Babylon stellt sich gegen Gott

Die biblische Prophetie offenbart den Aufstieg einer zukünftigen Supermacht, auch „Babylon die Große“ genannt, die vor der Rückkehr Jesu Christi das Weltgeschehen dominieren wird. Gott sagt seinem Volk: „Geht hinaus aus ihr, mein Volk, dass ihr nicht teilhabt an ihren Sünden.“ Was bedeutet das für Sie?

Von Darris McNeely und Paul Kieffer

Kann Ihre Religion – Ihr Glaube – der großen Verführung standhalten, die über die Erde kommen wird? Die Bibel enthält ein faszinierendes und geheimnisvolles Buch, das nach seinem Autor Daniel benannt wurde. In diesem Buch finden wir einen prophetischen Überblick der Menschheitsgeschichte bis in unsere heutige Zeit.

Am Beispiel des Propheten Daniel können wir auch erkennen, wie ein Mensch seinen Glauben gegenüber Gott inmitten einer gottlosen Kultur und Gesellschaft – nämlich Babylon – bewahren konnte.

Die heutige Welt ähnelt dieser alten Kultur Babylons mehr, als Ihnen vielleicht bewusst ist. Wenn wir uns die Geschichte Daniels ansehen, können wir lernen, wie wir den Glauben an Gott inmitten eines modernen Babylons verteidigen können. Mehr denn je brauchen wir heute die Lektionen aus Daniels Erfahrungen, um die Welt um uns herum zu verstehen, und um nach Gottes Lehren zu leben.

Daniels Geschichte beginnt mit der Eroberung des Königreiches Juda und Daniels Deportation nach Babylon. Babylon war die Hauptstadt der damals mächtigsten Nation der Welt. Dorthin kam Daniel zusammen mit den intelligentesten und besten Talenten Jerusalems. Durch Gottes Willen wurde ihm eine Schlüsselposition am Hofe Nebukadnezars II. gegeben, eine der faszinierendsten Personen der Geschichte.

Gott gab Daniel die Gabe, Visionen und Träume deuten zu können. Dieser nutzte seine Begabung weise zur Verherrlichung des Schöpfergottes. Gleichzeitig widerstand er den Versuchungen der babylonischen Kultur. Lassen Sie uns herausfinden, was die Bibel über diese alte Stadt und das Reich Babylon erzählt. Wir fangen am Anfang der Geschichte an, im ersten Buch Mose.

Die Geschichte eines Mannes und seiner Stadt

Die Geschichte beginnt mit einem Mann namens Nimrod, welcher in 1. Mose, Kapitel 10 erwähnt wird. Die Bibel verrät nur wenig über ihn: „Kusch aber zeugte den Nimrod. Der war der erste, der Macht gewann auf Erden, und war ein gewaltiger Jäger vor dem Herrn. Daher spricht man: Das ist ein gewaltiger Jäger vor dem Herrn wie Nimrod“ (1. Mose 10,8-9; alle Hervorhebungen durch uns).

Nimrod ragte anscheinend über seine Zeitgenossen hinaus, indem er „ein gewaltiger Jäger vor dem Herrn“ war. Das Wort „vor“ impliziert „vor dem Angesicht“ bzw. „gegen“, womit eine ablehnende Haltung gegenüber Gott und seinem Plan nahegelegt wird.

Nimrods Ruhm als „gewaltiger Jäger“ bedeutet anscheinend mehr als nur einer, der Tiere fängt bzw. tötet, obwohl sein Ruhm ursprünglich darauf beruhte. Nimrod wusste, dass es unmöglich wäre, die Herrschaft über die Menschen auf Erden zu erlangen, wenn sie überall verteilt leben. Deshalb ließ er einen Turm bauen, zu dem die Völker schauen sollten, damit sie nicht in alle Welt verstreut würden (1. Mose 11,4). Nimrod war nicht nur als Jäger gewaltig, er war auch ein Tyrann.

