und Erziehern auf der ganzen Welt geprägt. Aus diesem Grund übt er auch weiterhin weltweit einen mächtigen Einfluss aus.

Dieser faule Apfel basiert auf vier falschen Ideen:

Gott existiert nicht, und der Mensch ist lediglich ein hoch entwickeltes Tier ohne jegliche Hoffnung auf ein Leben nach dem Tod.

Die Wahrheit ist relativ. Es gibt keinen wahrhaft moralischen Weg für das Leben. Jeder hat das Recht für sich selbst zu entscheiden, was richtig und falsch ist.

Eine Einparteienregierung sollte in einem Land sowohl den Wohlstand als auch den Weg zur Schaffung von Wohlstand anstreben. Sie kann den Wohlstand so verteilen, wie immer ihre Führer es wünschen. Das heißt, das Ziel ist die Kontrolle des Staates über die Wirtschaft, die Politik, die Bildung und die Religion.

Die menschliche Natur lässt sich formen und kann durch eine Änderung des Umfelds modifiziert werden. Wenn die Güter auf eine gemeinschaftliche Weise geteilt werden (der Begriff „Kommunismus“ bedeutete ursprünglich auf eine gemeinschaftliche Weise zu leben), dann werden die Menschen in Frieden und Harmonie miteinander leben und die negativen Aspekte der menschlichen Natur werden angeblich verkümmern.

Der Kommunismus steht jedoch in direkter Rebellion zu Gottes Geboten, die das Recht eines Glaubens an Gott, an Familienwerte und an persönliches Eigentum statt einer vom Staat kontrollierten Einzelperson unterstützen. Und, wie die Geschichte zeigt, hat der Kommunismus zu schrecklichen Gräueltaten geführt, Massenmorde, wie sie sich zum Beispiel in der Sowjetunion, China und Kambodscha ereignet haben, eingeschlossen.

Der frühere sowjetische Dissident Alexander Solschenizyn, der in den dortigen Konzentrationslagern gelitten und später den Nobelpreis für Literatur gewonnen hat, merkte einmal an: „Wenn ich heute gefragt werden würde, so knapp wie möglich den Hauptgrund für die verheerende [sowjetische] Revolution zu benennen, die um die sechzig Millionen von unserem Volk verschlungen hat, dann könnte ich das nicht präziser beschreiben als zu wiederholen: Die Menschen haben Gott vergessen; deshalb ist das alles geschehen.“

Er fuhr fort: „Wenn ich gebeten würde, kurz das grundsätzliche Merkmal des gesamten 20. Jahrhunderts zu benennen, würde ich noch einmal wiederholen: Die Menschen haben Gott vergessen . . . Der Kern des philosophischen Systems von Marx und Lenin und im Mittelpunkt ihrer Psychologie ist Hass auf Gott die hauptsächliche Triebfeder, grundlegender als ihre politischen und wirtschaftlichen Ansprüche“ („Men have forgotten God“, 1983, Rede in London beim Erhalt des Templeton-Preises für Fortschritt in Religion; alle Hervorhebungen durch uns).

Fauler Apfel Nr. 2: Darwin’sche Evolution

In den 1800er Jahren hat der englische Naturforscher Charles Darwin die Theorie aufgestellt, dass Menschen sich aus niederen Lebensformen entwickelt haben. Mit einzelligen Amöben beginnend, sei die Abstammungslinie der Menschen von Fischen, danach Amphibien, Reptilien, Säugetieren, Affen und dann am Ende zum Menschen fortgeschritten.

Das führte zur Schlussfolgerung, dass es keinen wirklichen Sinn im Leben gibt – dass wir nur aufgrund eines blinden, ziellosen Zufalls existieren. Karl Marx war von dieser Idee so begeistert, dass er Darwin fragte, ob er sein berühmtes Buch über den Kommunismus Das Kapital Darwin widmen dürfe. Darwin hat das abgelehnt. Trotzdem ist die Verbindung zwischen den beiden Überzeugungen sehr real.

