Giftgas im Nahen Osten: Wiederholt sich die Geschichte?

Der Einsatz von Giftgas im Nahen Osten erinnert an die erstmalige Verwendung solcher Waffen im Ersten Weltkrieg. Chemische – und biologische – Waffen sind trotz weltweiter Ächtung keineswegs gebannt, sondern eine große Gefahr für die Menschheit.

Von Scott Ashley und Paul Kieffer

Es sei ein „wichtiger Meilenstein“, so der amerikanische Präsident Barack Obama im August 2014, als er die Beseitigung der syrischen Bestände zur Produktion von Chemiewaffen bekannt gab. Auf dem US-Spezialschiff „Cape Ray“ im Mittelmeer seien ca. 600 Tonnen Chemikalien, mit denen man das Giftgas Sarin sowie Senfgas hätte produzieren können, vernichtet worden.

Die Beseitigung der gefährlichsten Giftstoffe war nur an Bord des Frachters möglich, da zuvor alle angefragten Drittländer eine Entsorgung des Gefahrenguts auf ihrem Hoheitsgebiet abgelehnt hatten.

Präsident Obamas „Erfolgsmeldung“ folgte fast genau ein Jahr auf den Tag, an dem das syrische Regime durch den Einsatz von Giftgas rund 1400 Menschen getötet hatte, darunter auch viele Kinder. Obama hatte erst Luftangriffe gegen den syrischen Diktator Assad in Erwägung gezogen, sich dann unter russischer Vermittlung für den diplomatischen Weg entschieden.

Waren mit dem Abschluss der Vernichtungsaktion auf der „Cape Ray“ alle Giftgasvorräte in Syrien beseitigt worden? Keineswegs! Es waren nur die „deklarierten“ Bestände des syrischen Regimes.

Im April und Mai 2014, als Syriens Chemikalien unter Aufsicht der Organisation für das Verbot von Chemiewaffen (OPCW) zur Vernichtung ausgeliefert werden sollten, wurde wieder Giftgas eingesetzt – diesmal Chlorgas. Die syrische Armee und die gegen sie kämpfenden Aufständischen gaben sich dafür gegenseitig die Schuld.

Im März dieses Jahres gab es schon wieder Giftgas-Vorwürfe gegen die syrische Regierung. Laut der Menschenrechtsorganisation „Amnesty International“ existieren Belege für den Einsatz von Chlorgas bei Luftangriffen auf Aufständische und Zivilisten. Amnesty zitierte u. a. einen Arzt, der von typischen Symptomen eines Chemiewaffeneinsatzes berichtete. Sechs Menschen seien an den Folgen des Giftgases gestorben.

Zur gleichen Zeit warfen die Kurden im benachbarten Irak dem Islamischen Staat (IS) die Verwendung von chemischen Waffen vor. In Bodenproben und in Kleidungsstücken sei Chlorgas nachgewiesen worden, erklärte der Sicherheitsrat der halbautonomen kurdischen Region des Iraks nach Angriffen der IS-Miliz.

Einhundert Jahre nach Öffnung der Giftgasbüchse der Pandora im Ersten Weltkrieg ist der Einsatz solcher Waffen trotz deren weltweiter Ächtung immer noch aktuell.

Chemische Waffen im Ersten Weltkrieg

Chemische Waffen gaben ihr Debüt im Ersten Weltkrieg. Die Autoren Roger Harris und Jeremy Paxman beschreiben ihren ersten Einsatz: „Der 22. April 1915 war ein warmer, sonniger Tag gewesen. Am späten Nachmittag kam aber eine frische Brise auf. Die französischen Reservisten und algerischen Soldaten dürften den neuen Wind als gutes Zeichen gewertet haben, denn mit seinem Aufkommen hörte die deutsche Artillerie, die sie den ganzen Tag beschossen hatte, mit den Bombardierungen plötzlich auf.

