Das Schicksal der Toten: Jesus Christus und das Weltgericht

Was passiert mit den Menschen, die gestorben sind, ohne die Bibel verstanden zu haben? Erhalten sie noch eine Gelegenheit zur Errettung? Oder werden sie im Höllenfeuer ewig gequält, nachdem sie beim Weltgericht verurteilt worden sind?

Von Vince Szymkowiak

Was passiert nach dem Tod mit den Menschen, die keine Christen waren? Dazu gehören Millionen von Menschen, die Zeit ihres Lebens keine Gelegenheit hatten, die Botschaft Jesu Christi zu hören. Viele starben, ohne die Bibel überhaupt gelesen zu haben.

Manche Christen meinen, dass solche Menschen in einem ewig brennenden Höllenfeuer gequält werden sollen. Stimmt das wirklich? Was für ein Gott wäre das, der seine Geschöpfe zu ewiger Qual verurteilt, obwohl ihre Unkenntnis der Heiligen Schrift nicht auf eigenes Verschulden, sondern auf Umstände, auf die sie keinen Einfluss nehmen konnten, zurückzuführen war – wie z. B. der Ort und Zeitpunkt ihrer Geburt?

Das sind schwierige Fragen, die glaubwürdige Antworten erfordern. Im Gegensatz zu der Vorstellung eines harten, strafenden Gottes, an die viele bekennende Christen glauben, offenbart die Bibel die wunderbare Zukunft aller Menschen, die Gott nie kennenlernen durften und deshalb Jesus Christus als ihren Herrn, Meister und Erlöser nicht annehmen konnten. In der Tat gibt es laut Bibel die Errettung allein durch Jesus Christus (Apostelgeschichte 4,10-12).

In einer Vision des sogenannten Weltgerichts sah der Apostel Johannes einen „großen, weißen Thron“ und die Wiedererweckung der Toten zum Leben – „Groß und Klein [reich und arm, berühmt und unbekannt]“ –, die vor diesem Thron standen (Offenbarung 20,11-12).

Johannes berichtet, was mit den Auferstandenen geschieht: „Bücher wurden aufgetan . . . Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben steht, nach ihren Werken“ (Offenbarung 20,12).

Zu diesem Zeitpunkt in der Vision befindet sich Gott, der Vater, noch im Himmel. Da der Vater das Gericht Jesus Christus übergeben hat (Johannes 5,22), ist es offensichtlich, dass Jesus Christus derjenige ist, der auf dem „großen, weißen Thron“ sitzt (vgl. dazu auch Römer 14, Vers 10 und 2. Korinther 5, Vers 10).

Was geschieht mit den Menschen, die vor diesem Thron des Gerichts stehen werden?

Zu ewiger Qual verurteilt?

Unter bekennenden Christen gibt es zwar unterschiedliche Interpretationen dieses Weltgerichts, doch allgemein herrscht die Überzeugung vor, dass ein Tag des Gerichts kommen wird, an dem die Menschen vor dem Thron ihres Schöpfers stehen werden.

Wozu dient dieses Gericht? Viele Christen meinen, dass Gott an jenem Tag all diejenigen, die Jesus Christus nicht als Erlöser angenommen haben, zum Höllenfeuer verurteilen wird. Dort werden sie ewig gequält. Zu dieser Gruppe würde aber die überwiegende Mehrheit aller Menschen gehören, die jemals gelebt haben!

Dieser Sichtweise zufolge müssten alle, die als Nichtchristen gestorben sind, weil es christlichen Missionaren nicht gelungen war, ihnen die Botschaft über Christus zu predigen, im Höllenfeuer leiden.

Zu den in der Hölle Gequälten würden auch alle gehören, die sich zu anderen Religionen – oder gar keiner Religion – bekannt haben. Die Zahl der Afrikaner, Asiaten und anderer in dieser Gruppe geht in die Milliarden – alle, die gestorben sind, ohne sich zu Christus bekannt zu haben. Eigentlich lehrt diese Sichtweise, dass nur eine kleine Minderheit aller Menschen gerettet werden wird.