Der Schriftsteller Aldous Huxley, ein eifriger Verfechter von Darwins Theorie, gab auf bemerkenswerte Weise zu: „Ohne Zweifel war für mich und die meisten meiner Zeitgenossen die ,Philosophie der Bedeutungslosigkeit‘ im Grunde genommen ein wesentliches Instrument der Befreiung. Die Befreiung, die wir uns wünschten, war gleichzeitig sowohl eine Befreiung von einem gewissen politischen und wirtschaftlichen System als auch eine Befreiung von einem gewissen System der Moral. Wir lehnten die Moral ab, weil sie mit unserer sexuellen Freiheit in Konflikt geriet“ (Ends and Means, 1941, Seite 273).

Verschiedene Kritiker der Evolutionstheorie haben darauf hingewiesen, dass man sich nicht wundern darf, wenn jemand anfängt, wie ein Tier zu handeln, nachdem man ihn gelehrt hat, dass er im Grunde nur ein Tier ist. Ist es daher verwunderlich, dass viele unserer Schulen Brutstätten für Gewalt, Schummeleien, sexuelle Unmoral, Drogenmissbrauch und Rebellion gegen Autorität sind?

Eine zunehmende Anzahl von Menschen beginnt jedoch damit, sich kritisch mit den Beweisen, die für oder gegen die darwinsche Evolution sprechen, auseinanderzusetzen. Viele von ihnen stellen fest, dass Darwins Schlussfolgerungen erstaunlich substanzlos sind.

Einer dieser Kritiker ist der Molekularbiologe Michael Denton, der Folgendes über Darwins Theorie geschrieben hat: „Man hätte eigentlich erwarten können, dass eine Theorie von solch grundsätzlicher Bedeutung, eine Theorie, die buchstäblich die Welt veränderte, sich als etwas mehr als Metaphysik, als mehr als ein Märchen erwiesen hätte. Letztendlich ist die darwinsche Evolutionstheorie nichts mehr oder weniger als der große kosmogenetische Mythos des 20. Jahrhunderts“ (Evolution: A Theory in Crisis, 1985, Seite 358).

Weitere Informationen zu diesem Thema können Sie unseren kostenlosen Broschüren Schöpfung oder Evolution: Kennen Sie alle Fakten? und Die alles entscheidende Frage: Gibt es einen Gott? entnehmen.

Fauler Apfel Nr. 3: Freud’sche Psychologie

Der österreichische Neurologe Sigmund Freud, der Vater der Psychoanalyse, entwickelte seine Methoden und Ansichten über die Psychologie in den späten 1800er und frühen 1900er Jahren. Seine Lehren zum Thema konzentrierten sich darauf, Schuldgefühle über sündhafte Handlungen zu beseitigen und die sexuelle Befreiung als Weg zur Vermeidung von psychischen und emotionalen Störungen zu propagieren.

Er bestand darauf, dass sexuelle Gelüste, die im menschlichen Denken und Handeln von grundlegender Bedeutung sind, befreit werden sollten. Diese Vorstellung wurde seiner Zeit in gesellschaftlichen und akademischen Kreisen nicht akzeptiert. Freuds Triebtheorie basierte auf der Annahme, dass Menschen von Geburt an instinktiv handeln und von dem Verlangen nach physischen Freuden geleitet seien. Und er sah eine moralische Unterdrückung dieses Triebs als schädlich für die seelische Gesundheit an.

Als Freuds Ideen weiterverbreitet und akzeptiert wurden, erfolgte eine Lockerung der sexuellen Moral in der Gesellschaft im 20. Jahrhundert – was den Weg für weitverbreitete Sittenlosigkeit ebnete.