Auf einmal wurde es an der Front ganz ruhig. Der Wind hatte sich gedreht. Dann schossen um 17 Uhr drei rote Leuchtraketen in die Höhe, und ein ohrenbetäubendes Getöse brach wieder aus den Artilleriegeschützen los. Gleichzeitig stiegen zwei grüngelbe Rauchwolken von der deutschen Seite auf. Sie wurden vom Wind erfasst und rollten vorwärts, allmählich ineinander übergehend, bis sie einen einzigen blauweißen Nebel bildeten. Für die Franzosen und Algerier unsichtbar, waren deutsche Pioniere dabei, die Ventile von 6000 Flüssiggasflaschen zu öffnen, die auf einer Strecke von sechs Kilometern verteilt waren. Das Gas? Chlor. Nach der Öffnung der Flaschen verdampfte die Flüssigkeit und bildete rasch eine dichte Nebelwolke.

Bei einer Konzentration von 30 Teilen pro einer Million Teilen Luft verursacht Chlor einen rauen Husten. Erreicht die Konzentration aber ein Teil pro Tausend, ist das Gas tödlich. Die Brise regte sich wieder und bewegte 160 Tonnen Chlor in einer zwei Meter hohen Gaswolke am Boden auf die alliierten Schützengräben zu. Die chemische Kriegführung war geboren“ (A Higher Form of Killing: The Secret Story of Chemical and Biological Warfare, Hill & Wang, New York, 1982, Seite 1).

Nie zuvor war eine kämpfende Truppe einer solchen Waffe begegnet. „Innerhalb einer Minute erreichte die Chlorwolke die erste feindliche Stellung und hüllte Zehntausende Personen in einen derart dichten grünen Nebel, dass die Soldaten ihre Nachbarn in den Schützengräben nicht mehr sehen konnten. Nur Sekunden später rangen alle verzweifelt nach Luft“ (ebenda, Seite 1-2).

Chlor tötet eher durch Vergiften als durch Ersticken. Die Schleimhäute der Atemwege werden gelöst, und durch die darauf einsetzende Entzündung wird eine große Menge Flüssigkeit erzeugt. Diese Flüssigkeit füllt die Lungen und schließt die Luftröhre.

„Manche Männer versuchten sich dadurch zu retten, dass sie Mund und Nase in die Erde gruben, andere ergriffen die Flucht. Im Rennen atmeten sie aber tiefer und zogen sich um so mehr Gift in die Lungen. Während die Gaswolke über die verzweifelten Männer hinwegwehte, färbten sich ihre Gesichter von der Anstrengung zu atmen blau. Manche Opfer husteten so stark, dass ihnen die Lungen barsten. In einem britischen Kriegsbericht hieß es später, jeder sei in seinen eigenen [Körperflüssigkeiten] ertrunken“ (ebenda, Seite 2).

Nach deutschen Aufzeichnungen forderte dieser erste Giftgasangriff der Geschichte 5000 Tote und 10 000 Verletzte unter den alliierten Truppen. Bis Ende dieses Krieges, „der dem Krieg ein Ende bereiten sollte“, verursachten insgesamt 25 Giftgasvarianten 92 000 Todesfälle unter Soldaten und Zivilisten. Es gab 1,3 Millionen weitere Verletzte.

Die schlimmen Auswirkungen der Giftgasangriffe auf Soldaten, die nicht an den Folgen starben, führten 1925 zum Abschluss des Genfer Protokolls, in dem sich zahlreiche Völker zur Ächtung von Giftgas und biologischen Waffen verpflichteten. Dieser Vertrag konnte die Erforschung und Entwicklung neuer chemischer und biologischer Kampfstoffe aber nicht verhindern.

Mehrere Staaten probierten solche Waffen auch im Zweiten Weltkrieg aus, wenn auch in weitaus geringerem Maß als im Ersten Weltkrieg. Die Forscher stießen dabei auf eine ganz neue Waffenkategorie: Nervengas.

Chemische und biologische Waffen

Woraus bestehen diese Waffen genau und wie verbreitet sind sie?

Chemische Kampfstoffe werden aus synthetischen oder natürlich vorkommenden Chemikalien hergestellt. Viele Chemikalien, die für den Menschen schädlich oder tödlich sind, lassen sich zu Waffen verarbeiten. Chlor, Phosgen und Senfgas sind die bekanntesten, die alle mit verheerender Wirkung im Ersten Weltkrieg eingesetzt wurden.

