Ehebruch nein, Sex vor der Ehe ja?

Man wird kaum jemanden finden, der behauptet, dass die Bibel Ehebruch erlaubt. Wie ist es aber bei der Frage, ob Sex vor der Ehe erlaubt ist? Was sagt die Bibel dazu?

Von Paul Kieffer

Vor einigen Jahren stellte ein junger Mensch eine Frage in Bezug auf vorehelichen Sex aus biblischer Sicht: „Meine Eltern haben mich immer gelehrt, dass die Bibel eine sexuelle Beziehung vor oder außerhalb der Ehe verbietet. Ich habe die Bibel jetzt für mich untersucht, und ich sehe ein, dass sie Ehebruch verurteilt, was Sex mit einer verheirateten Person betrifft.

Ich habe aber kein ausdrückliches Verbot gefunden, das Sex vor oder außerhalb der Ehe verbietet. Wie begründet die Kirche ihren Standpunkt, wonach eine sexuelle Beziehung außerhalb der Ehe Sünde ist, also dem Willen Gottes widerspricht?“

Die heute anzutreffende Sichtweise, wonach Sex vor oder außerhalb der Ehe erlaubt sei, weil die Bibel ihn nicht mit einem klaren Verbot untersagt, weicht klar von dem Verständnis der Schrift ab, das jahrhundertelang unter Juden und Christen selbstverständlich war.

Und in der Tat findet man in der Bibel kein „Du sollst keinen Sex vor der Ehe haben“ oder „Du sollst keinen Sex außerhalb der Ehe haben“. Wer sein Verhalten jedoch nur nach klaren Verboten ausrichten will, wird in ähnlicher Weise kein „Du sollst nicht rauchen“, „Du sollst kein Rauschgift verwenden“, „Du sollst nicht mehr als eine Frau haben“ [Verbot der Polygamie] in der Bibel finden, um nur einige Beispiele zu nennen.

Einen Beweis daraus abzuleiten, dass etwas erlaubt sei, weil die Bibel es nicht ausdrücklich verbietet, ist ein sogenanntes Argument des Schweigens. Bei allen Argumenten des Schweigens gibt es aber auch die „Kehrseite der Medaille“, die auch als Beweis angeführt werden kann: Da die Bibel Sex vor oder außerhalb der Ehe nicht ausdrücklich erlaubt, ist er verboten. (In der Bibel gibt es übrigens keinen einzigen Fall, in dem vorehelicher oder außerehelicher Sex gutgeheißen wird.)

Bei der Beantwortung von Fragen, bei denen es um das Ergründen der Lebensweise geht, die Gott von Christen erwartet, muss ein wichtiges Prinzip der christlichen Lebensführung berücksichtigt werden: Wir sollen keine unnützen Knechte sein! Nach Jesu Worten ist ein unnützer Knecht jemand, der nur das tut [oder lässt], was ihm befohlen [oder verboten] wurde (Lukas 17,7-10).

Im christlichen Sinne wäre das jemand, der nur den Buchstaben des Gesetzes befolgt, aber das dahinterstehende Prinzip übersieht. Diese Haltung drückt sich wie folgt aus: „Ich will genau wissen, was Gott von mir verlangt, denn ich werde nur genau das tun.“ Nützliche Knechte sind wir hingegen, wenn wir uns mit dem Geist des Gesetzes befassen, der weit über den reinen Buchstaben hinausgeht und sich sowieso in genauen Vorschriften nicht festhalten lässt.

Wie ist es nun? Erlaubt die Bibel Sex vor oder außerhalb der Ehe? Wenn man die Bibel unvoreingenommen liest, gibt es eine eindeutige Antwort auf diese Frage.