In der Tat wirken all diese drei faulen Äpfel, die wir bisher besprochen haben, auf diese Weise zusammen. Es gibt aber eine zunehmende Tendenz, sie abzulehnen. Der Autor und Juraprofessor Phillip Johnson, der sich mit Wissenschaftsfragen befasst, schrieb:

„Jede Geschichte des 20. Jahrhunderts nennt drei Denker als herausragend in ihrem Einfluss: Darwin, Marx und Freud. Alle drei galten in ihrer Blütezeit als ,wissenschaftlich‘ (und daher als weit zuverlässiger als alles ,religiöse‘). Marx und Freud sind jedoch gefallen. Ihre Anhängerschar behauptet nicht länger, dass ihre Einsichten auf einer Methodik basierten, die auch nur im Entferntesten mit der Methodik der experimentellen Wissenschaft zu vergleichen sei. Ich bin davon überzeugt, dass Darwin als Nächstes an der Reihe ist. Sein Niedergang wird von den dreien bei Weitem der gewaltigste sein“ (Defeating Darwinism by Opening Minds, 1997, Seite 113).

Der Einfluss dieser drei Denker, selbst der ersten zwei, ist nicht völlig verschwunden. Die von ihnen ausgehende Korrumpierung geht selbst heute noch weiter. Sie wirkt sich verderblich auf das Denken von Alt und Jung gleichermaßen aus und ist an vielen Universitäten auf der ganzen Welt gang und gäbe. Zwei weitere „faule Äpfel“ haben dabei geholfen, unsere Welt noch weiter vom wahren Gott der Bibel und seiner Lebensweise abdriften zu lassen und die Herzen und das Denken von Millionen weiteren Menschen zu korrumpieren.

Fauler Apfel Nr. 4: Die neue Sexualethik

Die Antibabypille, in den 1950er Jahren in den USA erfunden, wurde dort 1960 als Verhütungsmittel zugelassen. Vor der „Pille“ hatten viele Frauen wegen des hohen Risikos einer ungewollten Schwangerschaft Angst vor Sex vor der Ehe. Nachdem diese aber verfügbar wurde, gab es plötzlich einen billigen und bequemen Weg, eine Schwangerschaft zu verhindern. Das half, die sexuelle Revolution in den 1960er Jahren in weiten Teilen der Welt in die Wege zu leiten.

Im Windschatten dieser weitgehend unmoralischen Revolution und trotz der Antibabypille gibt es heute noch mehr ungewollte Schwangerschaften als jemals zuvor.

Ein vor Kurzem veröffentlichter Nachrichtenartikel mit dem Titel „Out-of-Wedlock Births – Society’s ,New Normal‘ “ [„Uneheliche Geburten – die ‚neue Norm‘ der Gesellschaft“] wies auf einige erschreckende Forschungsergebnisse hin: „Laut einer neuen Studie des nationalen Eheprojekts und des Instituts für amerikanische Werte werden heutzutage mehr Kinder außerhalb der Ehe geboren. Der Bericht konzentriert sich auf das sogenannte ,mittlere Amerika‘, das sind sogar fast 60 Prozent aller Amerikaner, die die Highschool abschließen, aber nicht das College.

Bei dieser Gruppe werden mittlerweile 44 Prozent aller Kinder außerhalb der Ehe geboren. Das sind 13 Prozent mehr als in den 1980er Jahren. ,Amerika befindet sich an einem kritischen Wendepunkt, wo Kinderkriegen außerhalb der Ehe zur neuen Norm zu werden droht‘, sagte Mitautor Brad Wilcox. Forschungen haben gezeigt, dass Kinder, die außerhalb der Ehe geboren oder aufgezogen werden, mit größerer Wahrscheinlichkeit unter einer Reihe von sozialen und emotionalen Problemen leiden“ (CBN News, 18. Dezember 2012).

Das soll nicht heißen, dass Verhütung falsch ist. Sie kann zum Beispiel von Ehepaaren praktiziert werden, um zu bestimmen, wann sie Kinder haben werden. Das Problem liegt darin, eine Methode dazu zu verwenden, Konsequenzen zu vermeiden und dies als Freibrief für sexuelle Unmoral zu sehen. Wir sehen das gleiche Problem heute bei der Ermunterung zum Einsatz von anderen Verhütungsmethoden und zum Schutz vor Geschlechtskrankheiten.