Das biblische Führungsmuster ist jedoch das eines Hirten, nicht eines Tyranns. Ein Hirte führt und schützt die Schafe, die ihm anvertraut sind. Er sorgt für ihr Wohlergehen, statt sie zu seinem eigenen Vorteil auszunutzen. Nimrods Herrschaftsmuster war das Gegenteil. Babel war der Grundstein seines Königtums, das zu einem gewaltigen Reich heranwuchs.

Babel – oder Babylon – ist sowohl eine Stadt als auch ein System, das nach biblischer Darstellung die Welt seit der Sintflut kontinuierlich beeinflusst hat. Durch eine engmaschige Vernetzung von Wirtschaft, Politik und Religion versklavt Babylon die Menschen, die es beherrscht.

In Nimrods Babel sehen wir die Wurzel dessen, was Babylon geworden ist. „Babylon, die Große“ wird es ein letztes Mal vor der Wiederkehr Jesu Christi geben – ein System, das Gottes Vorhaben mit den Menschen vereiteln will.

Aus Trotz zum Himmel empor

Das erste Buch der Bibel informiert uns über den Widerstand der Stadt Nimrods, Babel, gegen Gott. Dabei geht es um den bekannten Turmbau zu Babel.

„Es hatte aber alle Welt einerlei Zunge und Sprache. Als sie nun nach Osten zogen, fanden sie eine Ebene im Lande Schinar [Mesopotamien] und wohnten daselbst. Und sie sprachen untereinander: Wohlauf, lasst uns Ziegel streichen und brennen! – und nahmen Ziegel als Stein und Erdharz als Mörtel und sprachen: Wohlauf, lasst uns eine Stadt und einen Turm bauen, dessen Spitze bis an den Himmel reiche, damit wir uns einen Namen machen; denn wir werden sonst zerstreut in alle Länder.

Da fuhr der Herr hernieder, dass er sähe die Stadt und den Turm, die die Menschenkinder bauten. Und der Herr sprach: Siehe, es ist einerlei Volk und einerlei Sprache unter ihnen allen, und dies ist der Anfang ihres Tuns; nun wird ihnen nichts mehr verwehrt werden können von allem, was sie sich vorgenommen haben zu tun. Wohlauf, lasst uns herniederfahren und dort ihre Sprache verwirren, dass keiner des andern Sprache verstehe!

So zerstreute sie der Herr von dort in alle Länder, dass sie aufhören mussten, die Stadt zu bauen. Daher heißt ihr Name Babel, weil der Herr daselbst verwirrt hat aller Länder Sprache und sie von dort zerstreut hat in alle Länder“ (1. Mose 11,1-9).

Vereint in Sprache und Kultur hätten die Bewohner von Nimrods Stadt viel Gutes bewirken können. Doch mit ihrem Turmbau wollten sie ihre Ausbreitung auf der Erde verhindern, was Gottes Absicht widersprach. Nach der Sintflut sollten sich die Menschen nach seinem Willen in ihren erweiterten Familien ausbreiten (vgl. dazu 1. Mose 9,7). Der Turmbau zu Babel war somit Ausdruck des Trotzes gegenüber Gott. Das geistige Umfeld für diese Auflehnung hatte Nimrod als „gewaltiger Jäger“ gegen den Herrn geschaffen.

In dem Turmbau zu Babel haben wir das erste Beispiel eines Systems, das sich Gott widersetzt. Babylon – die Stadt und das spätere Reich – ist ein Sinnbild für die Gesellschaft, die Gottes Weg ablehnt. Seit jener Zeit benutzten Gottes Propheten die Begriffe Babel bzw. Babylon als Sinnbild für gottfeindliche Regierungen, Kulturen und Religionen.

Babel und Nimrod sind wichtige Namen in der biblischen Geschichte. Nimrods Verhaltensmuster war kein Einzelfall. Unter Nebukadnezar zerstörte Babylon die Schutzmauer Jerusalems und setzte den Tempel Gottes in Brand. Vor der Wiederkehr Jesu Christi wird es wieder einen babylonischen Herrscher geben, der sich gegen Gott auflehnen wird.

