Künstliche Intelligenz: Eine Gefahr in spe?

Das Überleben der Menschheit ist bereits in mehrfacher Weise bedroht. Nun kommt ein weiterer Faktor hinzu: künstliche Intelligenz (KI).

Von Mario Seiglie

Künstliche Intelligenz: Es ist der Stoff von Science-Fiction-Romanen, Filmen und Fernsehserien, in denen Computer außer Kontrolle geraten und albtraumhafte Geschehnisse veranlassen. Als Beispiele denke man an Hal 9000 im Film 2001: Eine Odyssee im Weltraum, Skynet in der Filmreihe Terminator und an die verfeindeten Intelligenzen in der Fernsehserie Person of Interest.

Werden Computer eines Tages in der Lage sein, ohne menschliches Zutun alle Daten im Internet zu verarbeiten und unsere Atomwaffen, unsere Stromnetze, unsere Versorgung mit Wasser und Lebensmitteln und auch uns selbst zu lenken? So beunruhigend diese Vorstellung auch sein mag, sie gilt heute unter Experten als nicht mehr weit hergeholt.

In den Nachrichten der letzten Monate und Jahre wurde mehrmals über Cyberkriegsführung bzw. Cyberangriffe berichtet. Die automatisierte Entwendung und Entstellung von Daten in fremden Computern nimmt in aller Welt überhand.

So erlitt die Entwicklung der Kernenergietechnik im Iran durch einen Computervirus im Jahre 2010 einen schweren Rückschlag, und im Jahre 2016 gelangten während des Wahlkampfes in den USA brisante Dokumente an die Öffentlichkeit. Hintergrund sind das anhaltende geopolitische Tauziehen und die Durchdringung des menschlichen Lebens mit Computertechnik und dem Internet.

Das alles ist aber nur ein Symptom einer wachsenden Bedrohung, nämlich der immer rasanteren Entwicklung der künstlichen Intelligenz. Was sollen wir unter künstlicher Intelligenz verstehen? Software, die fähig ist, Aufgaben zu erfüllen, die bisher nur mit menschlicher Intelligenz zu bewältigen waren, gilt als künstlich intelligent. Zu solchen Aufgaben gehören visuelle Wahrnehmung, Spracherkennung, Entscheidungsfindung sowie die Übersetzung einer natürlichen Sprache in eine andere.

Die Geschichte der künstlichen Intelligenz

Künstliche Intelligenz ist schon seit dem Zweiten Weltkrieg in Umlauf. Damals wurden Rechner erfunden, um militärische Geheimbotschaften zu entziffern. Wir sind inzwischen so weit, dass ein kleines Handy an Rechengeschwindigkeit und Speicherkapazität den Rechnern, die bei der Mondlandung verwendet wurden, tausendfach überlegen ist.

Im Jahre 1969 hatten die IBM-Rechner der NASA eine Gesamtspeicherkapazität von ungefähr sechs Megabyte. Heute kann man in den USA einen daumengroßen externen Speicher mit einer Kapazität von 32 Gigabyte für weniger als zwanzig Dollar kaufen. Das ist über fünftausendmal so viel Speicherkapazität wie die Gesamtspeicherkapazität der NASA-Rechner der sechziger Jahre, von denen jeder über drei Millionen Dollar gekostet hat. Ein durchschnittliches Handy heute hat eine Speicherkapazität von über sechzehn Gigabyte, also 2500-mal mehr als die NASA-Computer zur Zeit der Mondlandung.

Die Rechenkapazität, die uns heute zur Verfügung steht, zeigt, dass wir uns im reißenden Strom einer umfassenden technischen Revolution bewegen. Wie die britische Zeitschrift The Economist letztes Jahr feststellte: „Das McKinsey Global Institute, eine Denkfabrik, bewertet den Beitrag der künstlichen Intelligenz zur Verwandlung der Gesellschaft als zehnmal so schnell und dreihundertmal so groß, mit einer ungefähr tausendfachen Auswirkung, wie die Industrielle Revolution“ (25. Juni 2016, Sonderbericht, Seite 3).