Es ist einfach eine Tatsache, dass die Unmoral, die Einzelpersonen und Gesellschaften dulden oder in der sie gar schwelgen, sie irgendwann einmal einholt. Mit den anderen, bereits erwähnten faulen Äpfeln kombiniert, hat dies zu einer zunehmenden Zahl von Plagen geführt, die unsere Gesellschaften heute heimsuchen – rapide zunehmende sexuelle Freizügigkeit, Epidemien von Geschlechtskrankheiten, zerrüttete Familien, zügellose Pornografie, Kindesmissbrauch, sexuelle Perversion und mehr.

Fauler Apfel Nr. 5: Die Verbannung der Bibel aus der Bildung

1962 und 1963 hat der Oberste Gerichtshof der USA unter der Leitung des liberalen vorsitzenden Richters Earl Warren die Entscheidung getroffen, Gebet und Bibellesen aus allen öffentlichen Schulen in Amerika zu verbannen. Dieses Entfernen von Gott aus dem Bildungswesen hat sich seither über einen Großteil der Welt ausgebreitet.

Der christlich orientierte Archäologe Randall Price veröffentlichte vor Kurzem folgenden Kommentar über den Einfluss dieser Entscheidungen und das Urteil im Jahr 1973, das die Abtreibung in den USA legalisierte:

„Diese Entscheidungen hatten Auswirkungen auf das moralische Bewusstsein der Gesellschaft, indem der Humanismus zur einzigen erlaubten Religion im öffentlichen Erziehungssystem gemacht und der Wert des menschlichen Lebens herabgewürdigt wurde. Seit diese gegenteiligen Werte im Lauf der Jahre zum Teil unserer nationalen Werte geworden sind, haben wir einen Zerfall unserer Gesellschaft erlebt, besonders bei unserer Jugend, die nicht weiß, dass einst andere Werte in unserer Nation akzeptiert und im Rahmen des Gesetzes praktiziert wurden.

Wir haben auch erlebt, wie die Regierung und der Privatbereich diese gegenteiligen Werte zunehmend auf eine Weise und in einem Ausmaß anwenden, wie es sich die Richter, die die ursprünglichen Urteile (wie Gebet und die Erwähnung von Gott bei Abschlussfeiern und Sportereignissen und die öffentliche Bekundung des Glaubens) fällten, es sich wohl nie hätten träumen lassen.

Während die Bekundung christlicher Werte verboten oder angeprangert wird, werden diese gegenteiligen Werte durch die Unterhaltungsindustrie (Filme, Fernsehen und Videospiele) massenhaft vermarktet. Die Industrie durchtränkt unsere Kultur mit trivialer Gewalt und Tod und erzeugt die Illusion, dass mutwilliges Morden nur ein Spiel ist und der Held immer derjenige mit den ,übelsten‘ Waffen ist. Dies war einer der Charakterzüge des jungen Mannes, der Lehrer und Kinder in Connecticut ermordet hat“ („What’s Wrong With Our Country?“, World of the Bible News & Views, Winter 2012, Seite 21).

Wie das bei schrecklichen Tragödien wie dem Schulmassaker im Dezember 2012 in Newtown, Connecticut oft der Fall ist, kursierte folgender fiktiver Briefwechsel zwischen einem Schüler und Gott im Internet. Er beginnt mit einer Frage: „Lieber Gott, warum lässt du solche Gewalt in unseren Schulen zu? Unterschrift: Ein besorgter Schüler.“ Und das ist die Erwiderung: „Lieber besorgter Schüler, ich wurde in euren Schulen verboten – Gott.“

Der frühere Gouverneur des Bundesstaats Arkansas und Präsidentschaftskandidat Mike Huckabee brachte das gut zum Ausdruck, als er sagte: „Wir fragen uns, warum es Gewalt an unseren Schulen gibt, aber wir haben Gott systematisch aus unseren Schulen entfernt. Sollte es uns daher überraschen, dass Schulen zu einem Austragungsort für Massaker geworden sind?“ (Interview mit dem Sender „Fox News“, 14. Dezember 2012).