Das Babylon der Zukunft

Wie im Leitartikel dieser Ausgabe beschrieben, hatte der babylonische König Nebukadnezar einen Traum, der ihn beunruhigte. Gott inspirierte Daniel, den Traum zu erkennen und auszulegen. Nebukadnezar sah ein großes menschliches Standbild, das aus unterschiedlich edlen Metallen bestand (Daniel 2). Der goldene Kopf des Standbilds repräsentierte Babylon. Der Kopf „lenkt“ den Körper. Seit der Zeit Nebukadnezars übt Babylon Einfluss auf die Welt aus, oft unerkannterweise.

Das Interpreter’s Dictionary of the Bible beschreibt Babylon wie folgt: „Unter Babylon versteht man die Verkörperung allen weltlichen Widerstands gegen Gott. Als seit der Antike andauernde Realität ist Babylon, die Mutter der Hurerei, die große Ursprungsquelle und das Sammelbecken des Hasses gegen Gott, die falschen Göttern Macht und Autorität verleiht. Sie ist das Gegenteil der jungfräulichen Braut Christi, der heiligen Stadt – das neue Jerusalem – und des Reiches Gottes“ (Seite 338, Stichwort „Babylon im Neuen Testament“).

Im Buch der Offenbarung finden wir eine Ergänzung zum Traum von Nebukadnezar. Hier wird der Faden in Kapitel 17 wieder aufgenommen, in dem zukünftige Ereignisse beschrieben werden, die das Schlusskapitel der Geschichte Babylons einleiten.

In einer Vision sieht der Apostel Johannes eine Frau, die als „große Hure“ bezeichnet wird und „auf einem scharlachroten“ Tier sitzt (Offenbarung 17,1. 3). Diese Frau symbolisiert ein falsches religiöses System, das Jesu wahre Nachfolger verfolgt: „Und ich sah die Frau, betrunken von dem Blut der Heiligen und von dem Blut der Zeugen Jesu“ (Offenbarung 17,6).

Was wird dadurch symbolisiert, dass die Hure auf dem Tier reitet? „Und die Frau, die du gesehen hast, ist die große Stadt, die die Herrschaft hat über die Könige auf Erden“ (Offenbarung 17,18). Ihr weltweiter Einfluss reicht bis in die höchsten Kreise von Politik und Wirtschaft: „Die Könige auf Erden haben mit ihr Hurerei getrieben, und die Kaufleute auf Erden sind reich geworden von ihrer großen Üppigkeit“ (Offenbarung 18,3).

Auf symbolische Weise nennt Gott diese Hurenstadt – mit ihren intimen, aber auch korrupten Verwicklungen in die internationalen Angelegenheiten – das große Babylon. Ihre kulturellen und religiösen Wurzeln gehen auf das antike Babel zurück, wo die Menschen mit ihrem Turmbau gegen Gott rebellierten.

Eine moderne Stadt – in der Bibel „Babylon, die Große“ genannt – wird, wie das antike Babylon seinerzeit auch, die religiösen und kulturellen Normen des endzeitlichen politisch-religiösen Reiches des Tieres der Offenbarung bestimmen. Wie viel Einfluss wird diese abtrünnige Stadt Babylon auf unser modernes Zeitalter ausüben? „Und es kam einer von den sieben Engeln, die die sieben Schalen hatten, redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir zeigen das Gericht über die große Hure, die an vielen Wassern sitzt, mit der die Könige auf Erden Hurerei getrieben haben; und die auf Erden wohnen, sind betrunken geworden von dem Wein ihrer Hurerei“ (Offenbarung 17,1-2).

Ein Engel erklärt Johannes, dass „die Wasser, die du gesehen hast, an denen die Hure sitzt, Völker und Scharen und Nationen und Sprachen sind“ (Vers 15).

Die Einwohner vieler Länder mit vielen unterschiedlichen Sprachen werden ihre satanische Herangehensweise an persönliche und geistliche Beziehungen – ihre geistliche Hurerei – freudig begrüßen.

