Leserbriefe unserer Abonnenten
März-April 2005

Leserbriefe März-April 2005 © VKG
Wir freuen uns über die Kommentare unserer Leser, behalten uns aber das Recht vor, alle veröffentlichten Leserbriefe zu kürzen. Anonyme Briefe werden nicht veröffentlicht.

Schluß mit der Politik

Ich empfinde es als unerträglich, wenn Sie in „The Good News“ [Gute Nachrichten] einen Menschen wie den Präsidenten Bush als Beispiel für machtvolles und motivierendes Gebet darstellen. Wenn das Ergebnis von Gebet die Vernichtung Tausender von Menschenleben, die Bedrohung weiterer Nationen einer willkürlich zusammengestellten Liste von „Schurkenstaaten“ und eine hochmütige Haltung gegenüber langjährigen guten Verbündeten und Freunden ist, dann möchte ich sicher am liebsten gar nicht mehr beten. Es ist uns in Europa durchaus im Gedächtnis geblieben, daß Politiker, Feldherren und Diktatoren, die im Sinne selbstdefinierter Vorstellungen von Freiheit und Selbstschutz Angriffskriege führten, immer mit Gottes angeblichen Segen gehandelt haben. Selbst Saddam Hussein scheint als Moslem täglich mehrmals gebetet zu haben. Würden Sie ihn deshalb als Beispiel für einen gebetserfüllten Menschen darstellen oder innerhalb eines Artikels abbilden? Ich denke zu Recht nicht.
  • 67346 Österrönfeld

Stornieren Sie bitte mein Abonnement. Unter dem Namen „The Good News“ [Gute Nachrichten] habe ich, törichterweise, statt politische Propaganda gute Nachrichten erwartet. Man sollte Ihnen [in den USA], da Ihre Zeitschrift so politisch ist, die Gemeinnützigkeit aberkennen. Sie kommen mir heuchlerisch vor, weil Sie andere laufend verurteilen. Bitte kein weiteres Heft mehr.
  • Idaho (USA)

Antwort der Redaktion: Die Zeitschrift Gute Nachrichten verfolgt keine politischen Ziele und ist deshalb nicht politisch tätig. Der Maßstab, den wir zur Beurteilung des Zeitgeschehens anlegen, ist die Bibel. Daraus kann sich zwangsläufig eine durchaus kritische Betrachtung der politischen bzw. gesellschaftlichen Entwicklung ergeben. Als Beispiel weisen wir auf unseren Artikel Amerikas Kulturkampf in der Ausgabe Juli-August 2004 hin.

Weihnachten überdacht

Bitte schicken Sie mir die Broschüre Gottes Festtage. Ich habe Ihren Artikel „Fallbeispiel Weihnachten“ gelesen und bin trotzdem der Meinung – als wiedergeborener Christ –, daß wir Weihnachten weiter als Erinnerung an die Geburt Jesu feiern sollten, auch wenn er nicht am 25. Dezember geboren wurde. Jesus hat auch gerne gefeiert und ich hoffe, daß er auch mit uns mitfeiert und noch viele Menschen auch durch Weihnachten zu Jesus finden werden.
  • 72766 Werbig

Würde Christus mitfeiern? Jedes Fest, das in wahrer Liebe gefeiert wird, würde Christus mitfeiern. Überall dort, wo wahre Nächstenliebe praktiziert wird, dort ist auch Christus. Ich feiere Weihnachten als ein Fest der Liebe und als ein Fest der Geburt des göttlichen Lichts auf dieser Erde. Gott ist lebendig, er spricht heute wie damals, er ist nicht verstummt. Werden wir leise, gehen wir in die Stille, so werden wir ihm gewahr. Hierzu dient das Weihnachtsfest.
  • 72766 Dörrebach

Antwort der Redaktion: Wir sind bereit, in bezug auf Weihnachten dem Beispiel Jesu und seiner Apostel zu folgen. Wenn unsere Leser anhand der Bibel zeigen können, daß Jesus bzw. seine Apostel Weihnachten als Fest der Liebe gefeiert haben, schließen wir uns gerne an. Jesu Lieblingsapostel Johannes schrieb: „Die Liebe zu Gott ist nur echt, wenn wir nach seinen Geboten leben“ (1. Johannes 5,3; Gute Nachricht Bibel). Deshalb halten wir statt Weihnachten die Feste, die Gott geboten hat.

„Gute Nachrichten“ im Ausland geschätzt

Ich danke Ihnen sehr, daß Sie mir Ihre Zeitschrift senden. Ich bin Deutschlehrerin und Gute Nachrichten ist deshalb für mich sehr nützlich, sowohl geistlich als auch zur Verbesserung meiner Deutschkenntnisse.
  • Postrevkov (Tschechien)

Danke für Ihre Zeitschrift, besonders das Heft über Depressionen. Auch die Interviews und die anderen Artikel gefallen mir gut. Ich lese und schreibe Deutsch. Als Französin bin ich 1945 in Straßburg geboren und habe eine „deutsche Mentalität“.
  • Malakoff (Frankreich)

Eigenen Standpunkt überprüfen

In Ihrem Schreiben habe ich Kenntnis von dem Ablauf meines kostenlosen Abonnements Ihrer Zeitschrift erhalten. Nach dem ersten Schreck durfte ich jedoch Ihren Zeilen das freundliche Angebot der weiteren kostenlosen Zusendung Ihrer Zeitschrift entnehmen. Da ich persönlich an geistlichen Artikeln und Aufsätzen sehr interessiert bin, möchte ich mich für Ihr Angebot der weiteren Zusendung bedanken. Es ist für meine Bekannten und Verwandten eine gute Gelegenheit, unsere Glaubensgrundsätze miteinander zu studieren und zugleich zu erkennen, wie weit die biblischen Prophezeiungen zur Endzeit schon fortgeschritten sind.
  • 52257 Oberasbach

Antwort der Redaktion: Gerne senden wir Ihnen die Zeitschrift Gute Nachrichten für ein weiteres Jahr zu. Die Aufforderung zur Erneuerung dient der Sicherstellung, daß unsere Leser an dem weiteren Bezug der Zeitschrift wirklich interessiert sind. Unsere Arbeit finanziert sich ausschließlich durch Spenden, und wir möchten die uns zur Verfügung gestellten Mittel so wirksam wie nur möglich einsetzen.

Modernes Denken notwendig

Versuchen Sie bitte etwas moderner zu sein. Konzentrieren Sie sich nicht so stark auf die antiken Schriften der Bibel. Denken Sie statt dessen die rationalen Gedanken des 21. Jahrhunderts. Um erfolgreich zu sein, denken Sie an eine integrierte Gesellschaft.
  • Bideford (Großbritannien)

Antwort der Redaktion: Zum einen sind die Prophezeiungen der Bibel, die insgesamt ca. ein Viertel der gesamten Bibel ausmachen, größtenteils noch nicht in Erfüllung gegangen. Sie kündigen ein neues Zeitalter an, das Zeitalter des Reiches Gottes auf der Erde, in dem die integrierte Gesellschaft, die Ihnen wichtig zu sein scheint, Realität wird. Zum anderen sind die zeitlosen Lebensprinzipien der Bibel heute genauso lebensnahe wie zur Zeit ihrer Abfassung. Wir sind der Auffassung, daß unsere Gesellschaft täglich die „Frucht“ der Mißachtung dieser Prinzipien erntet.


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– Gute Nachrichten März-April 2005 PDF-Datei dieser Ausgabe

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