„Tiefgehendes Lernen“

Bei der Geschwindigkeit, mit der die Computertechnik billiger und zugänglicher wird, kann einem schwindelig werden.

Vor Kurzem schaffte die künstliche Intelligenz einen bemerkenswerten Durchbruch. Durch Nachahmung der neuronalen Netze im menschlichen Gehirn sind Computer heute in der Lage, nicht nur gewaltige Datenmengen zu verarbeiten, sondern durch Gewichtung verschiedener Daten zu lernen. Dieses Lernen nennt man „tiefgehendes Lernen“, auf Englisch „Deep Learning“.

„Beim tiefgehenden Lernen“, so The Economist, „werden die verschiedenen Fälle, die verarbeitet werden sollen, nicht ausdrücklich vom Programmierer vorausgesehen. Vielmehr lernt ein neuronales Netz durch Versuch und Korrektur. Anwendungen dieser Technik sind Internetsuchmaschinen, Textvorschläge, Spamfilter, Kreditkartenschutz, Spracherkennung und selbst gesteuerte Autos“ (Seite 4).

Im Augenblick stellen die Fähigkeiten der künstlichen Intelligenz keine ernsthafte Bedrohung dar, aber das könnte sich ändern, wenn Maschinen anfangen, Entscheidungen zu treffen, für die bisher allein der Mensch zuständig war. Führende Naturwissenschaftler und Unternehmer mahnen uns, dass diese Möglichkeit schon absehbar ist.

Warnungen führender Denker

Angesichts der rasanten Entwicklung mit der künstlichen Intelligenz warnen uns manche der hellsten Köpfe auf dem Gebiet dieser Technik vor ihrem tödlichen Potenzial.

Im Jahre 2014 sagte der Milliardär Elon Musk, Gründer der Tesla-Elektrofahrzeuge und der Firma SpaceX, die Raketen zur Internationalen Raumstation schickt, die künstliche Intelligenz könne noch gefährlicher werden als Atomwaffen (ebenda, Seite 13).

Er sagte außerdem: „Wir müssen mit der künstlichen Intel­ligenz sehr vorsichtig umgehen. Denn sie könnte zur schlimmsten Bedrohung unserer Existenz als Menschen werden. Natur­wissenschaftler sind zunehmend der Meinung, man müsse auf nationaler und interna­tionaler Ebene ein Regelwerk flechten, um uns vor unserer eigenen Dummheit zu schützen. Denn mit der künstlichen Intelligenz rufen wir einen Dämon herbei“ (zitiert von Matt McFarland, „Elon Musk: ‚With Artificial Intelligence We Are Summoning the Demon‘ “, The Washington Post, 24. Oktober 2014; Hervorhebung durch uns).

In einem Gespräch vor wenigen Monaten sagte Musk: „Eine der beunruhigendsten Angelegenheiten ist die künstliche Intelligenz . . . Sie kann den intelligentesten Menschen auf Erden in den Schatten stellen. Das ist eine gefährliche Situation.“ Ein Aspekt des Problems sei die Unsicherheit über die Richtung, welche die Entwicklung der künstlichen Intelligenz nehmen werde. „Wenn Sie davon überzeugt sind, dass wir in zehn bis zwanzig Jahren von hochintelligenten Außerirdischen Besuch bekommen werden, dann haben Sie vielleicht eine Vorstellung davon, was die künstliche Intelligenz darstellen wird“ (Zoe Nauman, „End of the World as We Know It“, The Sun, 16. Februar 2017).

Auch der berühmte Astrophysiker Stephen Hawking zeigt sich besorgt: „Die Entwicklung der künstlichen Intelligenz zur vollen Blüte könnte den Untergang der Menschheit bedeuten“ (Rory Cellan-Jones, „Stephen Hawking Warns Artificial Intelligence Could End Mankind“, BBC, 2. Dezember 2014).

