Die Evolutionstheorie und der Sinn des Lebens

Von der Redaktion

— Victor Hugo      

Die Evolutionstheorie Darwins gilt heute als Wahrheit und bildet die Grundlage westlichen Gedankenguts. Die Zeitschrift Christianity Today berichtete beispielsweise, dass 90 Prozent der Mitglieder der amerikanischen Akademie der Wissenschaften den Glauben an Gott ablehnen.

Wenn man die Evolutionstheorie in Frage stellt, gerät man deshalb sofort in den Verdacht, wissenschaftlich naiv zu sein. Der britische Evolutionsbiologe Richard Dawkins meint beispielsweise: „Wenn man jemandem begegnet, der behauptet, nicht an die Evolution zu glauben, so kann man mit vollkommener Gewissheit sagen, dass derselbe unwissend, dumm oder verrückt ist – oder böse, aber daran würde ich lieber nicht denken.“

Trotzdem konnten die Kritiker der Evolution bisher nicht zum Schweigen gebracht werden. Mit jedem neuen angeblichen Beweis für die Theorie entstehen nämlich drei neue Fragen, auf die es keine Antworten gibt. Zu viele Glieder fehlen in der Beweiskette. Louis Bounoure, Professor für Biologie und Direktor des zoologischen Museums in Straßburg, meint deshalb: „Evolution ist ein Märchen für Erwachsene. Diese Theorie hat dem Fortschritt der Wissenschaft nicht geholfen. Sie ist nutzlos“ (William Federer, America’s God and Country, 1996, Seite 61).

In der Auseinandersetzung mit der Evolutionstheorie und dem Schöpfungsbericht der Bibel geht es um viel mehr als nur um Wissenschaft. Es geht um eine grundlegende Weltanschauung. Die weitverbreitete Akzeptanz der Evolutionstheorie bedeutet, dass der Mensch seine eigene gottlose Religion geschaffen hat. Dazu meint Reinhard Junker von der Arbeitsgemeinschaft „Wort und Wissen“: „Die Evolutionstheorie ist weit mehr als Wissenschaft, nämlich eine Weltanschauung, die ersichtlich antibiblisch und im Grunde antigöttlich ist.“

Professor Bounoure irrte sich also in Bezug auf die Nutzlosigkeit der Evolutionstheorie. Sie hat sich als sehr nützlich für diejenigen erwiesen, die die Vorstellung eines Schöpfergottes verdrängen wollen. Die Evolution lehrt uns, dass es keinen Schöpfer gibt. Wenn es keinen Schöpfer gibt, brauchen wir uns keine Gedanken über ein höheres Wesen zu machen. Somit sind wir frei, allein nach eigenem Gutdünken zu handeln. Wir können die Bibel außer Acht lassen und bei unserer Lebensführung selbst bestimmen, was richtig und falsch ist. Sir Julian Huxley (1887-1975, britischer Biologe) sprach für viele, als er erklärte, warum er die Evolutionstheorie so enthusiastisch aufnahm: „Ich vermute, dass wir deswegen [Darwins] Die Entstehung der Arten mit Begeisterung begrüßten, weil die Unterstellung der Existenz eines Gottes unsere sexuelle Freizügigkeit eingeschränkt hätte.“

Wer sich aber der Evolutionslehre verschrieben hat, wird in einen ungeheuren Strudel der Sinnlosigkeit hineingerissen. Die Evolutionstheorie nimmt dem Menschen nämlich jegliche Hoffnung, die Antwort auf den Sinn des Lebens zu finden. So kam Wernher von Braun, ehemaliger Direktor der US-Raumfahrtbehörde NASA, zu dem Schluss: „Nur ein erneuerter Glaube an Gott kann die Wandlung herbeiführen, die unsere Welt vor der Katastrophe retten kann. Wissenschaft und Religion sind dabei nicht Gegensätze, sondern Geschwister.“

– GN März-April 2016 PDF-Datei dieser Ausgabe

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