Der messianische Judaismus
im Vergleich zur Kirche Gottes

Der messianische Judaismus im Vergleich zur Kirche Gottes © VKG
Manche, die früher Mitglieder der Kirche Gottes waren, haben ihre Gemeinschaft mit der Kirche abgebrochen haben, um sich einer der diversen messianischen Gruppen anzuschließen.

Woran glauben die messianischen Juden? Sind sie alle Teil der Kirche Gottes?

Von Ralph Levy

Was ist der messianische Judaismus? Manche, die einen Hintergrund in der Kirche Gottes haben, interessieren sich für den messianischen Judaismus. Darunter sind sogar einige, die ihre Gemeinschaft mit der Kirche abgebrochen haben, um sich einer der diversen messianischen Gruppen anzuschließen. Diese Menschen sind anscheinend der Überzeugung, daß solche messianischen Gruppen Teil der Kirche Gottes sind.

In diesem Artikel ist es nicht möglich, eine ausführliche Untersuchung aller Aspekte des messianischen Judaismus zu präsentieren. Eine Untersuchung der im Druck befindlichen bzw. im Internet erhältlichen messianischen Publikationen offenbart schnell die Uneinheitlichkeit der messianischen Juden. Es ist wahrscheinlich nicht angebracht zu sagen, „Die messianischen Juden glauben ...“, weil es unter ihnen unterschiedliche Glaubensrichtungen gibt.

Trotz dieser Vielfalt behandeln wir in diesem Artikel in knapper Form einige der grundlegenden Unterschiede zwischen dem wahren Christentum nach dem Vorbild der neutestamentlichen Gemeinde und dem Glauben zumindest einiger, die sich dem messianischen Judaismus zurechnen.

Gott als Dreieinigkeit

Der Inhalt diverser messianischer Webseiten zeigt, daß die für diese Webinhalte zeichnenden Gruppen an die Dreieinigkeit glauben. Beispielsweise heißt es in den Glaubensgrundlagen der „Messianic Jewish Alliance of America“:

„Gott: Wir glauben, daß das Schema, ,Höre, Israel, der Herr ist unser Gott, der Herr allein‘ (5. Mose 6,4) lehrt, daß Gott echad ist, wie folgt definiert: eine vereinigte Einheit, eine zusammengesetzte Einheit, in pluralischer Einheit ewig existierend [1. Mose 1,1 (elohim: Gott); 1. Mose 1,26, ,Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei‘; 1. Mose 2,24, Adam und Eva wurden erschaffen, um ein Fleisch zu sein (basar echad)], daß er ein persönlicher Gott ist, der uns erschuf (1. Mose 1 und 2), und daß er in drei Personen ewiglich existiert: Vater, Sohn und heiliger Geist, wie in Römer 8,14-17 erwähnt (Vater, Geist und Messias – Sohn) und in Matthäus 28,18-20 (die Taufe auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes)“ (www.mjaa.org/StatementOfFaith. html). Darüber hinaus geht man auf „Gott, den Vater“, „Gott, den Sohn“ und „Gott, den heiligen Geist“ (ruach hakodesch) ein.

Ähnlich sieht es aus auf der Webseite der „Christian Jewish Federation“, wo man als zweiten Punkt der Glaubensgrundlagen dieser Gruppe lesen kann: „Wir glauben an den dreieinigen Gott – Vater, Sohn und heiliger Geist“ (www.cjf.org/pages/aboutcjf.htm).

Auch die „Yeshuateinu Company“ glaubt an den dreieinigen Gott: „Wir glauben an G-tt wie im Sch-ma erklärt (5. Mose 6,4), der echad ist (eine zusammengesetzte Einheit), in drei Personen ewig existierend: G-tt der Vater, G-tt der Sohn, und G-tt der heilige Geist (ruach hakodesch – Jesaja 48,16-17; 1. Mose 1,1; 2. Mose 3,6; Epheser 4,4-6)“ (www.oursalvation.com/info.htm).