Bill Gates, der Mitbegründer von Microsoft, pflichtet bei: „Ich gehöre zu denen, die sich über Superintelligenz Sorgen machen. Zunächst einmal werden die Maschinen nicht superintelligent sein. Wenn wir vernünftig mit ihnen umgehen, könnten sie uns nützliche Dienste leisten. Aber wenn erst ein paar Jahrzehnte verflossen sind, könnte die künstliche Intelligenz zu einer Bedrohung werden. Mit Elon Musk und anderen finde ich es unverständlich, dass manche Leute sich deswegen keine Sorgen machen“ (Peter Holley, „Bill Gates on Dangers of Artificial Intelligence: ‚I Don’t Understand Why Some People Are Not Concerned‘ “, The Washington Post, 29. Januar 2015).

Dennoch haben vor Kurzem Hunderte Naturwissenschaftler und Technologen einen offenen Brief unterzeichnet, in dem sie eine Untersuchung der möglichen unerwünschten Auswirkungen von künstlicher Intelligenz fordern, um die Gefahren der neuen Technik abzuwenden. Zu den Unterzeichnern gehören Musk, Hawking, Vertreter von Google und führenden KI-Unternehmen sowie Wissenschaftler an den renommiertesten Hochschulen der Welt.

Der Brief stellt fest, dass „es darauf ankommt, zu erforschen, wie man den Nutzen der künstlichen Intelligenz ohne unerwünschte Nebenwirkungen ernten kann“ und dass „die künstliche Intelligenz uns untertan sein muss“ (Andrew Griffin, „Stephen Hawking, Elon Musk and Others Call for Research to Avoid Dangers of Artificial Intelligence“, The Independent, 12. Januar 2017).

Die künstliche Intelligenz breitet sich aus und wird gefährlicher

Wir stehen also am Anfang des tiefgehenden Lernens in der künstlichen Intelligenz. Das, was noch vor ein paar Jahren als Science-Fiction galt, wird allmählich zur Realität. Autos, die von künstlicher Intelligenz gelenkt werden, weisen eine bessere Sicher­heitsstatistik auf als Fahrzeuge, bei denen ein Mensch am Steuer sitzt, obwohl es in beiden Fällen zu Zusammenstößen kommen kann.

Durch den Computer können wir mit Phantomassistenten kommunizieren. Beispiele dafür sind Watson, von IBM, Siri von Apple, Alexa von Amazon, Cortana von Microsoft und Google Now. Dabei bleibt die Privatsphäre der Nutzer so ziemlich auf der Strecke. Vielen ist unbekannt, dass ihre Gespräche zu Hause von ihrem Handy aufgenommen und in einem Computer irgendwo im Internet gespeichert werden können. Durch Wikileaks konnte man vor Kurzem erfahren, dass die Geheimdienste manche Fernsehapparate benutzen können, um die Gespräche der Hausbewohner abzuhören.

Aber die KI-Revolution hat eine noch gefährlichere Seite.

James Barrat, ein Fachmann für künstliche Intelligenz, schreibt: „Jedes Jahr bringen halbautonome Drohnen Dutzende Menschen um. Zur Zeit sind 56 Staaten im Besitz von Kampfdrohnen oder arbeiten an ihrer Entwicklung. Jeder will der erste sein, der sie autonom und intelligent macht . . . Die künstliche Intelligenz, wie auch die Kernspaltung, kann zu guten und zu schlechten Zwecken eingesetzt werden. Mit der Kernspaltung kann man Städte beleuchten, aber sie ebenso gut einäschern. Ihre schreckliche Kraft war vor 1945 für die meisten Menschen unvorstellbar. Mit der künstlichen Intelligenz ist es heute wie in den 1930er Jahren mit der Kernspaltung. Wenn eine Superintelligenz ebenso plötzlich in Erscheinung tritt wie 1945 die Kernspaltung, ist es unwahrscheinlich, dass wir überleben“ (Our Final Invention: Artificial Intelligence and the End of the Human Era, 2016, Seite 21).

Russland ist dabei, U-Boot-Drohnen zu entwickeln. Was wäre, wenn der Einsatz solcher Drohnen von künstlicher Intelligenz entschieden würde?

