Rechenaufgaben für die Nachfolge Christi

Von der Redaktion

Unser Leitartikel befasst sich mit einem Thema, das manche Christen für unwichtig halten: Wie lange war Jesus im Grab? Auf diese Frage hört man Reaktionen wie: „Ist das denn wirklich so wichtig? Entscheidend ist nur, dass ich an Jesus glaube!“

Wir sind auch der Überzeugung, dass der Glaube an Jesus wichtig ist. Dabei stellt sich nur die Frage, welcher Jesus gemeint ist! Handelt es sich um den Jesus der Bibel oder den Jesus des abgewandelten Christentums unserer Zeit? Der Jesus der Bibel sagte, er würde drei Tage und drei Nächte im Grab sein (Matthäus 12,40). Wer ein Nachfolger dieses Jesus sein will, muss sich die einfache Frage stellen, ob sich zwischen Karfreitag und Ostersonntag die erforderlichen drei Tage und drei Nächte ermitteln lassen.

Der Einwand, dass dies nicht so wichtig sei, steht im Widerspruch zu Jesu eigenen Worten – dem Jesus der Bibel. Den Pharisäern und Schriftgelehrten seiner Zeit sagte er, dass er ihnen kein anderes Zeichen als das Zeichen des Jonas geben würde, der durch ein Wunder drei Tage und drei Nächte im Bauch eines großen Fisches überlebt hat. Anscheinend war Jesus diese Angabe hinsichtlich seiner Verweildauer im Grab sehr wichtig.

Unsere zweite Rechenaufgabe ist die Analyse einer Statistik, die mit dem Ende von Jesu Verbleib im Grab zu tun hat: seine Auferstehung von den Toten. Bekanntlich gibt es regelmäßig zu Ostern, das die Feier dieser Auferstehung sein soll, Umfragen zu der Bedeutung dieses Feiertags. Dabei wird gefragt, ob man an die Auferstehung Jesu glaubt. Erstaunlich ist, dass eine Mehrheit der befragten Deutschen den biblischen Bericht über Jesu Auferstehung ablehnt. In diesem Jahrzehnt lag der Prozentsatz der Zweifler bei mehr als 60 Prozent. Nach einer Umfrage des Nachrichtenmagazins Focus vom April 2011 glaubt nicht einmal die Hälfte der Anhänger der christlichen Parteien Deutschlands, der CDU und CSU, an die Auferstehung Jesu.

Stellt man diese Umfragewerte der Verbreitung des Christentums in Deutschland gegenüber, ergibt sich ein beschämender Widerspruch. Statistisch gesehen gehören ca. 65 Prozent der Deutschen einer christlichen Konfession oder Glaubensgemeinschaft an. Wer Mitglied einer christlichen Konfession ist, dürfte sich wohl zum Christentum bekennen bzw. sich als Christ bezeichnen.

Erkennen Sie die Tragweite dieser Zahlen? Bei diesen beiden Prozentsätzen – 65 und über 60 Prozent – muss es zwangsläufig eine gemeinsame Schnittmenge geben. Das heißt, unter den Menschen in Deutschland, die statistisch zum Christentum gehören, gibt es viele, die nicht an die Auferstehung Jesu glauben. Die Auferstehung Jesu ist aber ein zentraler Aspekt in der Nachfolge Jesu! „Wenn aber Christus nicht auferweckt worden ist, dann ist euer Glaube nutzlos“ (1. Korinther 15,17; Einheitsübersetzung).

Nun steht Ostern wieder vor der Tür. Jesus, seine Apostel und die ersten Christen feierten jedoch nicht Ostern, sondern das Passah und das Fest der Ungesäuerten Brote. Unsere kostenlose Broschüre Gottes Festtage – der Plan Gottes für die Menschen erläutert die Bedeutung dieser christlichen Feste im Detail. Auf Anfrage senden wir sie Ihnen gerne zu.

– GN März-April 2014 PDF-Datei dieser Ausgabe

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