„Sünder in den Händen eines zornigen Gottes“

Ein Verfechter dieser Vorstellung vom Gericht war Jonathan Edwards, ein charismatischer Prediger des 18. Jahrhunderts in den amerikanischen Kolonien. Nachfolgend lesen Sie einen Auszug aus Edwards’ Predigt „Sünder in den Händen eines zornigen Gottes“, die er am 8. Juli 1741 hielt:

„Den Zorn des allmächtigen Gottes nur einen Augenblick zu erleben, wäre schrecklich genug, aber ihr müsst ihn in aller Ewigkeit erleiden. Dieses furchtbare Elend wird kein Ende nehmen . . . und ihr werdet überhaupt keine Hoffnung auf Rettung, Linderung, Ruhe oder Beendigung [eurer Qual] haben.

Ihr werdet ganz sicher wissen, dass ihr euch durch lange Zeiten hindurch, ja während Millionen von Millionen von Zeitaltern in vergeblichem Ringen, im Kampf mit dieser erbarmungslosen Vergeltung fortwährend erschöpfen müsst . . . So wird also eure Strafe ohne Ende sein“ (Hervorhebung durch uns).

Zu Beginn seiner Predigt erwähnte er sogar die Israeliten des Alten Testaments. Seiner Meinung nach „sind sie jetzt Empfänger desselben grimmigen Zorns Gottes, der sich in den Qualen der Hölle ausdrückt“. Edwards meinte, dass „Gott sehr großen Zorn auf sie hat, ebenso sehr wie auf so viele unglückliche Geschöpfe, die jetzt in der Hölle gequält werden und dort den grimmigen Zorn Gottes erfahren und ertragen müssen“.

Wer weiß, wie viele Millionen – oder gar Milliarden – von Menschen mit der furchtbaren Vorstellung gestorben sind, dass ihren Lieben oder ihnen selbst die Verurteilung eines zornigen Gottes zur ewigen Qual im Höllenfeuer bevorstand!

Ein ewig brennendes Höllenfeuer ist keine Lehre der Bibel

Gott sei Dank, dass sich der puritanische Prediger Jonathan Edwards irrte. Zum einen gibt es beim Eintreten des Todes keine Begegnung mit einem zornigen Gott. Die Toten sind ohne Bewusstsein, wie König Salomo schrieb: „Die Toten wissen gar nichts . . . im Totenreich, in das du gehst, gibt es kein Wirken mehr und kein Planen, keine Wissenschaft und keine Weisheit“ (Prediger 9,5. 10; Schlachter-Bibel, alle Hervorhebungen durch uns).

In Psalm 6, Vers 6 lesen wir: „Denn im Tode gedenkt man deiner nicht; wer wird dir bei den Toten danken?“

Die Toten liegen ohne Bewusstsein in ihren Gräbern, bis Christus sie wieder zum Leben erweckt, wie er es verheißen hat: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Es kommt die Stunde und ist schon jetzt, dass die Toten hören werden die Stimme des Sohnes Gottes, und die sie hören werden, die werden leben“ (Johannes 5,25).

Darüber hinaus irrte sich Edwards in seinem Glauben an das ewige Leben im Höllenfeuer, was keine Lehre der Bibel ist. Edwards ignorierte Aussagen wie die in Römer 6, Vers 23 : „Denn der Sünde Sold ist der Tod [nicht ewiges Leben in einem nie endenden Höllenfeuer]; die Gabe Gottes aber ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserm Herrn.“

Der Prophet Maleachi sagt uns, dass die unverbesserlichen Bösen „Staub unter euren [der Gerechten] Füßen werden an dem Tage, den ich machen will, spricht der Herr Zebaoth“ (Maleachi 3,21). Mit anderen Worten: Das endgültige Schicksal derjenigen, die nicht bereuen werden, ist die vollständige Vernichtung durch Verbrennung – übrig bleibt nur deren Asche.

Jesus Christus als barmherziger Richter

Lesen wir nun wieder in Offenbarung 20: „Und ich sah einen großen, weißen Thron und den, der darauf saß; vor seinem Angesicht flohen die Erde und der Himmel, und es wurde keine Stätte für sie gefunden. Und ich sah die Toten, Groß und Klein, stehen vor dem Thron, und Bücher wurden aufgetan. Und ein andres Buch wurde aufgetan, welches ist das Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach dem, was in den Büchern geschrieben steht, nach ihren Werken.

