Leserbriefe unserer Abonnenten
März-April 2020

Leserbriefe März-April 2020 © VKG
Wir freuen uns über die Kommentare unserer Leser, behalten uns aber das Recht vor, alle veröffentlichten Leserbriefe zu kürzen. Anonyme Briefe werden nicht veröffentlicht.

Unzufriedene Leser

Ob Sie Weihnachten feiern oder nicht, bleibt Ihnen überlassen. Ich feiere Weihnachten im Gedenken an die Geburt Jesu nach der Weihnachtsgeschichte in Lukas Kapitel 2, die Verse 1 bis 21. Lassen Sie gefälligst diese Hetzblätter! Es ist wichtiger, uns um unsere Brüder und Schwestern zu kümmern, die in Not und Verfolgung sind! Sie brauchen die Weihnachtsbotschaft, unser Gebet und materielle Hilfe, nicht Ihr sinnloses BLA BLA.
  • 34131 Kassel

Antwort der Redaktion: Die Geschichte von Jesu Geburt in Lukas 2, Verse 1 bis 21 ist uns bekannt. Es ist allerdings keine Weihnachtsgeschichte. Interessanterweise findet man in den Lehren und der Tradition der Urgemeinde keinerlei Hinweise auf Weihnachten. Es ist kein Wort davon überliefert, weder von Jesus noch von seinen Aposteln. Als Christen sollten wir dem Vorbild und der Lehre Christi und seiner Kirche folgen. Tatsache ist: Einen Gedenktag zum Geburtstag Christi gab es bei den ersten Christen nicht.

Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen. Freuet euch, der Retter kommt bald. Das ist Weihnacht. Das feiern wir. Was scheren mich heidnische Bräuche? Was kümmert mich, dass die Geburt unseres Erlösers nicht genau an diesem Tag erfolgte? Christus ist auf unsere dunkle Welt gekommen. Ein helles Licht ist aufgegangen. Das ist für mich Weihnachten. Nein, es ist überhaupt nicht wichtig, den Ursprung von Weihnachten zu kennen. Weihnacht ist die Geburt von Jesus Christus. Nein, mir können Sie Weihnachten nicht entheiligen.
  • 9404 Rorschacherberg (Schweiz)

Antwort der Redaktion: Weihnachten war ein heidnisches Fest, das die römische Kirche umgetauft hat. Findet Christus wirklich Freude daran, wenn man seine Geburt an dem Datum eines heidnischen Festes begeht? Jesus hätte sich an Gottes Gebot gehalten: „Befolgt gewissenhaft das ganze Gesetz, das ich euch gebe. Fügt nichts hinzu und lasst nichts davon weg“ (5. Mose 13,1; „Neues Leben“-Übersetzung).

In der Januarausgabe Ihrer Zeitschrift Gute Nachrichten behandelten Sie das Thema Evolution bzw. göttliche Planung. Ich finde es interessant, was ein katholischer Bischof vor Jahren zu dem Thema sagte: „Ich kann damit Leben, das schöpferische Wirken Gottes in der Evolution zu erkennen.“
  • 87629 Füssen

Antwort der Redaktion: Der biblische Bericht steht in krassem Gegensatz zu denjenigen, die glauben, dass die Evolution die Menschheit aus dem Staub entwickelt hat. Im Grunde läuft dieser Glaube auf Abgötterei hinaus, da die Evolution an die Stelle von Gott gesetzt wird. Dass ein katholischer Bischof die Aussagen der Bibel in Bezug auf die Schöpfung ablehnt, überrascht uns nicht. Bischöfe dieser Kirche bekennen offen, dass die Bibel für sie nicht die höchste Autorität in Glaubensfragen ist, was man am Beispiel des Sonntags anstelle des Sabbats erkennen kann.

Ich möchte darum bitten, dass Sie mir Ihre Zeitschrift nicht mehr zuschicken. Sie behaupten, Adam und Eva seien die ersten Menschen gewesen. Da verstehen Sie von der Bibel kaum etwas. Dass wir in unserer heutigen Zeit nicht mehr die neutestamentlichen und in der Kirchengeschichte bewahrten Titel für Jesus in unserer Verkündigung verwenden können, ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Wir wollen die Menschen ja in ihrem Umfeld, in ihrem Denken erreichen, denn wer ist Jesus für uns heute? Kein Messias, kein Sohn Gottes, kein Hohepriester usw. Danach suche ich bis heute.
  • 99885 Ohrdruf

Antwort der Redaktion: Ihre Zuschrift vermittelt uns den Eindruck, dass wir uns dafür entschuldigen sollen, bibelgläubige Christen zu sein. Für Ihre Suche nach einem Jesus, der weder Messias, noch Sohn Gottes noch Hohepriester ist, brauchen Sie keine Bibel, denn nach der Bibel ist Jesus dies alles!

Da ich schon seit Langem Ihre Zeitschrift Gute Nachrichten erhalte und sie immer mit großem Interesse gelesen habe, habe ich ein echtes Problem mit Ihrer Sicht zur Hölle. So viele Bibelstellen, die Sie in Bezug auf Hölle und Feuer erwähnen, mögen ja noch richtig sein, was mich aber extrem traurig machte ist, dass Sie aus meiner Sicht die Hölle ganz fest beschönigen. Das darf nicht sein. Würde mich interessieren, wo Sie gelesen haben, dass die Menschen, die Jesus in ihrem Leben nie aufgenommen haben, in der Hölle zwar verbrennen und dann einfach zur Asche werden und dann fertig. Überhaupt habe ich ein echtes Problem, wenn Gottes Wort derart auseinander genommen wird und die Leser der Bibel verunsichert werden und vieles in Frage stellen, ob das alles wirklich so geschehen ist.
  • 5037 Muhen (Schweiz)

Antwort der Redaktion: „Denn seht, der Tag kommt, er brennt wie ein Ofen: Da werden alle Überheblichen und alle Frevler zu Spreu und der Tag, der kommt, wird sie verbrennen, spricht der Herr der Heerscharen . . . Und ihr werdet die Ruchlosen zertreten, sodass sie unter euren Fußsohlen zu Asche werden, an dem Tag, den ich herbeiführe, spricht der Herr der Heerscharen“ (Maleachi 3,19. 21; Einheitsübersetzung).

Gerne möchte ich mich bei Ihnen bedanken für die langjährige Zusendung Ihrer Zeitschrift. Seit nunmehr knapp zehn Jahren bekomme ich Ihre Zeitschrift zugeschickt und das kostenfrei. Ich habe Ihre Zeitschrift all die Jahre hin aufmerksam gelesen. Es ist nun jedoch an der Zeit, Sie um die Abbestellung der Zusendung zu bitten. Ich habe mich über einen langen Zeitraum intensiv den Glaubensansichten und Lehren der verschiedenen Religionen und dem Wort Gottes gewidmet. Und nach langem und intensivem Studium der Schriften bin ich nun sicher, die Wahrheit gefunden zu haben. Ihre Deutung der biblischen Prophetie war oft interessant zu lesen. Aber bei den grundlegenden wichtigen Lehren der Bibel unterscheiden Sie sich auch nicht von den vielen anderen Religionen und gehen den gleichen Weg wie Babylon die Große.
  • 87541 Bad Hindelang

Antwort der Redaktion: Danke für den Hinweis: „Geht hinaus aus ihr [Babylon], mein Volk, dass ihr nicht teilhabt an ihren Sünden und nichts empfangt von ihren Plagen!“ (Offenbarung 18,4).


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– Gute Nachrichten März-April 2020 PDF-Datei dieser Ausgabe

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