Der Ursprung des Sex

Bei der Erschaffung des Menschen gab ihnen Gott zwei Gebote. Sie sollten über seine Schöpfung herrschen und fruchtbar sein und sich vermehren (1. Mose 1,26-28). Nachdem Gott Mann und Frau geschaffen hatte, fasste er die Qualität seiner Schöpfung mit dem Prädikat „sehr gut“ zusammen. 1. Mose 1, Vers 31 enthält diesen Bericht. Gott „sah an alles, was er gemacht hatte“ und nannte es „sehr gut“. Dazu gehörten die ersten beiden Menschen mit ihrem jeweiligen Geschlecht und der Möglichkeit der Fortpflanzung durch die geschlechtliche Vereinigung.

Als Schöpfer der Menschen hätte Gott uns mit anderen Fortpflanzungsmöglichkeiten ausstatten können. Er hat bei vielen Pflanzen und einigen Tieren die ungeschlechtliche Vermehrung geschaffen.

Für den Menschen jedoch schuf er die Möglichkeit der Fortpflanzung durch die geschlechtliche Vereinigung von Mann und Frau. Diesen Verkehr unter Menschen nennt die Bibel „natürlich“. Die menschliche Sexualität dient aber nicht nur der Zeugung, sondern ist auch eine Ausdrucksmöglichkeit der Liebe zwischen Eheleuten, sie fördert die Vertiefung und Festigung der ehelichen Beziehung.

Für welche zwischenmenschliche Beziehung hat Gott Sex vorgesehen? Jesus Christus gibt uns die Antwort mit seinen Ausführungen zur Ehe gegenüber den Pharisäern. In Matthäus 19, Vers 3 lesen wir: „Da traten Pharisäer zu ihm und versuchten ihn und sprachen: Ist’s erlaubt, dass sich ein Mann aus irgendeinem Grund von seiner Frau scheidet?“

Achten wir hier auf den sehr wichtigen Zusammenhang: Die Frage der Pharisäer hatte weder mit der Person zu tun, „die man eines Tages heiraten möchte“, noch mit der Person, „mit der man zurzeit zusammen ist“, also mit den Situationen, die heute Gegenstand der Fragestellung sind, ob die Bibel Sex außerhalb der Ehe billigt bzw. ob Gott dies gutheißt.

Die Frage der Pharisäer hatte im Gegenteil mit der Ehe zu tun. Jesu Antwort auf diese Frage hat mit der Ehe zu tun: „Habt ihr nicht gelesen: Der im Anfang den Menschen geschaffen hat, schuf sie als Mann und Frau und sprach: Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau hängen, und die zwei werden ein Fleisch sein? So sind sie nun nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch“ (Matthäus 19,4-6; alle Hervorhebungen durch uns).

(Dass „ein Fleisch“ die körperliche Vereinigung durch Geschlechtsverkehr bedeutet, geht aus der Warnung des Apostels Paulus in 1. Korinther 6, Verse 15-16 hervor: „Wisst ihr nicht, dass eure Leiber Glieder Christi sind? Sollte ich nun die Glieder Christi nehmen und Hurenglieder daraus machen? Das sei ferne! Oder wisst ihr nicht: wer sich an die Hure hängt, der ist ein Leib mit ihr? Denn die Schrift sagt: Die zwei werden ein Fleisch sein.“)

Was beschreibt Jesus in seiner Antwort auf die Frage der Pharisäer? Die Eheschließung zweier Menschen bzw. den Ehestand!

Hier bestätigt Jesus, der als das Wort die ersten beiden Menschen erschuf und ihnen sagte, sie sollten Sex miteinander haben, dass die Ehe eine göttliche Institution ist. Sie wurde nicht von den Menschen erfunden oder nach Jahrhunderten des Experimentierens mit diversen Formen des Zusammenlebens adoptiert. Sie wurde von Gott bei der Erschaffung des Menschen begründet!

Und Jesus bestätigt, dass Sex für die Ehe vorgesehen ist. Mit anderen Worten: Sex ist für die Ehe und die Ehe für Sex. In keinem anderen Zusammenhang genießt Sex die Billigung der Heiligen Schrift bzw. des Schöpfers. Die Lehre der Bibel ist eindeutig: Sex ist für die Ehe, indem zwei Menschen „ein Fleisch“ werden.