Der „Cyberturm zu Babel“

Die Staaten, die in der Technik führend sind, laufen um die Wette, um den ersten „Cyberturm zu Babel“ zu bauen, von dem aus der Mensch wieder in Gefahr wäre, eine unkontrollierbare Katastrophe über sich zu bringen.

Als die Menschheit das erste Mal ihre Kräfte bündelte, um sich groß zu machen, war ihr Schlachtruf: „Wohlauf, lasst uns eine Stadt und einen Turm bauen, dessen Spitze bis an den Himmel reiche, damit wir uns einen Namen machen; denn wir werden sonst zerstreut in alle Länder“ (1. Mose 11,4).

Als Gott gewahr wurde, wohin die harmonische Zusammenarbeit dieser Menschen zu führen drohte, sagte er: „Nun wird ihnen nichts mehr verwehrt werden können von allem, was sie sich vorgenommen haben zu tun. Wohlauf, lasst uns herniederfahren und dort ihre Sprache verwirren, dass keiner des andern Sprache verstehe“ (1. Mose 11,6-7). Die Menschen waren auf dem besten Wege, ihr eigenes Dasein aufs Spiel zu setzen. Gott griff ein, um dieses Schicksal abzuwenden.

Heute versuchen Naturwissenschaftler auszurechnen, wann wir in das Zeitalter der künstlichen allgemeinen Intelligenz eintreten werden, das heißt, wann die Maschinen in der Lage sein werden, zu überlegen und zu denken, ohne dass ihnen ein Programmierer problemspezifische Anweisungen gibt.

James Barrat erklärt: „Naturwissenschaftler sind heute dabei, künstliche Intelligenz von immer größerer Kraft und Komplexität zu entwickeln. Aspekte davon finden sich in Ihrem PC, in Ihren Haushaltsgeräten, in Ihrem Handy und in Ihrem Auto. Auch leistungsfähige Frage-und-Antwort-Systeme, wie Watson, werden davon betrieben. Firmen wie Cycorps, Google, Novamente, Numenta, Self-Aware Systems, Vicarious Systems und die Behörde DARPA (ein Zweig des US-Verteidigungsministeriums) basteln an ‚kognitiven Architekturen‘, die es an Intelligenz mit dem Menschen aufnehmen sollen, ein Ziel, das manche für innerhalb von etwas mehr als zehn Jahren erreichbar halten“ (ebenda, Seite 17).

Aber die künstliche allgemeine Intelligenz soll nur eine Stufe auf dem Weg zur künstlichen Superintelligenz sein. Mit Superintelligenz ist eine Intelligenz gemeint, die der Intelligenz des Menschen weitaus überlegen ist. Wenn sie eines Tages Wirklichkeit werden sollte, wird man die Geister, die man rief, nicht mehr loswerden können.

Elon Musk hat bereits vor dem Albtraum der künstlichen In­tel­ligenz gewarnt, wenn sie in die falschen Hände geraten sollte. Bei The Economist heißt es entsprechend: „Seine Tesla-Autos werden von neuester künstlicher Intelligenz gesteuert, aber Herr Musk macht sich Sorgen über die Möglichkeit, dass eine künstliche Intelligenz dem Menschen über den Kopf hinauswächst und von ihm nicht mehr gesteuert werden kann. ‚Wenn man es mit einem Markus Aurel [einem gutmütigen römischen Kaiser] zu tun hat, ist es vielleicht nicht so schlimm. Anders sieht es aber aus, wenn es sich um einen Caligula [einen blutrünstigen Kaiser] handelt‘ “ (a. a. O., Seite 4).

Wenn eine gewaltige künstliche Intelligenz in die falschen Hände gerät, wird man sie zur Unterdrückung von Menschen einsetzen? Könnte eine teuflische Regierung mit Hilfe von künstlicher Intelligenz das Tun und Lassen der Bevölkerung lenken, zum Beispiel durch digitale Kennzeichen und Arbeitsgenehmigungen? In Offenbarung 13 lesen wir von einem totalitären Staat, einem modernen Babylon, in dem nicht jeder ohne Weiteres Handel betreiben darf. Das wird eine durchgehende Überwachung voraussetzen, aber wir müssen abwarten, um zu sehen, wie diese Prophezeiung in Erfüllung geht.