Und das Meer gab die Toten heraus, die darin waren, und der Tod und sein Reich gaben die Toten heraus, die darin waren; und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. Und der Tod und sein Reich wurden geworfen in den feurigen Pfuhl. Das ist der zweite Tod: der feurige Pfuhl. Und wenn jemand nicht gefunden wurde geschrieben in dem Buch des Lebens, der wurde geworfen in den feurigen Pfuhl“ (Offenbarung 20,11-15). Diese Verse wurden häufig dahin gehend interpretiert, dass der Menschheit eine schnelle Urteilsverkündung bevorsteht, bei der die allermeisten zur ewigen Qual in der Hölle verdammt werden. Der Prediger Edwards meinte dazu: „Nur wenige werden gerettet und der Großteil der bereits Verstorbenen befindet sich in der Hölle.“

Eine sorgfältige Analyse des Textes, zusammen mit anderen Aussagen der Heiligen Schrift, ergibt hingegen ein ganz anderes Bild. Als Erstes gilt es zu verstehen, dass das Gericht, das in Offenbarung 20 beschrieben wird, keine bloße Urteilsverkündung ist, sondern eine Bewertung, die im Laufe der Zeit im neuen Leben der Auferstandenen stattfindet. Genauso ist es heute im Leben der in dieser Zeit Berufenen (vgl. dazu 1. Petrus 4,17).

Darüber hinaus ist Gott ein barmherziger Richter. Ein Merkmal der Wesensart von Gott, dem Vater, und Jesus Christus ist Barmherzigkeit. Gott, der Vater, opferte seinen Sohn und Jesus sein Leben, damit unsere Sünden vergeben werden können.

Bedenken wir hinsichtlich des Wortes „Thron“ in Offenbarung 20, Vers 11, dass der Thron Jesu Christi, wie der Thron seines Vaters, ein Gnadenthron ist: „Denn wir haben nicht einen Hohepriester, der nicht könnte mit leiden mit unserer Schwachheit, sondern der versucht worden ist in allem wie wir, doch ohne Sünde. Darum lasst uns hinzutreten mit Zuversicht zu dem Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zu der Zeit, wenn wir Hilfe nötig haben“ (Hebräer 4,15-16).

Achten Sie besonders auf diese Worte: „Thron der Gnade . . . Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden.“ Wenn wir in Demut vor diesem Gnadenthron erscheinen, kommen wir durch einen barmherzigen Hohepriester vor unseren barmherzigen himmlischen Vater. Die Bibel zeigt, dass Milliarden von Menschen, die Gott in der Vergangenheit nicht kennenlernen konnten, eines Tages die Gelegenheit bekommen werden, Gottes große Barmherzigkeit zu erfahren, zu bereuen und nach seinen moralischen Maßstäben ein glückliches Leben zu führen!

Ein zorniger oder ein barmherziger Gott?

Wenn die Großen und Kleinen wieder leben und vor dem Thron Christi stehen, wird ihnen zunächst nicht bewusst sein, dass es sich um einen Thron der Gnade und Barmherzigkeit handelt. Es kann im ersten Augenblick sein, dass sie Gefühle der Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung überkommen, wie es in Hesekiel 37 nachzulesen ist.

In diesem Kapitel wird das Schicksal der Israeliten dargelegt, das ganz anders ist als die Vorstellung von Jonathan Edwards. In einer erstaunlichen Prophezeiung offenbart sich Gott als überaus barmherzig. Die längst verstorbenen Israeliten der Antike werden durch eine Auferstehung wieder leben.

In einer Zukunftsvision findet sich Hesekiel in einem Tal, das eigentlich ein großer Friedhof ist: „Des Herrn Hand kam über mich und er führte mich hinaus im Geist des Herrn und stellte mich mitten auf ein weites Feld; das lag voller Totengebeine“ (Hesekiel 37,1).

