Leserbriefe unserer Abonnenten
September-Oktober 2016

Zufriedene und unzufriedene Leser

Seit Jahren bekommen wir die Zeitschrift Gute Nachrichten von Ihnen. Vor 28 Jahren – wir hielten uns damals noch für gute Christen (evangelische Landeskirche) – haben wir unser Leben nach schweren Krisen Jesus übergeben und sind aus der Kirche ausgeschieden. Seitdem haben wir viele Anfechtungen durchlitten und durchgestanden. Da wir aus Altersgründen – kleine Rente – alle Spenden absagen mussten, ist es uns leider nicht möglich zu spenden. Wir wollten euch aber mitteilen, dass uns eure Gute Nachrichten in unserem Glauben bestätigt.
  • 83229 Aschau

Antwort der Redaktion: Wir freuen uns, dass Sie in unserer Zeitschrift eine Bestätigung Ihres Glaubens finden. Der Bezug unserer kostenlosen Zeitschrift wird nie davon abhängig gemacht, ob ein Leser spendet. Die freiwilligen Spenden anderer Leser, die dazu in der Lage sind, haben Ihr Abonnement und das Abonnement vieler anderer Leser finanziert.

Vielen Dank für die bisherigen Zusendungen. Sie waren teilweise sehr aufschlussreich. Mit z. B. dem Feiern des Laubhüttenfestes und dem Sabbatfeiern kann ich mich aber nicht anfreunden, da ich denke, dass die Christen ruhig auch ihre eigenen Feste feiern können und es den Juden nicht unbedingt gleichmachen müssen, da es ja auch ein anderer Glaube ist.
  • 42551 Velbert

Antwort der Redaktion: Ihre Meinung bezüglich der biblischen Feste und des Sabbats spiegelt die Sichtweise des heutigen Mainstream-Christentums wider. Im Gegensatz dazu hielten Jesu Apostel und die ersten Christen sowohl den Sabbat als auch die biblischen Festtage, die nicht „jüdische“ Feste, sondern die „Feste des Herrn“ sind (3. Mose 23,3).

Hiermit möchte ich Ihnen mitteilen, dass sich meine Adresse geändert hat. Lassen Sie mich an dieser Stelle sagen, dass ich Ihnen sehr dankbar bin für die ausgezeichnete Arbeit, die Sie tun. Es ist mir jedes Mal eine Freude, Ihre gut belegten Ausführungen zu den Irrungen der großen Kirchen und die wahren Lehren des Christentums zu lesen. Schön, dass es noch Leute gibt, die sich nicht dem Diktat der Masse beugen.
  • 12359 Berlin

Bitte unterlassen Sie es, mir Ihre Gute Nachrichten zu schicken. Ich sehe das „Gute“ darin nicht.
  • 61476 Kronberg

Unter Ihren Publikationen habe ich auch Ihre Broschüre Schöpfung oder Evolution gelesen. Dieses Werk gehört mit zu den allerbesten Publikationen, die in Ihrem Verlag erschienen sind. Jeder Artikel des Inhalts wurde mit großer Überzeugungskraft geschrieben. Bitte senden Sie mir von dieser Broschüre weitere drei Stück. Ich verleihe sie teils, bespreche sie aber auch zuweilen mit aufgeschlossenen Gästen. Nur wenige deutsche Autoren schreiben so überzeugend.
  • 86316 Friedberg

Welcher Tag ist der Sabbat?

Mal wieder lese ich in Ihrem bunten Glanzdruck, März-April 2016. Da geht es wieder um Ihre Ansichten über das Sabbatgebot. Da sind einige Falschheiten in Ihren Aussagen eingeschlichen, die einfach nicht biblisch sind. Nach biblischer Grundlage ist der zu heiligende Tag der siebte Tag, der erst später als Sabbat bezeichnet wurde. So ist der siebte Tag ein Zähltag, der genau so variabel ist wie die unterschiedlichen Zählungen der Monde, der Jahre und Jahreszahlen. Den Sabbat auf den Samstag des gregorianischen Kalenders zu fixieren, ist eine reine Willkürlichkeit. Erscheinen solche Leserbriefe auch mal in Gute Nachrichten?
  • 71404 Korb

Richtig ist, dass Jesus der Herr über den Sabbat ist. Die Bibel sagt aber nichts darüber aus, an welchem Wochentag wirklich der erste Schöpfungsakt begann. Den einzigen Hinweis darauf liefern die Juden. Anscheinend bedeutet der Begriff Sabbat für das israelitische Volk eine bestimmte Festlegung eines Wochentages. Wenn wir jedoch davon ausgehen, dass mit Sabbat nicht ein Wochentag, sondern nur ein Ruhetag gemeint ist, dann gibt es keine Festlegung eines besonderen Tages. Wenn Jesus also sagte, dass der Sabbat ein geheiligter Ruhetag sei, meinte er dann, dass dies nun der Samstag sein sollte? Sabbat bedeutet eigentlich Ruhetag und der ist nicht genau auf einen Wochentag festgelegt. Was ist jedoch in unserer Zeit mit dem Ruhetag gemeint? Nun, die weltlichen Regierungen und Gesetzgeber haben vor langer Zeit feststellen müssen, dass die Menschen von gesetzlosen und skrupellosen Egoisten bzw. Führern ausgenutzt und ausgebeutet wurden. Der vermeintlich wahre Ruhetag wurde sodann auf den Sonntag verlegt. Die Rückbesinnung auf einen gottgewollten Ruhetag wurde umgesetzt, um die Menschen vor sich selbst zu schützen. Dieser Tag wurde zu einem gesetzlichen Ruhetag, damit die Menschen in die Kirche gehen konnten. Es musste schließlich irgendeinen Tag geben, an dem die Kirchenhäuser gefüllt werden.
  • 25337 Elmshorn

Antwort der Redaktion: Vor 2000 Jahren hielt Jesus, Gott in Menschengestalt (Matthäus 1,23), den Sabbat. Er hielt damals denselben Wochentag, den auch seine Landsleute, die Juden hielten. Die Schriftgelehrten und Pharisäer haben Jesu und seine Jünger für ihr Verhalten am Sabbat kritisiert, aber es gab nie Streit in Bezug auf die Frage, welcher Wochentag damals der Sabbat war. Hätte Jesus damals den falschen Wochentag gehalten, hätte er gegen das Sabbatgebot verstoßen und damit gesündigt. Er hätte dann nicht unser Erlöser sein können. Das heißt, vor 2000 Jahren hielt Jesus denselben Wochentag als Sabbat, den er selbst, als der bei der Schöpfung Ausführende, geheiligt hatte (1. Mose 2,1-4; Johannes 1,1-3).Heute halten die Juden nach wie vor denselben Wochentag als Sabbat wie vor 2000 Jahren. Dass der Samstag der Sabbat ist, ist in Sprachen wie Italienisch und Spanisch belegt („sabado“). Dass Samstag der siebte Tag der siebentägigen Woche ist, wird durch den Wochentag Mittwoch („Mitte der Woche“) bestätigt.


Wir freuen uns über Ihre Kommentare, behalten uns aber das Recht vor, alle veröffentlichten Leserbriefe zu kürzen. Anonyme Briefe werden nicht veröffentlicht.

– GN September-Oktober 2016 PDF-Datei dieser Ausgabe

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