Die Glaubensgrundlagen der „Jews for Jesus“, eine der bekanntesten messianischen Gruppen in den USA, weisen auch auf die Dreieinigkeit hin: „Wir glauben an einen allmächtigen Gott, in drei Personen existierend, Vater, Sohn und heiliger Geist, in Heiligkeit vollkommen, in Weisheit und Macht uneingeschränkt, in Liebe grenzenlos; daß Gott die Quelle aller Schöpfung ist und daß durch den sofortigen Ausdruck seiner Macht alles ins Dasein gerufen wurde“ (www.jfjonline.org/about/statementoffaith.htm).

In den Glaubensgrundlagen dieser Gruppe geht man auch auf den heiligen Geist näher ein: „Wir glauben, daß der heilige Geist ebenbürtig und ewig existierend mit dem Vater und dem Sohn ist; daß er bei der Erschaffung aller Dinge tätig war und in Vorsehung noch ist; daß er der Welt die Sünde, die Gerechtigkeit und das Gericht bezeugt und daß er erneuert, heiligt, tauft, innewohnt, versiegelt, erleuchtet, führt und seine Gaben allen Gläubigen schenkt.“

Die Erwähnung von Gott als Familie, oder gar daß Gott eine Familie hat, fehlt in diesen doktrinären Aussagen. Alle genannten messianischen Gruppen akzeptieren die „klassische“ Lehre der Dreieinigkeit.

Zwiespältigkeit zum Gesetz

Von vielleicht größerem praktischem Interesse sind die Lehren der messianischen Juden zum Gesetz Gottes. Für die Kirche Gottes stehen die Zehn Gebote im Mittelpunkt der Definition der Liebe Gottes und haben daher sowohl im Alten als auch im Neuen Bund eine grundlegende Bedeutung. In der Kirche Gottes glauben wir, daß das meiste vom Gesetz des Mose und alle Lehren Jesu Christi von den zehn grundlegenden „Worten“ – den Zehn Geboten – abgeleitet sind, die Gott dem Volk Israel am Berg Sinai gab.

Für messianische Juden hingegen ist das Bild nicht so klar. Als ich vor zehn Jahren im Krankenhaus behandelt wurde, unterhielt ich mich einem dortigen Angestellten. Er war messianischer Jude und erfuhr, daß ich zur Kirche Gottes gehöre. Bei unserem theologischen Gespräch fragte ich ihn nach seiner Sichtweise zum Gesetz. Ich werde die Schnelligkeit nie vergessen, mit der er die allgemein verbreitete Meinung zum Gesetz zusammenfaßte: „Man kann das Gesetz nicht wirklich halten.“

Er schenkte mir das Buch von David H. Stern Messianic Jewish Manifesto (Jewish New Testament Publications, Jerusalem, 1988). Sterns Buch spiegelt eine ähnliche Zwiespältigkeit wider. Das 5. Kapitel seines Buches hat den Titel „Thora“ und präsentiert eine lange Stellungnahme zum Thema „Das Gesetz halten“ unter den messianischen Juden. Nach einer scharfsinnigen Analyse „des größten Mangels in der christlichen Theologie“ (Seite 125) und einer soliden Exegese von Römer 10, Vers 4, den Begriffen „unter dem Gesetz“ und „die Werke des Gesetzes“, wie sie vom Apostel Paulus benutzt werden, und Galater 3, Verse 10-13 („erlöst von dem Fluch des Gesetzes“) stellt Stern endlich die Frage: „Sollen messianische Juden die Thora halten?“

An dieser Stelle ist die Feststellung wichtig, daß alle Zweige des modernen Judaismus, wie er von den Pharisäern aus der Zeit Jesu abgestammt ist, eine andere Definition des Gesetzes bzw. der Thora akzeptieren als die Kirche Gottes. Für sie ist es nicht der Dekalog oder das ganze Gesetz des Mose, das im Mittelpunkt ihrer religiösen Praktik und Obligation steht, sondern es sind die 613 Gesetze oder Gebote an das jüdische Volk. Dazu gehören die Zehn Gebote, alle Gesetze des Mose und darüber hinaus auch das mündliche Gesetz, halakhah genannt.