Chemische Kampfstoffe greifen Nase, Rachen, Lungen, Augen, Haut und andere Körperteile des Menschen an. Manche setzen den Feind außer Gefecht. Andere bringen ihn innerhalb von Minuten um. Es handelt sich im Wesentlichen um hochgiftige Menschenvernichtungsmittel.

Nervengase sind besonders tückische chemische Kampfstoffe. Zu den schlimmsten Varianten gehören Sarin und Tabun, die innerhalb von Minuten lähmen und töten können. Noch schlimmer ist VX. Ein Tropfen auf nackter Haut wirbelt das Nervensystem durcheinander und führt innerhalb von Sekunden zu Schüttelkrämpfen, Lähmung und zum Tod.

Diese Gifte lassen sich durch Raketen, Bomben, Artilleriegranaten und Tretminen verbreiten. Sie können auch aus Flugzeugen, Landfahrzeugen und tragbaren Kanistern versprüht werden. Terroristen und Geheimagenten können damit Nahrungsmittel und Trinkwasser verseuchen. Zum Teil ist das auch schon geschehen, wie z. B. 1995, als das Giftgas Sarin, das in einer U-Bahn in Tokio in Plastiktüten versteckt wurde, zwölf Menschen tötete und mehr als 5000 verletzte.

Die Rohstoffe von biologischen Waffen sind Bakterien, Viren und die Nebenprodukte davon. Sie sind darauf angelegt, innerhalb kürzester Zeit Seuchen auszulösen, die viele Menschen, ob Soldaten oder Zivilisten, lähmen oder umbringen. Zu den verheerendsten biologischen Kampfstoffen gehören Milzbrand und das Botulinus-Toxin. Wer mit einem von beiden Bakterien infiziert ist, stirbt meistens innerhalb weniger Tage.

Eingeatmete Milzbrandsporen führen in 90 Prozent aller Fälle zum Tod. Ende 1997 entging eine beunruhigende Nachricht der Aufmerksamkeit der meisten Menschen: Das Verteidigungsministerium der USA gab die Impfung aller US-Soldaten und -Reservisten – das sind 2,4 Millionen Menschen – gegen Milzbrand bekannt. Eine solche Maßnahme kann nur bedeuten, dass die Militärs von der Möglichkeit eines Milzbrandeinsatzes durch einen Gegner ausgehen.

Bezogen auf ihr Gewicht sind biologische Kampfstoffe die wirksamsten Waffen, die der Mensch bisher entwickelt hat: Schon 30 Mikrogramm reichen aus, um einen Menschen zu töten. Bei günstiger Witterung könnte man sämtliche Bewohner einer Millionenstadt mit 180 Liter Milzbrand oder dem Botulinus-Toxin töten. Ferner würden die meisten Opfer erst dann wissen, dass sie Ziel eines Angriffs waren, wenn sich die Symptome der entsprechenden Krankheit zeigten. Aber bis dann wären ihre Heilungschancen gleich null.

Schnell, leicht und tödlich

Die Verbreitung solcher Waffen ist schwer einzudämmen, weil ihre Herstellung so einfach ist. Leonard Cole zufolge, der Informationen des früheren US-Senators John Glenn zitiert, „braucht man nur eine kleine Küche, um diese Waffen herzustellen . . . Dreißig Gramm eines biologischen Wirkstoffs in zwei Liter Nährmedium . . . würden ausreichen“, um 95 Prozent der Bevölkerung einer Stadt wie Washington, D.C. (600 000 Einwohner) zu infizieren bzw. zu töten (The Eleventh Plague: The Politics of Biological and Chemical Warfare, W. H. Freeman & Co., New York, 1997, Seite 157-158).

Cole führt eine Reihe von terroristischen Vereinigungen auf, die dabei ertappt wurden, biologische Waffen zu erwerben, zu entwickeln oder einzusetzen (Seite 160-161).

Wegen ihrer geringen Herstellungskosten sind chemische und biologische Waffen auch für Regierungen attraktiv, die sich die Forschung und Produktion von Kernwaffen nicht leisten können. Sie sind „die Atombombe des kleinen Mannes“, schreiben Joseph Douglass jr. und Neil Livingstone.

