Von der Redaktion

Jahresrückblick und Vorausschau

„Haben Sie in der letzten Zeit irgendwelche positiven Meldungen in den Nachrichten gehört?“, fragt unser Autor Robin Webber zu Beginn seines Beitrags „Euer Herz erschrecke nicht!“ auf Seite 14 in dieser Ausgabe. Manche bestellen unsere Zeitschrift gerade deshalb, weil sie hinter dem Titel Gute Nachrichten nur positive Beiträge vermuten – und sich diese wünschen. In diesem Sinne findet man im Internet Webseiten, auf denen deren Herausgeber nichts Negatives veröffentlichen.

Am Ende eines weiteren Jahres kann man verstehen, dass viele sehnsüchtig etwas Positives hören oder lesen möchten. Im Gegensatz dazu gibt Robin Webber die Antwort auf seine Frage, die eher für die meisten von uns zutrifft und das Geschehen des Jahres 2014 kurz zusammenfasst: „Wahrscheinlich bekommen Sie nur die übliche Dosis menschlicher Probleme präsentiert: das grausame Gemetzel im Nahen Osten durch religiöse Fanatiker, der Konflikt in der Ostukraine zwischen slawischen Brüdern, die Probleme der schwächelnden europäischen Wirtschaft, schreckliche Verbrechen an Kindern und Familiendramen, die mit dem Tod mehrerer Angehöriger enden.“

Unsere Welt braucht gute Nachrichten! Aber woher sollen wir gute Nachrichten nehmen, wenn nicht erfinden? Sogar die Religion zeigt sich oft als Teil des Problems. Manche Historiker meinen, dass im Namen der Religion mehr Kriege geführt worden sind als aus sonstigen Gründen. Und diese Kriege wurden und werden nicht nur zwischen den Hauptreligionen ausgefochten, sondern auch unter verfeindeten Gruppen derselben Religion, angeblich aus Hingabe und Dienst an demselben Gott. Von der Religion erwartet man aber eigentlich Antworten, nicht dass sie noch Öl ins Feuer gießt.

Die Probleme unserer Welt verschwinden nicht, indem man sie bewusst ignoriert. Manche dieser Probleme sind so ernst, dass ein „Es wird schon wieder gut“-Denken sie sogar noch vergrößert. Wir sind deshalb der Meinung, dass gerade in einer Zeit, in der die Medien leider allzu oft von negativen Ereignissen und Entwicklungen berichten, eine Zeitschrift wie Gute Nachrichten besonders wichtig ist.

Wir sind jedoch Realisten. Für manche Probleme kann es eine lokale Lösung geben, für andere ist eine globale Änderung notwendig. Das drückt der Untertitel unserer Zeitschrift aus: „Antworten für heute und morgen“. Das Interessante dabei ist, dass viele unsere Antworten ablehnen, weil sie die Quelle hierfür ebenfalls ablehnen: die Heilige Schrift.

Beispielsweise haben wir für das Problem AIDS in Afrika eine gangbare lokale Lösung vorgeschlagen, also eine Antwort für heute: Geschlechtliche Enthaltsamkeit vor der Ehe und dann Treue gegenüber dem Ehepartner. Diese biblische Praktik wird aber als altmodisch und prüde abgelehnt.

Die gute Nachricht ist, die Bibel bietet Hoffnung für die Probleme unserer Welt, für die es nur eine einzige globale Lösung geben kann. Und was ist diese Antwort für morgen? Sie wurde von Gott vor 2000 Jahren zugesagt, als Jesus Christus, der Sohn Gottes, unter den Menschen lebte und das Reich Gottes auf dieser Erde voraussagte. Jesus wurde als König geboren, und als herrschender König kommt er wieder. Das Wunderbare ist, dass sein Eingreifen nicht von der Zustimmung der Menschen abhängt. Und mit der Jahreswende sind wir diesem großen Ereignis um ein ganzes Jahr näher gerückt. Eine bessere Nachricht gibt es zurzeit nicht.

– GN Januar-Februar 2015 PDF-Datei dieser Ausgabe

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