Sie werden mit bereitwilliger Zustimmung ihren Einfluss und ihre Macht über sie akzeptieren. Sie wird prahlen: „Ich throne hier und bin eine Königin und bin keine Witwe, und Leid werde ich nicht sehen“ (Offenbarung 18,7). Gott jedoch bezeichnet sie als Mutter der Hurerei. Er verurteilt ihre Bräuche und wird sie zusammen mit all ihren verdorbenen Traditionen vernichten.

Was war zur Zeit des Johannes, im ersten Jahrhundert nach Christus, „die große Stadt, die die Herrschaft hat über die Könige auf Erden“ (Offenbarung 17,18)? Jeder Bewohner des damaligen Römischen Reiches hätte die Antwort gewusst: Rom!

In der Kirchentradition gibt es eine interessante Verknüpfung zwischen Babylon und Rom. Der Apostel Petrus selbst gab an, seinen ersten Apostelbrief von Babylon aus geschrieben zu haben (1. Petrus 5,13). Petrus war nicht der erste Bischof von Rom, da er in Wirklichkeit in Babylon war. Für alle, die an einen Aufenthalt des Petrus in Rom glauben, muss daher die Stadt Babylon mit Rom in Verbindung gebracht werden:

„Babylon mag also ein Deckname für Rom sein, den der Apostel [Petrus] benutzte, um die römische Gemeinde und sich selbst vor der neronischen Verfolgung zu schützen“ (Das Neue Testament erklärt und ausgelegt, Hänssler-Verlag, Neuhausen-Stuttgart, 1992, Band 5, Seite 470, Kommentar zu 1. Petrus 5,13, Hervorhebung durch uns).

Doch Johannes sieht nicht das Rom seiner Zeit, sondern das babylonische System in seiner letzten Erscheinung, zur Zeit der Wiederkehr Jesu Christi. „Und die zehn Hörner, die du gesehen hast, das sind zehn Könige, die ihr Reich noch nicht empfangen haben; aber wie Könige werden sie für eine Stunde Macht empfangen zusammen mit dem Tier. Diese sind eines Sinnes und geben ihre Kraft und Macht dem Tier. Die werden gegen das Lamm kämpfen, und das Lamm wird sie überwinden“ (Offenbarung 17,12-14)!

Damit schließt sich der Kreis der Vision des Johannes mit dem Standbild, das König Nebukadnezar in seinem Traum gesehen hat. Er sah, wie ein Stein das Standbild an seinen Füßen traf – zur Zeit der letzten Könige des Römischen Reiches – und es zu Fall brachte. Der Stein ist der König der Könige und Herr aller Herren: Jesus Christus!

Babylon herrscht über eine chaotische Welt

Wie wird dieses endzeitliche babylonische System entstehen? Die europäische Geschichte durchzieht eindeutig ein wiederkehrendes Thema – der Wunsch nach einem vereinten Europa in der Tradition der Römer. Sogar noch weitergehend: Es bestand der Wunsch nach einem vereinten Europa im Zusammenschluss mit der Kirche von Rom, so wie es im späten Römischen Reich der Fall war.

Die Prophezeiungen der Bibel beschreiben für die Endzeit eine Krise weltweiten Ausmaßes, die die Menschen schwer ängstigen wird. Zur Zeit dieser Umwälzungen wird sich ein mächtiges politisch-religiöses System als Lösung präsentieren und dabei die ganze Welt verführen.

Die Offenbarung beschreibt den Höhepunkt dieser chaotischen Zeit: „Und ich sah aus dem Rachen des Drachen und aus dem Rachen des Tieres und aus dem Munde des falschen Propheten drei unreine Geister kommen, gleich Fröschen; es sind Geister von Teufeln, die tun Zeichen und gehen aus zu den Königen der ganzen Welt, sie zu versammeln zum Kampf am großen Tag Gottes, des Allmächtigen“ (Offenbarung 16,13-14).