„Die Herstellungskosten für eine [Atombombe] dürften sich auf einige hundert Millionen Dollar belaufen, während man ein Kilogramm Botulinus-Toxin vom Typ A, das noch wirksamer ist als Nervengas, für etwa 400 US-Dollar produzieren könnte. Eine Gruppe von Fachleuten, die sich auf chemische und biologische Waffen verstehen, gab folgende Schätzungen vor einem Gremium der Vereinten Nationen zu Protokoll: ,Kosten für die Vernichtung einer städtischen Bevölkerung, pro Quadratkilometer: mit konventionellen Waffen 2000 US-Dollar, mit Kernwaffen 800 US-Dollar, mit Nervengas 600 US-Dollar und mit biologischen Waffen ein US-Dollar‘ “ (America the Vulnerable: The Threat of Chemical and Biological Warfare, Lexington Books, Lexington, Massachusetts, 1987, Seite 16).

Amerikanischen Geheimdienstquellen zufolge sind nicht nur die führenden Militärmächte der Welt, sondern auch Ägypten, Äthiopien, Indien, der Iran, Israel, Myanmar (ehemaliges Birma), Nordkorea, Pakistan, Südkorea, Taiwan und Vietnam im Besitz chemischer und zum Teil auch biologischer Waffen.

Die Apokalypse der Zukunft

Die Geschichte lehrt uns, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis selbst die schlimmsten Waffen eingesetzt werden. Vor dem Ersten Weltkrieg galten chemische Waffen als derart schrecklich, dass man davon ausging, sie würden nie eingesetzt werden. Aber es kam ja anders. Vor dem Zweiten Weltkrieg galt der Einsatz biologischer Waffen als unvertretbar. Dennoch wurden auch sie eingesetzt. Selbst Atomwaffen wurden verwendet, und zwar gegen Zivilisten.

Warum sollte es in der Zukunft anders werden?

Das Buch Offenbarung, mit dem die Bibel schließt, schildert welterschütternde Ereignisse, die der Wiederkehr Jesu Christi vorausgehen werden. Die Beschreibungen wirken wie ein Albtraum.

In Kapitel 9 lesen wir von dem Leiden der Menschen, die als Folge eines Militäreinsatzes den Tod suchen, aber nicht finden werden (siehe bitte oben den Rahmenartikel „Futuristische Waffen und die Bibel“). Außerdem beschreibt Kapitel 9 den Aufmarsch eines Heeres, das mehrere Millionen Mann stark ist (Vers 16). In den noch nie dagewesenen Wirren wird ein Drittel aller Menschen getötet (Vers 18).

Was für Waffen und Zustände werden solches Leid hervorrufen? Das wissen wir nicht mit Sicherheit. Als der Apostel Johannes das Buch Offenbarung im ersten Jahrhundert niederschrieb, waren ihm unsere modernen Waffensysteme wie Panzer, Düsenflugzeuge, Haubitzen, Napalm und Maschinengewehre unbekannt, von biologischen, chemischen und nuklearen Waffen ganz zu schweigen. Er musste daher die Vision, die Jesus Christus ihn sehen ließ, mit Bildern beschreiben, die ihm damals bekannt waren.

Außerdem: Im ersten Jahrhundert unserer Zeitrechnung und in den nachfolgenden Jahrhunderten war ein Krieg mit dem Ausmaß an Zerstörung, wie Johannes sie beschrieb, nicht möglich. Es ist daher kein Wunder, dass viele Menschen die Offenbarung als Hirngespinst eines alten Mannes abgetan haben.

Heute muss man hingegen feststellen, dass die von Johannes beschriebenen Möglichkeiten existieren: Die ABC-Waffen von heute lassen den schrecklichen Albtraum von Offenbarung, Kapitel 9 als sehr realistische Zukunftsvision erscheinen.

Eine neue Welt

Es steht aber fest, dass er in seiner Prophezeiung vor fast 2000 Jahren eine schreckliche Welt beschreibt, in der Millionen von Menschen an den Folgen leiden und sterben werden, weil sie sich hartnäckig weigern, von ihren selbstzerstörerischen Wegen zu lassen und sich ihrem Schöpfer zu ergeben. Die Zeiten werden derart gefährlich sein, dass kein Mensch überleben wird, wenn Gott nicht eingreift (siehe Matthäus 24,22).