Der Geist im Menschen

Obwohl der Ehrgeiz des Menschen ihn antreiben wird, mit künstlicher Intelligenz die eigene Intelligenz auszustechen, bleibt ein Hindernis, das leicht übersehen wird. Das ist die Tatsache, dass die menschliche Intelligenz nicht vom Gehirn allein kommt, sondern vom Gehirn in Verbindung mit einer immateriellen Komponente, die die Bibel den „Geist im Menschen“ nennt.

Dieser Geist im Menschen verleiht uns die Fähigkeit des abstrakten Denkens sowie unsere Gefühle und unser Bewusstsein: „Aber der Geist ist es in den Menschen und der Odem des Allmächtigen, der sie verständig macht“ (Hiob 32,8).

Für viele Naturwissenschaftler ist der Mensch nur ein physisches Wesen ohne jede geistliche Komponente. Sie denken, dass es irgendwann möglich sein werde, das Denken des Menschen mit künstlicher Intelligenz nicht nur einzuholen, sondern auch zu übertreffen. Ohne den Geist im Menschen wird es aber für Maschinen wahrscheinlich nie möglich sein, unsere Intelligenz zu egalisieren.

Auf der anderen Seite meinen manche Naturwissenschaftler, dass man die menschliche Intelligenz zumindest wird simulieren können, auch wenn es nie möglich sein sollte, dass eine Maschine ein Selbstbewusstsein hat. Mit ausreichenden Informationen, Fall­beispielen und Rechenkraft ausgestattet, könnte ein Computer vielleicht wie ein Mensch handeln und insofern als halbe Lebensform gelten. Es ist denkbar, dass wir nicht mehr weit davon entfernt sind.

Dein Reich komme!

Aus mehreren Ecken drohen Gefahren, die zur Auslöschung der Menschheit führen könnten: zum Beispiel ABC-Waffen und natürliche Seuchen. Und jetzt kommt noch diese neue Bedrohung durch vom Menschen selbst entwickelte künstliche Intelligenz hinzu.

Wie er es beim Turmbau zu Babel getan hat, hat Gott versprochen, in der Endzeit die Menschheit daran zu hindern, sich selbst zu vernichten. Wie Christus sagte: „Wenn diese Zeit der Not nicht abgekürzt würde, würde die gesamte Menschheit umkommen. Doch wegen der Auserwählten Gottes wird sie abgekürzt werden“ (Matthäus 24,22; „Neues Leben“-Übersetzung).

Wann wird das geschehen? Mit Sicherheit wissen wir das nicht, aber manche der Vorboten, die in der Bibel genannt werden, sind bereits sichtbar. Beispiele sind verbesserte Transportmöglichkeiten und eine gewaltige Zunahme des Wissens (Daniel 12,4). Dank technischer Entwicklungen sind Menschen mehr als jemals zuvor in der Lage, hin und her zu reisen. Sie haben heute Zugang zu noch nie da gewesenen Mengen an Information.

Welche Konsequenzen sollten wir aus diesen Entwicklungen für unser eigenes Leben ziehen? Wie wir bereits gesehen haben, dürfen wir zunächst einmal die Hoffnung nicht verlieren. Wir sollten mehr als jemals zuvor die Wahrheiten Gottes, vor allem die gute Nachricht vom kommenden Reich Gottes, lieben und verbreiten. Wir sollten für die Errichtung dieses Reiches und für ein Ende der menschlichen Missherrschaft beten.

Jesus Christus hielt uns an, täglich zu beten: „Dein Reich komme. Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden“ (Matthäus 6,10). Das wird die bleibende Antwort auf die gefährlichen Versuche des Menschen sein, künstliche Intelligenz und andere Techniken zu entwickeln, die zu einer Katastrophe führen könnten.

– GN Juli-August 2017 PDF-Datei dieser Ausgabe

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