Die Kontroverse über die Definition des Gesetzes Gottes spiegelt sich in den Evangelien wider. Jesus Christus lehnte das mündliche Gesetz, wie es von den Pharisäern als religiösen Führern entwickelt und praktiziert wurde, als oberste Instanz klar ab. Immer dann, wenn das mündliche Gesetz dem geschriebenen Gesetz widersprach, hielt sich Jesus an das geschriebene Gesetz. Ein Beispiel ist Korban bzw. Gaben für Gott, wie es im ersten Jahrhundert als Ausrede benutzt wurde, um sich über die materiellen Bedürfnisse von den nächsten Verwandten hinwegzusetzen (Markus 7,9-13).

Stern hält richtigerweise fest, daß Jesus nicht alle Traditionen pauschal ablehnte (Seite 160). Trotzdem ist es wahr, daß Jesus das in ihrer Entwicklung befindliche Dogma der Pharisäer nicht akzeptiert hätte, daß ihr mündlich überliefertes Gesetz die gleiche Autorität hätte wie das geschriebene Gesetz. Die Pharisäer begründeten ihre Sichtweise damit, daß Gott selbst Mose das – spätere geschriebene – Gesetz zunächst mündlich übergab.

In dem Buch The Spirit of the Jewish Law von George Horowitz (1973, Seite 92) lesen wir folgendes: „Jede Interpretation der Thora von einer allgemein akzeptierten Autorität wird als göttlich und am Sinai gegeben angesehen, in dem Sinn, daß sie für die ursprünglich gewollte ... Interpretation des Textes gehalten wird ... also jede Interpretation von Gelehrten des Talmud, den Mose am Berg Sinai empfing, denn er empfing die Thora und die in ihr enthaltene Auslegung, die nicht mechanisch, sondern organisch ist, wie die Frucht des Baumes in dem Samen enthalten ist, von dem der Baum gewachsen ist.“

In der Einleitung zu seiner Ausgabe der Mischna drückt sich Herbert Danby klarer aus: „Zeitgleich mit dem geschriebenen Gesetz, das Mose am Berg Sinai erhielt, wurde ihm auch das mündliche Gesetz überliefert ... Mit anderen Worten behauptet die Mischna, daß die Autorität der Regeln, Sitten und Interpretationen, die sich um die jüdische Lebensweise und Religion ansammelten, der Autorität des geschriebenen Gesetzes ebenbürtig sind, obwohl sie keinen Platz in dem geschriebenen Gesetz fanden“ (1933, Seite xvii., Hervorhebung durch uns).

Ich habe beobachtet, daß viele Mitglieder der Kirche diesen grundlegenden Unterschied nicht verstehen. Der Judaismus ist eine Religion der Traditionen, unsere hingegen eine Religion der von Gott gegebenen Gebote. Dieser Unterschied ist fundamental und darf nicht verhüllt werden, nur weil religiöse Juden, wie Mitglieder der Kirche Gottes, den Sabbat halten.

Es überrascht nicht, daß messianische Juden oft mit der Frage der Definition des „Gesetzes“ ringen. Schließlich finden sie sich allgemein außerhalb der Hauptströmung des Judaismus, in dem diese Urteile zum mündlichen Gesetz ursprünglich gefällt wurden. Darüber hinaus definieren dieses Gesetz und die für seine Definition zuständige Körperschaft die Grenzen der Zugehörigkeit zum jüdischen Volk. Wie sollen dann die messianischen Juden mit nichtjüdischen Menschen umgehen, die zum messianischen Judaismus übergetreten sind?

In seinem Buch setzt sich Stern damit auseinander. Auf Seite 145 seines Buches fragt er: „Sollen Juden und Heiden die Thora halten?“ Darauf antwortet er: „Ich sage, daß die Antwort ,Ja‘ sein wird!“

Das ist aber nicht das Ende der Geschichte. Stern lehnt das traditionelle halakhah des jüdischen religiösen „Establishment“ ab. Statt dessen regt er die Entwicklung eines mündlichen Gesetzes für den Neuen Bund an, das von den Traditionen der Ältesten Judas unabhängig ist („New Testament halakhot“, Seite 158 ff.).