Jüdisches Verständnis der Schrift

Die jüdische Tradition in Bezug auf Sex vor der Ehe war ebenfalls eindeutig: Danach war vorehelicher Sex nicht erlaubt.

Beispielsweise glauben die Juden, dass Jakobs Lieblingssohn Josef darauf bestand, dass er und seine zukünftige ägyptische Frau Asenat keinen Sex vor der Ehe hatten. Die Bibel beschreibt Josefs voreheliche Beziehung mit Asenat nicht und seine Hochzeit mit ihr wird in der Schrift nur kurz erwähnt (1. Mose 41,45. 50-52).

Die spätere jüdische Ausschmückung dieses kurzen biblischen Berichts spiegelt die moralische Sicht der Juden zur Bibel wider: Sex vor der Ehe ist Sünde.

Im Neuen Testament erkennen wir an der Geschichte von Jesu Eltern, Josef und Maria, wie diese traditionelle Moral die Ethik des jüdischen Umfelds prägte, in dem Jesus und seine Jünger lebten. Vor Jesu Geburt waren Josef und Maria verlobt. Eine jüdische Verlobung zur Zeit Jesu war nicht dasselbe wie eine Verlobung in unserer westlichen Gesellschaft heute.

Eine Verlobung damals war genauso „bindend“ wie die spätere Eheschließung. Deshalb musste im Normalfall eine Verlobung, wie bei einer Ehe, quasi offiziell bzw. öffentlich aufgekündigt werden. Als Josef seine Verlobung mit Maria beenden wollte, wollte er Maria „nicht öffentlich bloßstellen“, sondern „gedachte, sie heimlich zu entlassen“ (Matthäus 1,19; Elberfelder Bibel).

Eine Verlobung in der jüdischen Kultur vor 2000 Jahren unterschied sich aber von der späteren Ehe in einem wesentlichen Aspekt: Das verlobte Paar hatte keinen Sex vor der Ehe. Woran erkennen wir das? An dem Grund für Josefs Vorhaben, die Verlobung mit Maria zu beenden: „Es fand sich, ehe er sie heimholte, dass sie schwanger war“ (Matthäus 1,18).

Mit „heimholen“ waren die spätere Eheschließung und die Gründung eines gemeinsamen Hausstands gemeint. Josef wusste, dass er nicht der Vater des Kindes war, weil er keinen Sex mit Maria gehabt hatte!

Im Übrigen zeigt die Formulierung „ehe er sie heimholte“, dass Josef und Maria in der Zeit ihrer Verlobung, also vor der Gründung des gemeinsamen Hausstands und damit auch des Ehestands, nicht zusammenlebten.

Das Judentum jener Zeit sah vor- und außerehelichen Sex als Sünde, und Jesus widersprach mit keinem Wort dieser Sichtweise.

Und dieses traditionelle jüdische Verständnis fand Niederschlag in Aussagen des Neuen Testaments und wurde von der frühen Kirche übernommen. Der Jude Paulus stellte klar, dass Sexualität nur in der Ehe stattfinden soll: „Aber um Unzucht zu vermeiden, soll jeder seine eigene Frau haben und jede Frau ihren eigenen Mann“ (1. Korinther 7,2).

Hier spricht Paulus zu Unverheirateten. Wenn Unverheiratete der sexuellen Versuchung nicht widerstehen können, sollen sie nach Paulus nicht mit der Person, „die sie eines Tages heiraten möchten“, oder der Person, „mit der sie zurzeit zusammen sind“, Sex haben, sondern vorher heiraten!

In Vers 9 wiederholt Paulus seine Ermahnung: „Den Ledigen und Witwen sage ich: Es ist gut für sie, wenn sie bleiben wie ich. Wenn sie sich aber nicht enthalten können, sollen sie heiraten; denn es ist besser, zu heiraten als sich in Begierde zu verzehren.“ Paulus’ Standpunkt ist derselbe, wie ihn die Juden jahrhundertelang vertreten haben: Sexuelle Befriedigung hat für Christen nur in der Ehe zu erfolgen.

