Leserbriefe unserer Abonnenten
September-Oktober 2014

Fegefeuer, Hölle und ewige Würmer

Ich bin schockiert über Ihren Beitrag Ein Besuch in der Hölle (Gute Nachrichten, Juli-August 2014). Dem Verfasser des Textes lege ich ans Herz, Buße zu tun über so viel Lüge und Unkenntnis und Gott, den Vater, durch den Herrn Jesus Christus um Vergebung zu bitten. Wie können Sie schreiben, dass Gott, der Vater, die Sünder, die ihn ganz bewusst in diesem Leben abgelehnt haben, nicht zu ewigen Qualen verurteilt? Des Weiteren bestelle ich hiermit jegliches Abonnement ab, denn solchen geistlichen Müll, der nicht mit dem Wort Gottes übereinstimmt, kann niemand gebrauchen.
  • 34123 Kassel

Antwort der Redaktion: Diejenigen, die Gott ganz bewusst ablehnen, verurteilt Gott nicht zur ewigen Qual, sondern zum ewigen Tod: „Der Sünde Sold ist der Tod“ (Römer 6,23). Ohne dass Gott uns das ewige Leben schenkt, lebt niemand ewig (ebenda).

Hiermit bitte ich Sie mir keine Gute Nachrichten mehr zuzusenden. Ihre Darlegungen sind zum großen Teil richtig und biblisch, doch dann sind immer wieder kleine Fälschungen dabei, die vielleicht nur wenigen auffallen. Doch wenn man die Bibel etwas besser kennt, so fällt es auf, wie sehr Sie das Wort Gottes so hinbiegen, damit es in Ihre Anschauung passt. Als Beispiel nenne ich Ihre Aussage, es gäbe keine ewige Hölle. Das ist eine glatte Lüge des Satans. Der Satan macht es ebenso wie Sie, er sagt viel Wahrheit mit einigen kleinen Lügen und die wenigsten merken es. Jesus selbst sagt, dass wir uns hüten sollen, dahin zu kommen, wo der Wurm nicht stirbt. Lesen Sie lieber die ganze Bibel und bekehren Sie sich von Ihrer falschen Lehre. Ich will nicht mehr dessen teilhaftig werden, was Sie immer wieder falsch sagen.
  • 84095 Furth

Antwort der Redaktion: Im Gegensatz zu Ihnen glauben wir nicht an unsterbliche Würmer. Jesus benutzte das Hinnomtal außerhalb Jerusalems als Sinnbild für das Schicksal reueloser Sünder. Zu seinen Lebzeiten war diese Gegend eine Müllhalde. Dort brannte immer ein Feuer, das vom Müll der Stadt Jerusalem und von Leichen der Tiere und Verbrecher genährt wurde. Das Feuer wurde nicht gelöscht, sondern brannte so lange weiter, wie es Müll zum Verbrennen gab. Die Maden – die als Fliegenpuppen in Markus 9, Vers 48 „Würmer“ genannt werden – wurden nicht vernichtet, sondern legten ihre Eier in dem Unrat ab. Diese „Würmer“ – die Maden – starben nicht als Würmer, sondern verwandelten sich als Teil ihres biologischen Entwicklungsprozesses zu Fliegen. Die Leichen von Menschen und Tieren hingegen, die man nach Gehenna brachte, wurden verbrannt. In ähnlicher Weise werden reuelose Sünder nicht ewig gequält, sondern sie werden vollständig und für ewig vernichtet in dem feurigen Pfuhl, der in Offenbarung 20, Vers 14 erwähnt wird.

Auf diesem Wege bitte ich Sie um die Beendigung der Belieferung Ihrer Zeitschrift Gute Nachrichten. Ich bedanke mich ganz herzlich für die langjährigen und oftmals sehr erkenntnisreichen Informationen. Mittlerweile hat sich mein Weltbild in Bezug auf den christlichen Glauben stark verändert und ich sehe nicht mehr so vieles, was ich einfach so glauben kann. Gottes Liebe ist so allumfassend und er hat den Menschen nach seinem Bild als vollkommen erschaffen. Daher kann ich nicht mehr an eine Hölle und an einen strafenden Gott glauben.
  • 58675 Hemer

Antwort der Redaktion: Wir sind einer Meinung mit Ihnen darin, dass die Bibel einfach nicht die traditionelle Sichtweise der Hölle als Ort der ewigen Bestrafung lehrt. Unser himmlischer Vater ist kein sadistisches Wesen, das unverbesserliche Sünder zur ewigen Qual verurteilt. Stattdessen ist er ein gnädiger Gott der Liebe, der nicht möchte, dass irgendjemand auf ewig leiden muss. Deshalb hat er den „zweiten Tod“ für solche Menschen vorgesehen (Offenbarung 20,15).

Seit einiger Zeit lese ich Ihre Zeitschrift Gute Nachrichten. Sie schreiben immer über sehr interessante und aktuelle Themen, die vielfach auch biblisch begründet sind. Über andere Artikel, wie z. B. dass es keine ewige Hölle gibt, habe ich bisher hinweg gesehen. Dies hat nichts damit zu tun, dass Gott barmherzig ist und natürlich nicht will, dass irgendjemand verloren geht. Da Ihre Zeitschrift in meiner katholischen Familie nun gelesen wurde, sind diese über das Fegefeuer, wie es die Kirche lehrt, bestätigt und beruhigt worden. Ich hoffe, der Herr schenkt Ihnen Gnade, dass Sie sich dennoch zu ihm bekehren.
  • 99976 Rodeberg

Antwort der Redaktion: Das Thema Fegefeuer behandeln wir nicht, weil es kein biblisches Thema ist. Wir schenken Ihnen 100,00 Euro und geben es an dieser Stelle bekannt, wenn Sie uns einen Vers in der Lutherbibel (Ausgabe 1984) nennen, in dem das Wort Fegefeuer vorkommt.

Die Verkündigung von Haus zu Haus

Sie sagen, dass alle anderen Kirchen zur falschen Religion gehören, weil sie alle den Sabbat nicht halten. Dazu meine Frage: Gehen Sie, die das wahre Zeugnis Gottes zu besitzen glauben, von Haus zu Haus und kümmern Sie sich um die wirklichen Probleme der Menschen? Von Ihnen haben die Menschen bei uns im Vogtland (Sachsen) noch nie einen gesehen, der die frohe Botschaft vom Reich Gottes auf Erden verkündet.
  • 08228 Rodewisch

Antwort der Redaktion: Anscheinend liegt ein Missverständnis vor. Wir behaupten nicht, dass alle anderen Kirchen zur falschen Religion gehören, da wir diese Einschätzung Gott überlassen. Aber wir sagen, dass Gott von den Menschen, die er beruft, das Halten des Sabbats erwartet, wie es Jesus Christus, seine Apostel und die ersten Christen getan haben. Wir gehen nicht von Haus zu Haus, weil Jesus das seinen Jüngern verbietet (Lukas 10,7). Die „Werbung“ für unsere Botschaft erfolgt hauptsächlich durch die elektronischen Medien. Die Abonnenten unserer Zeitschrift „Gute Nachrichten“ verteilen sich auf siebzehn europäische Länder, davon leben die meisten in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Im Übrigen finden Gottesdienste unserer Gemeinde in der Nähe von Plauen im Vogtland statt.


Wir freuen uns über Ihre Kommentare, behalten uns aber das Recht vor, alle veröffentlichten Leserbriefe zu kürzen. Anonyme Briefe werden nicht veröffentlicht.

– GN September-Oktober 2014 PDF-Datei dieser Ausgabe

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