In der Tat folgte auf die Verbannung von Gott aus den Schulen eine beschleunigte Zunahme aller möglichen gesellschaftlichen Missstände.

Die faulen Äpfel auslesen

Es ist wichtig zu verstehen, dass diese fünf „faulen Äpfel“ die Gesellschaft auf tief greifende Weise beeinflusst haben – ihr Gift durchdringt sie ganz und gar.

Die Bibel beschreibt die letzte Generation vor der Rückkehr Jesu Christi auf Erden und es ist kein erfreuliches Bild. Es sollte offensichtlich sein, dass diese „faulen Äpfel“ viel damit zu tun haben.

Sehen Sie hier die Prophezeiung von Paulus über die Zustände, die vorherrschen werden, kurz bevor Jesus Christus auf die Erde zurückkehren wird, um die Menschheit vor der Vernichtung zu bewahren: „Außerdem sollst du wissen, Timotheus, dass in den letzten Tagen der Welt schwere Zeiten kommen werden. Denn die Menschen werden nur sich selbst und ihr Geld lieben. Sie werden stolz und eingebildet sein, Gott verachten und ihren Eltern ungehorsam und undankbar begegnen. Nichts wird ihnen heilig sein.

Sie werden lieblos sein und zur Vergebung nicht bereit; sie werden andere verleumden und keine Selbstbeherrschung kennen; sie werden grausam sein und vom Guten nichts wissen wollen. Ihre Freunde werden sie verraten, leichtsinnig handeln, sich aufspielen und ihr Vergnügen mehr lieben als Gott. Sie werden so tun, als seien sie fromm, doch die Kraft Gottes, die sie verändern könnte, werden sie ablehnen. Von solchen Leuten halte dich fern“ (2. Timotheus 3,1-4; „Neues Leben“-Übersetzung).

Definiert das die Welt, in der wir heute leben? Lesen Sie oder hören Sie die Nachrichten oder sehen Sie fern? Der Mangel an moralischen und geistlichen Werten ist offenkundig.

Was können wir also dagegen tun? Die Antwort ist: Wir können die Gesellschaft nicht verändern, aber wir können uns selbst ändern – und zwar mit Gottes Hilfe.

Paulus hat dies in einer anderen Bibelstelle treffend zum Ausdruck gebracht: „Brüder und Schwestern, weil Gott so viel Erbarmen mit euch gehabt hat, bitte und ermahne ich euch: Stellt euer ganzes Leben Gott zur Verfügung! Bringt euch Gott als lebendiges Opfer dar, ein Opfer völliger Hingabe, an dem er Freude hat. Das ist für euch der vernunftgemäße Gottesdienst.

Passt euch nicht den Maßstäben dieser Welt an. Lasst euch vielmehr von Gott umwandeln, damit euer ganzes Denken erneuert wird. Dann könnt ihr euch ein sicheres Urteil bilden, welches Verhalten dem Willen Gottes entspricht, und wisst in jedem einzelnen Fall, was gut und gottgefällig und vollkommen ist“ (Römer 12,1-2; Gute Nachricht Bibel).

Lassen Sie sich nicht von den faulen Äpfeln beeinflussen, die unsere Gesellschaft verderben! Lernen Sie lieber die Wahrheit über die unglaubliche Zukunft, die Gott für Sie vorgesehen hat! Beherzigen Sie die wahren Werte Gottes in Ihrem Herzen und in Ihrem Denken und verwerfen Sie die gegensätzlichen Werte, die unsere heutige Welt prägen!

– GN Januar-Februar 2014 PDF-Datei dieser Ausgabe

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