Was bedeutet das alles? Der Drache ist ein Sinnbild für Satan den Teufel, der die ganze Welt verführt: „Und es wurde hinausgeworfen der große Drache, die alte Schlange, die da heißt: Teufel und Satan, der die ganze Welt verführt“ (Offenbarung 12,9). Mittels dieser Beschreibung dürfen wir erkennen, wer in Wirklichkeit der Drahtzieher hinter den Kulissen im endzeitlichen Babylon ist. „Babylon, die Große“ wird größeren Einfluss haben als jemals zuvor in der Geschichte dieses Systems seit Nimrod. Die Zielsetzung bleibt aber nach wie vor dieselbe: Gott zu widerstehen und seinen Plan zu vereiteln.

Können Sie Babylon erkennen und widerstehen?

Was bedeutet das alles für Sie? Die Vorhersagen der Bibel sind faszinierend und geben uns die Möglichkeit, nach bedeutenden Trends im geopolitischen Geschehen Ausschau zu halten.

Die Zeit, in der wir leben, anhand biblischer Prophezeiungen zu erkennen, ist jedoch kein Selbstzweck. Stattdessen soll unsere Kenntnis dieser Dinge ein Ansporn zur Pflege unserer Beziehung zu Gott sein, damit wir nicht von dem prophezeiten Geschehen überrascht werden.

Fast alle Menschen werden bei der Wiederkehr Jesu Christi unvorbereitet sein. Jesus sagte: „Siehe, ich komme wie ein Dieb. Selig ist, der da wacht und seine Kleider bewahrt, damit er nicht nackt gehe und man seine Blöße sehe“ (Offenbarung 16,15).

Deshalb ermahnte Jesus seine Jünger, nachdem er ihnen einige Zeichen der Zeit vor der Wiederkehr genannt hatte, auf ihren geistlichen Zustand zu achten: „So seid allezeit wach und betet, dass ihr stark werdet, zu entfliehen diesem allen, was geschehen soll, und zu stehen vor dem Menschensohn“ (Lukas 21,36).

Werden Sie den gottfeindlichen Einfluss des babylonischen Systems erkennen und ihm widerstehen können? Seien Sie nicht so sicher! Sie mögen sich für einen guten Menschen halten, der an Gott glaubt. Doch vielen aufrichtigen Menschen fehlen die Standfestigkeit und der Mut, die sich auf die wahren Lehren der Bibel gründen, um sich der religiösen Verführung zu widersetzen.

Es kann sogar sein, dass Ihr Glaube bereits Teil des babylonischen Systems ist, ohne dass Sie es wissen! Bereits vor 2000 Jahren warnte der Apostel Paulus die Korinther vor „falschen Aposteln und betrügerischen Arbeitern“, die sich „als Apostel Christi verstellten“. „Und das ist auch kein Wunder“, schrieb Paulus, „denn er selbst, der Satan“, der „Babylon, die Große“ lenkt, „verstellt sich als Engel des Lichts. Darum ist es nichts Großes, wenn sich auch seine Diener verstellen als Diener der Gerechtigkeit“ (2. Korinther 11,13-15).

Das endzeitliche Babylon, wie die Offenbarung es beschreibt, wird eine attraktive Kultur des Wohlstands sein. Es entsteht heute vor unseren Augen. In den westlichen Industrieländern genießen wir den höchsten Lebensstandard, den die Menschheit jemals erlebt hat. Unsere vernetzte globale Wirtschaft hat technische Errungenschaften hervorgebracht, die vor nur wenigen Jahren unvorstellbar waren. Wir dürfen uns aber nicht von alledem derart ablenken lassen, dass wir die moralischen Werte Babylons akzeptieren.

Jesus ruft seine wahren Nachfolger zum entschlossenen Handeln auf: „Geht hinaus aus ihr, mein Volk, dass ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und nichts empfangt von ihren Plagen!“ (Offenbarung 18,4). Der Prophet Daniel hat uns diesen Aufruf vor 2500 Jahren vorgelebt. Werden Sie wie Daniel sein, der den Verlockungen von Nebukadnezars Babylon widerstand und Gott treu blieb?

Praktizieren Sie konsequent die wahre biblische Lebensweise, anstatt falsche menschliche Traditionen zu akzeptieren!

– GN Mai-Juni 2016 PDF-Datei dieser Ausgabe

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