Mehr als nur Ehebruch

Im Neuen Testament sehen wir, dass der Geist des siebten Gebots „Du sollst nicht ehebrechen“ weit mehr als nur Sex mit einer verheirateten Person umfasst. Da Gott bei der Erschaffung des Menschen Sex nur in Verbindung mit der Ehe erwähnt, steht Ehebruch somit für jeglichen Sex außerhalb der Ehe.

In diesem Sinn schreibt der Autor des Hebräerbriefs: „Die Ehe soll in Ehren gehalten werden bei allen und das Ehebett unbefleckt; denn die Unzüchtigen und die Ehebrecher wird Gott richten“ (Hebräer 13,4). Hier wird deutlich, dass sich der Geist des siebten Gebots nicht nur auf Verheiratete bezieht, denn auch die „Unzüchtigen“, die nicht direkt Ehebruch begehen, entehren die Ehe, für die der Sex vorgesehen ist, und deshalb werden auch sie von Gott gerichtet.

In Bezug auf den Umgang unter Singles in der Gemeinde fügt der Apostel Paulus hinzu: „Denn das ist der Wille Gottes, eure Heiligung, dass ihr meidet die Unzucht und ein jeder von euch seine eigene Frau zu gewinnen suche in Heiligkeit und Ehrerbietung, nicht in gieriger Lust wie die Heiden, die von Gott nichts wissen“ (1. Thessalonicher 4,3-5).

Da Paulus an diejenigen schreibt, die auf der Suche nach einer Ehefrau sind („seine eigene Frau zu gewinnen suche“), kann er mit seiner Ermahnung nicht den Ehebruch gemeint haben. In der römischen Kultur jener Zeit war Ehebruch geächtet, er wurde sogar als Verbrechen gesehen (vgl. dazu 1. Korinther 5,1: „wie es sie nicht einmal unter den Heiden gibt“).

Im Gegensatz dazu war vor- oder außerehelicher Sex in der damaligen Gesellschaft kein Problem. Wenn Paulus die Christen seiner Zeit ermahnt, sich bei der Suche nach einem Ehepartner „nicht in gieriger Lust wie die Heiden“ zu benehmen, bezieht er sich ganz klar auf das Verhältnis vor der Ehe. Die Heidenchristen sollten sich von anderen Heiden dadurch unterscheiden, dass sie – wie ihre jüdischen Glaubensbrüder – vor- und außerehelichen Sex als Sünde sahen.

Was ist porneia?

Das griechische Wort, das in 1. Thessalonicher 4, Vers 4 mit „Unzucht“ übersetzt wurde, ist porneia. Es kommt im Neuen Testament 25-mal vor und wird am häufigsten mit „Unzucht“ übersetzt. Unter sinn- und sachverwandten Wörtern definiert der Duden Unzucht mit „anstößig“ und „pervers“. Wie sollen wir Unzucht bzw. porneia im Kontext des Neuen Testaments verstehen?

Unter dem Begriff porneia verstanden die Griechen damals im Allgemeinen eine Perversion. In der weltlichen griechischen Literatur zur Zeit des Neuen Testaments bezieht sich porneia u. a. auf Prostitution, Homosexualität, Ehebruch, Inzest und andere Formen falschen sexuellen Verhaltens. Bezieht sich porneia im Neuen Testament auch auf vorehelichen Sex?

Als die Juden Jesus diskreditieren wollten, wiesen sie auf die ungewöhnlichen Umstände seiner Geburt hin: „Wir sind nicht unehelich [porneia] geboren“ (Johannes 8,41). Da Jesu menschliche Eltern zur Zeit seiner Zeugung nicht verheiratet waren, kann sich porneia in diesem Zusammenhang nur auf vor- oder außerehelichen Sex beziehen. Interessant ist die Übersetzung dieses Verses in der Elberfelder Bibel: „Wir sind nicht durch Hurerei geboren.“

Hurerei ist die biblische Bezeichnung für vor- bzw. außerehelichen Sex, wenn kein Ehebruch vorliegt (vgl. dazu 5. Mose 22,20-22). So gibt es einen direkten Zusammenhang zwischen der biblischen Bezeichnung für vor- bzw. außerehelichen Sex und dem allgemeinen Gebrauch des griechischen Wortes porneia zur Zeit des Neuen Testaments.