In seiner Antwort auf die Frage „Die Thora für Heiden?“ betont Stern die sieben noachitischen Gesetze: das Verbot des Götzendienstes, der Lästerung, des Blutvergießens, der Unzucht, des Diebstahls, des Verzehrs von Blut und die Verfügung, ein Rechtssystem zu etablieren (Seite 154-155).

Stern zitiert den Beschluß von Apostelgeschichte 15, der ausdrücklich Götzendienst, Unzucht und den Verzehr von Blut bzw. Erwürgtem untersagte (Vers 20 bzw. 29), und sieht auf der Basis von Apostelgeschichte 15, Vers 21 den Rest des Gesetzes anscheinend als Option für die Heiden, „so viel über den Judaismus zu lernen, wie sie wollten, und vermutlich so viele jüdische Gesetze und Sitten zu halten, wie sie wollten“ (Seite 157). Stern kommt zu dem Schluß, daß „im Neuen Bund die Thora sowohl für die Heiden als auch für die Juden rechtskräftig bleibt, obwohl sich die genauen Anforderungen an die Heiden von denen der Juden unterscheiden“ (ebenda).

Wenn das verwirrend zu sein scheint, sei auf Sterns Kommentar zum Kalender und den Festtagen hingewiesen, worin er sich mit dem wöchentlichen Sabbat, dem monatlichen Neumond und den Jahresfesten befaßt (Seite 164 ff.):

„Wir können kategorisch sagen, daß messianische Juden das gleiche Anrecht auf ... diese Feiern haben wie nichtmessianische Juden. Ob wir sie halten müssen, ist bereits Thema einer Debatte“ (Seite 164, Hervorhebung durch uns).

Andere messianische Juden vertreten in dieser Frage eine andere Meinung. In seinem Essay „Doctrine of Ephraim“ behandelt Rabbi Haim Levi den Sabbat und betont, wie der römische Kaiser Konstantin 325 n. Chr. das Halten des Sabbats verbot und die Sabbatruhe auf den Sonntag und das Passah auf Ostern (Ischtar) verlegte.

Paradoxerweise lehnt Rabbi Levi den Vorschlag ab, daß Nichtjuden den Sabbat halten sollten. „Es ist nicht mein Wunsch, die Kirche zu ,judaisieren‘ und ihr zu sagen, daß die Zeit jetzt gekommen sei, den Sonntag auf Schabat zu verlegen, denn dieses Gebot ist nur für Israel ... ich ,judaisiere‘ die Heiden nicht. Es ist traurig, daß die Heiden die Juden ,heidnisieren‘ “ (http://www.ifmj.org/spani sh/efraim.htm, aus dem Spanischen übersetzt).

Die Glaubenssätze der „Jews for Jesus“ verschaffen keine Klarheit zum Thema Gesetz. Das Wort Gesetz kommt in ihren Glaubenssätzen ein einziges Mal vor, und zwar in bezug auf das Leben und Wirken Jesu Christi: „Wir glauben an sein sündenfreies Leben und an seinen Gehorsam gegenüber dem Gesetz.“ Christus hielt zwar das Gesetz und starb für unsere Sünden, aber auf unsere Verantwortung in Sachen Gehorsam gegenüber dem Gesetz geht man überhaupt nicht ein.

Das Fehlen einer gemeinsamen Linie zum Gesetz unter den messianischen Juden hat zur Folge, daß ihre diesbezügliche Praktik stark variiert. Es gibt messianische Juden, die am Sonntag zum Gottesdienst gehen, während einige auf dem Halten des Sabbats und der Festtage bestehen und andere die Sichtweise von David Stern vertreten, wonach die Festtage zwar empfohlen sind, jedoch keine Sache von Gesetz und Sünde sind.

