Unsere gute Nachricht

Unsere gute Nachricht © VKG
Der Inhalt der vorliegenden Ausgabe wird manchen Leser die Frage stellen lassen, warum unsere Zeitschrift Gute Nachrichten heißt, wenn wir oftmals negative Trends behandeln.

Von der Redaktion

Der Inhalt der vorliegenden Ausgabe wird manchen Leser die Frage stellen lassen, die in den letzten zwölf Jahren mehr als einmal gestellt wurde: „Warum heißt unsere Zeitschrift Gute Nachrichten, wenn wir oftmals die negativen Trends und Entwicklungen in unserer Gesellschaft behandeln?“

Diese Frage ist berechtigt. Wir meinen, dass man die Herausforderungen unserer Zeit nicht dadurch meistert, indem man einfach eine rosarote Brille aufsetzt und nur positive Meldungen verbreitet. Wer Probleme lösen will, löst sie nicht dadurch, dass er sie ignoriert. Als Erstes muss man deren Existenz und Ausmaß anerkennen.

Die Vereinten Nationen, die bei ihrer Gründung vor 64 Jahren als letzte Hoffnung für die Menschheit bezeichnet wurden, geben da ein gutes Beispiel. Auf ihren Konferenzen zu Themen wie Hunger, Seuchenbekämpfung, Bildung usw. reden die UNO-Delegierten offen über die bittere Armut, unzureichende medizinische Versorgung und mangelhafte Bildungsmöglichkeiten in vielen Ländern. Die klare Beschreibung des wahren Ausmaßes solcher Probleme gibt Anlass zu konkreten Zielvorgaben zur Verbesserung der Lage. Solche Ziele sind lobenswert; werden sie umgesetzt, wird vielen Menschen geholfen.

Die Frage, die unserer Meinung nach gestellt werden müsste, ist aber, ob diese Ziele umgesetzt werden können. Auch wenn er das nicht bewusst wollte, erklärte Papst Benedikt mit seiner Enzyklika zu Sozialthemen mit dem Titel „Caritas in veritate“ („Die Liebe in der Wahrheit“) die Vereinten Nationen für gescheitert. Wer die Schaffung einer Weltautorität zur Festlegung von Wirtschaftsnormen und zur Friedenssicherung fordert, sagt im Grunde, dass die UNO in ihrer jetzigen Form solche Probleme nicht lösen kann. Mit seinem Urteil hat der Papst recht: Bei allen guten Absichten und Ansätzen können die Vereinten Nationen die Probleme nicht lösen. Nur eine wahre Weltautorität vermag dies.

Interessanterweise zeigen uns die Prophezeiungen im Buch der Offenbarung, dass eine Weltmacht mit weltweitem Einfluss kommen wird. Dieser kommenden Weltautorität wird es jedoch nicht gelingen, dauerhaften Weltfrieden zu schaffen und die Probleme der Menschen zu lösen. Im Gegenteil: Angeführt von ihrem Führer wird diese zukünftige politisch-militärische Allianz, deren Schwerpunkt in Europa sein wird, sogar gegen denjenigen kämpfen, dem die Lösung unserer Probleme gelingen wird: Jesus Christus (Offenbarung 17,12-14).

Nur unter der Herrschaft vom Reich Gottes – einer buchstäblichen Weltregierung – wird es möglich sein, Frieden zu sichern und Glück, Gesundheit und Wohlstand für alle Menschen zu gewährleisten. Das Reich Gottes war das häufigste Thema in den Predigten Jesu Christi und seiner Apostel. Doch heute hört man in den Kirchen kaum etwas darüber.

Mit unserer Zeitschrift verkündigen wir die gute Nachricht vom Reich Gottes, die auch die Überzeugung der ersten Christen war. Sie glaubten an diese zukünftige Weltregierung und an die Lebensweise, die diese Weltregierung lehren wird. Diese Lebensweise können wir heute schon erleben. Sie erfordert eine Veränderung unserer Gesinnung, damit wir das wahre Christentum des Neuen Testamentes mit Erfolg praktizieren und so den inneren Frieden erleben können, der für unsere Welt so wichtig wäre.

– Gute Nachrichten September-Oktober 2009 PDF-Datei dieser Ausgabe

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