Porneia wird deshalb auch erwähnt als ein verkehrtes sexuelles Verhalten, das nicht dasselbe wie Ehebruch ist: „Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht [porneia], Diebstahl, falsches Zeugnis, Lästerung“ (Matthäus 15,19).

Und in Jesu Lehre in Bezug auf die Ehe kann porneia nur vorehelichen Sex bedeuten: „Wer seine Frau entlässt, obwohl kein Fall von Unzucht [porneia] vorliegt, liefert sie dem Ehebruch [moicheia, d. h. Ehebruch] aus“ (Matthäus 5,32; Einheitsübersetzung).

Würde porneia hier Ehebruch bedeuten (wie in manchen Bibelübersetzungen), dann hätte Jesus sinngemäß gesagt, dass man eine Frau wegen Ehebruchs entlässt und damit weiteren Ehebruch verursacht. Jesus bezieht sich aber auf vorehelichen Sex, wie beispielsweise in 5. Mose 22, Verse 20-22 dargelegt.

Aber auch in der bereits behandelten Ermahnung des Apostels Paulus in 1. Korinther 7, Vers 2 kommt porneia im Sinne von außerehelichem Sex vor: „Aber um Unzucht [porneia] zu vermeiden, soll jeder seine eigene Frau haben und jede Frau ihren eigenen Mann.“ Wenn die Ehe die Lösung des Problems der sexuellen Versuchung ist, kann es sich hier mit porneia nur um außerehelichen Sex handeln.

Die Sanktion des Schöpfers

Da Gott am Anfang Sex für die Ehe zwischen einem Mann und einer Frau vorgesehen hat, ist jede andere „Anwendung“ von Sex, ganz gleich welcher Art, eine Perversion dessen, was der Schöpfer geheiligt hat: Sex in der Ehe.

Die Intimität des Geschlechtsverkehrs zeigt sich durch das Wort, das die Bibel für die geschlechtliche Vereinigung in der Ehe verwendet. In 1. Mose 4, Vers 1 lesen wir, dass Adam seine Frau Eva „erkannte“. Das Verb „erkennen“ spiegelt den herrlichen, großen Sinn wider, den die Sexualität in der Ehe hat.

Ein Mann und eine Frau, geschlechtlich vereint, lernen sich auf die intimste Weise kennen, die es für Menschen gibt. Durch den gegenseitigen Akt des Gebens vertieft sich ihre Liebesbeziehung. Das ist von Gott gewollt und von Anfang an vorgesehen.

Nirgends stellt die Bibel Sex in der Ehe als etwas Schlechtes oder Schmutziges dar. Ebenso wenig heißt die Bibel irgendwo Sex vor oder außerhalb der Ehe gut.

Die Frage steht vielleicht immer noch im Raum, wieso Sex zwischen unverheirateten einwilligenden Erwachsenen, die sich lieben, schlecht sein kann. Man wird aber vergeblich in der Bibel nach Beispielen suchen, die dieses Verhalten rechtfertigen. Stattdessen findet man am Anfang der Bibel die einzige zwischenmenschliche Beziehung, in der Sex die Billigung des Schöpfers hat – die Ehe:

„Der im Anfang den Menschen geschaffen hat, schuf sie als Mann und Frau und sprach: Darum wird ein Mann Vater und Mutter verlassen und an seiner Frau hängen, und die zwei werden ein Fleisch sein. So sind sie nun nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch.“

– INTERN Juli-August 2016 PDF-Datei dieser Ausgabe

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