Die Identität des modernen Israels

Ein weiteres Gebiet großer doktrinärer Unterschiede hat mit der Identität Israels zu tun. Im allgemeinen lehnen messianische Juden die „Doktrin Ephraims“, wie sie sie nennen, ab. Damit ist die moderne Identität der verlorenen zehn Stämme des Hauses Israel gemeint. Es überrascht nicht, daß messianische Juden in den heutigen Juden alle zwölf Stämme Israels sehen.

Mit dem Titel „Israel in der Prophezeiung“ heißt es in Artikel 6 der Glaubenssätze der „Jewish Alliance of America“ wie folgt: „Wir glauben an Gottes endzeitlichen Plan für die Nation Israel und die Welt. Ein zentraler Punkt im messianischen Judaismus ist der Glaube an die materielle und geistliche Wiederherstellung Israels, wie in der Heiligen Schrift dargelegt. Das größte Wunder unserer Tage ist die Neugründung des Staates Israel gemäß der Prophezeiung (Hesekiel 34,11-31. 36-39; Hosea 3; Amos 9,11-15; Sacharja 12-14; Jesaja 11, 43, 54, 60-62, 66; Römer 11,1-34)“ (www.mjaa.org/StatementOfFaith. html).

Die aufgelisteten Bibelstellen beziehen sich in ihrer Mehrheit ganz klar auf die millennialische Herrschaft Jesu Christi des Messias und nicht auf die Staatsgründung Israels 1948.

Die Webseite dieser Organisation weist auf einen längeren Essay hin, mit dem Titel „Eine kurze Zusammenfassung des ,ephraimitischen Irrtums‘; ein der ,International Messianic Jewish Alliance‘ vorgelegtes Positionspapier“.

Auf der Webseite der „International Federation of Messianic Jews“ gibt es einen ähnlichen Essay in spanischer Sprache mit dem Titel „La falsedad de la doctrina de Efrain, o las dos casas“, zu Deutsch „Das Falsche an der Doktrin Ephraims bzw. der beiden Häuser“ (http://ifmj.org/spanish.efraim.htm). In den Ausführungen setzt man sich kritisch mit der Doktrin über Israel bzw. die verlorenen Stämme auseinander. Es wird behauptet, daß die Verheißung nationaler Größe zur Zeit Salomos vollständig in Erfüllung ging und daß der Ausdruck „eine Menge von Völkern“ in 1. Mose 48, Vers 19 eine Fehlübersetzung ist. Interessanterweise wird auch Herbert W. Armstrong für seine gegenteilige Sichtweise kritisiert.

Leider stimmt es, daß die Doktrin über Israel von einigen falsch ausgelegt wurde, um ihre eigene rassistische oder gar antisemitische Sichtweise zu propagieren. Ohne Zweifel wurden die messianischen Juden durch diesen Mißbrauch dahingehend beeinflußt, die Lehre abzulehnen. Mit ihrer Ablehnung haben sie jedoch viele Schwierigkeiten beim Verständnis der alttestamentlichen Prophezeiungen, die die Wiedervereinigung und -herstellung beider Häuser Israels im Millennium voraussagen.

Schluß

Man könnte noch viel mehr über die messianischen Juden schreiben. Einige fühlen sich durch ihre Art der Anbetung stärker motiviert als durch unsere, beinhaltet sie, wie es oft der Fall ist, viel Gesang und Tanz am Sabbat. Dennoch darf man die Unterschiede in grundlegenden Fragen der Lehre wie beispielsweise die Dreieinigkeit, das Gesetz Gottes, die Geschichte der „verlorenen zehn Stämme“ und die Prophezeiungen über die Wiederherstellung aller zwölf Stämme zur Zeit der millennialischen Herrschaft Jesu Christi nicht ignorieren.

Anmerkung der Redaktion: Der Autor dieses Artikels ist Jude und wuchs in einer jüdischen Familie auf, bevor er die Kirche Gottes kennenlernte und getauft wurde. Herr Levy war neun Jahre als Spanischlehrer am Ambassador College in Big Sandy, Texas tätig und unterrichtete früher auch beim „Ambassador Bible Center“ der United Church of God in Cincinnati, Ohio.

– INTERN Dezember 2002 PDF-Datei dieser Ausgabe

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