Die Menschheit wird aber nicht restlos untergehen. Denn Jesus Christus gibt uns das Versprechen, dass „diese Tage verkürzt [werden]“ (Matthäus 24,22). Christus wird wiederkehren, wie er es versprochen hat und wie die ersten Christen es erwartet haben. Gerade in dem Augenblick, in dem die ganze Menschheit am Rande des Abgrunds steht, wird er einschreiten, um uns vor uns selbst und unseren Waffen zu retten.

In Jesu Christi gerechter Herrschaftsordnung wird die Menschheit dann einen Frieden erleben, wie es ihn zuletzt im Garten Eden gegeben hat. Die schrecklichen Waffen, die der Mensch in seiner eigenen gottlosen Welt erfunden hat, werden dann für immer der Vergangenheit angehören.

Futuristische Waffen und die Bibel

„Leute, bestrahlt sie! Bratet sie! Betäubt sie! Aber tötet sie auf keinen Fall!“ lautete der Text einer Karikatur in der amerikanischen Wochenzeitschrift U.S. News & World Report (Ausgabe 7. Juli 1997). Der dazu gehörige Artikel, mit dem Titel „Wunderwaffe“ und dem Untertitel „Die Suche des Pentagons nach nicht tödlichen Waffen ist zwar erfindungsreich, aber ist sie klug?“, wirft einen nüchternen Blick auf die prototypischen, futuristischen, nicht tödlichen Waffen, die seit Jahrzehnten vom US-Militär entwickelt werden.

„Seit 40 Jahren arbeitet das Verteidigungsministerium heimlich an der Entwicklung solcher Waffen“, heißt es in dem Bericht. Die Karikatur zeigt eine Truppe von Soldaten aus dem 21. Jahrhundert. Jeder trägt einen Tarnanzug am Körper, einen futuristischen Helm mit riesiger, reflektierender Sonnenbrille auf dem Kopf und eine Strahlenwaffe in der Hand, mit der man einen Feind betäuben, aber nicht töten kann.

Ohne es zu wollen, brachte dieses führende Nachrichtenmagazin eine Darstellung, die der apokalyptischen Symbolik des Buches Offenbarung bemerkenswert ähnlich ist. Das letzte Buch der Bibel sagt endzeitliche Kampfhandlungen voraus, die den Berichten heutiger Journalisten ähneln. Die Sprache in der Offenbarung ist zwar voller Symbolik und insofern anders als die Sprache der Journalisten, doch das Gemeinte hat mit dem Inhalt moderner Meldungen schon vieles gemeinsam.

„Es stieg auf ein Rauch aus dem Brunnen [des Abgrunds] wie der Rauch eines großen Ofens, und es wurden verfinstert die Sonne und die Luft von dem Rauch des Brunnens. Und aus dem Rauch kamen Heuschrecken auf die Erde, und ihnen wurde Macht gegeben, wie die Skorpione auf Erden Macht haben. Und es wurde ihnen gesagt, sie sollten nicht Schaden tun dem Gras auf Erden noch allem Grünen noch irgendeinem Baum, sondern allein den Menschen, die nicht das Siegel Gottes haben an ihren Stirnen. Und ihnen wurde Macht gegeben, nicht dass sie sie töteten, sondern sie quälten fünf Monate lang; und ihre Qual war wie eine Qual von einem Skorpion, wenn er einen Menschen sticht. Und in jenen Tagen werden die Menschen den Tod suchen und nicht finden, sie werden begehren zu sterben, und der Tod wird von ihnen fliehen“ (Offenbarung 9,1-6; alle Hervorhebungen durch uns).

Die Prophezeiungen im Buch Offenbarung sind ernster zu nehmen als der eher satirische Artikel in U.S. News & World Report. Wenn es um moderne Waffen geht, auch um chemische und biologische Kriegführung, könnte die Bibel näher an der Wahrheit liegen, als viele bisher angenommen haben.

Den Warnungen Gottes zufolge wird es eines Tages schlimme Waffen – vielleicht auch chemische und biologische – geben, wie wir sie uns noch nie vorgestellt haben. Nur Gott wird uns vor ihnen retten können.

– GN Mai-Juni 2015 PDF-Datei dieser Ausgabe

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