Der nächste Vers deutet an, dass es sich um die Gebeine von Menschen handelt, die schon sehr lange tot waren: „Und er führte mich überall hindurch. Und siehe, es lagen sehr viele Gebeine über das Feld hin, und siehe, sie waren ganz verdorrt“ (Hesekiel 37,2).

Gott fragt den Propheten, ob die Gebeine jemals wieder leben werden: „Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, meinst du wohl, dass diese Gebeine wieder lebendig werden?“ Hesekiels Antwort deutet an, dass er es nicht weiß: „Und ich sprach: Herr, mein Gott, du weißt es.“

Gott antwortet, dass eine Auferstehung zu physischem Leben stattfinden wird: „Und er sprach zu mir: Weissage über diese Gebeine und sprich zu ihnen: Ihr verdorrten Gebeine, höret des Herrn Wort! So spricht Gott der Herr zu diesen Gebeinen: Siehe, ich will Odem in euch bringen, dass ihr wieder lebendig werdet. Ich will euch Sehnen geben und lasse Fleisch über euch wachsen und überziehe euch mit Haut und will euch Odem geben, dass ihr wieder lebendig werdet; und ihr sollt erfahren, dass ich der Herr bin“ (Hesekiel 37,4-6).

Das Schicksal der alten Israeliten

Bei diesen Israeliten handelt es sich um Menschen, die zur Zeit ihres Lebens keine Kenntnis von Jesus Christus und dem Erlösungsplan Gottes hatten. Werden sie wieder zum Leben erweckt, um zum Höllenfeuer verurteilt zu werden?

„Und ich weissagte, wie mir befohlen war. Und siehe, da rauschte es, als ich weissagte, und siehe, es regte sich und die Gebeine rückten zusammen, Gebein zu Gebein. Und ich sah, und siehe, es wuchsen Sehnen und Fleisch darauf und sie wurden mit Haut überzogen; es war aber noch kein Odem in ihnen.

Und er sprach zu mir: Weissage zum Odem; weissage, du Menschenkind, und sprich zum Odem: So spricht Gott der Herr: Odem, komm herzu von den vier Winden und blase diese Getöteten an, dass sie wieder lebendig werden! Und ich weissagte, wie er mir befohlen hatte. Da kam der Odem in sie und sie wurden wieder lebendig und stellten sich auf ihre Füße, ein überaus großes Heer“ (Hesekiel 37,7-10).

Diese Verse beschreiben eine Auferstehung zu physischem Leben, denn die Israeliten erhalten wieder den Odem des Lebens. Lesen wir nun Hesekiel 37, Vers 11: „Und er sprach zu mir: Du Menschenkind, diese Gebeine sind das ganze Haus Israel. Siehe, jetzt sprechen sie: Unsere Gebeine sind verdorrt und unsere Hoffnung ist verloren und es ist aus mit uns.“

Die auferstandenen Israeliten empfinden ihre Lage als hoffnungslos. Doch was sagt Gott dazu? „Darum weissage und sprich zu ihnen: So spricht Gott der Herr: Siehe, ich will eure Gräber auftun und hole euch, mein Volk, aus euren Gräbern herauf und bringe euch ins Land Israels. Und ihr sollt erfahren, dass ich der Herr bin, wenn ich eure Gräber öffne und euch, mein Volk, aus euren Gräbern heraufhole.

Und ich will meinen Odem in euch geben, dass ihr wieder leben sollt, und will euch in euer Land setzen, und ihr sollt erfahren, dass ich der Herr bin. Ich rede es und tue es auch, spricht der Herr“ (Hesekiel 37,12-14).

Alle Auferstandenen können bereuen

Stellen Sie sich diese Szene vor: Anstatt in einem ewig brennenden Höllenfeuer zu landen, werden diese Israeliten Jesus Christus kennenlernen dürfen, durch den sie Zugang zu Gott, dem Vater, haben werden. Er wird ihnen die kostbarste aller Gaben zugänglich machen, den heiligen Geist.

Indem Gott sagt, dass er den Israeliten den heiligen Geist geben wird (Hesekiel 37,14), bestätigt er, dass sie reumütig sind und die Gelegenheit zur Errettung, die er ihnen anbietet, wahrnehmen wollen. Hesekiels Prophezeiung bietet ein ganz anderes Bild als das, das in der Predigt „Sünder in den Händen eines zornigen Gottes“ vermittelt wird.

Wenn Gott den alten Israeliten die Errettung anbietet, wird er sie auch der ganzen Menschheit anbieten. Bei Gott gibt es nämlich kein Ansehen der Person (Apostelgeschichte 10,34; 1. Petrus 1,17). In diesem Sinn schrieb der Apostel Paulus, dass in der Gemeinde alle gleich sind: „Hier ist nicht Jude noch Grieche, hier ist nicht Sklave noch Freier, hier ist nicht Mann noch Frau; denn ihr seid allesamt einer in Christus Jesus“ (Galater 3,28).

Diejenigen, die glauben, dass die Mehrheit der Menschen ewig verdammt ist, begreifen den barmherzigen Plan Gottes für die Menschen nicht. Sie verstehen nicht, dass Gott „will, dass allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen“ (1. Timotheus 2,4).

Wie kann derselbe Gott, der will, dass alle Menschen zur Erkenntnis der Wahrheit kommen, uns „über der Grube der Hölle“ halten, wie Jonathan Edwards es in seiner Predigt beschrieb?

Wie der Apostel Petrus uns berichtet, will Gott nicht, „dass jemand zugrunde geht, sondern dass alle sich bekehren“ (2. Petrus 3,9; Einheitsübersetzung). Letztendlich werden die Werke von Satan, dem Feind der Menschen, durch die Macht und Barmherzigkeit Gottes zerstört werden.

Für alle Menschen, die vor dem „großen, weißen Thron“ stehen dürfen, wird es die erste Gelegenheit zur Errettung in ihrem Leben sein. Von ihnen werden sehr viele den einzigen Namen, durch den die Errettung möglich ist (Apostelgeschichte 4,10-12), noch nie gehört haben.

Die Männer und Frauen, die in den bösen Städten Sodom und Gomorra lebten, werden bei diesem Gericht bereuen und Christus als Retter annehmen können (Matthäus 10,15). Die Bewohner der antiken heidnischen Städte Tyrus und Sidon werden auch zum ersten Mal von Jesus Christus erfahren (Matthäus 11,22). Diese sonst rätselhaften Bibelverse werden im Kontext des Gerichts vor dem großen, weißen Thron verständlich.

Wie sieht es bei Ihnen aus?

Wie gut kennen Sie die Heilige Schrift? Wissen Sie, dass Gott ein barmherziger Gott ist, der aber Rechenschaft von uns fordern wird (vgl. dazu Römer 14,12)? Wenn ja, dann könnte diese Zeit jetzt Ihr Tag des Heils sein, die „Zeit der Gnade“ (2. Korinther 6,2), in der Sie Gott wirklich kennenlernen und Ihr Leben in seinen Dienst stellen können!

Beruft Gott Sie jetzt zur Umkehr und Annahme Jesu Christi als Ihren Erlöser? Wenn ja, dann sind die Worte, die der Apostel Petrus seinerzeit an seine Landsleute richtete, auch für Sie wichtig: „Lasst euch erretten aus diesem verkehrten Geschlecht!“ (Apostelgeschichte 2,40).

Es kommt die Zeit, wenn alle Menschen, die Gott nie kennenlernen durften, vor Jesus Christus stehen und die Gelegenheit bekommen werden, sich für den Weg Gottes zu entscheiden. In Liebe wird Jesus ihnen dabei helfen, nach einem jeden Wort, das durch den Mund Gottes geht, zu leben (vgl. dazu Matthäus 4,4).

Doch für die Menschen, denen Gott heute schon den Sinn für seine Wahrheit geöffnet hat, ist jetzt die Zeit, sich für den Weg Gottes zu entscheiden. Wer heute berufen ist, erhält seine Gelegenheit jetzt und nicht erst beim Gericht vor dem großen, weißen Thron. Möge Gott Ihnen helfen zu erkennen, zu welcher Gruppe Sie gehören!

– GN September-Oktober 2015 PDF-Datei dieser Ausgabe

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