Wenn Naturwissenschaftlicher wie Atheisten denken

Wenn Naturwissenschaftlicher wie Atheisten denken © KirsiV/Pixabay
Den Ursprung des Universums durch die Verneinung naturwissenschaftlicher Prinzipien zu erklären ist das Denkmuster des Atheisten.

Von der Redaktion

Hat das Universum schon immer existiert oder gab es in ferner Vergangenheit einen Zeitpunkt seiner „Geburt“? Von dieser Frage hängt ein Großteil der Beweisführung für einen Schöpfer ab. Schließlich ist kein Schöpfer notwendig, wenn das Universum immer existiert hat. Andererseits muss es eine Ursache für die Entstehung des Universums geben, sollte es nicht „schon immer“ existiert haben.

Der britische Physiker Stephen Hawking stellt dazu fest: „Wenn das Universum einen Anfang hatte, können wir von der Annahme ausgehen, dass es durch einen Schöpfer geschaffen worden sei. Doch wenn das Universum wirklich völlig in sich selbst abgeschlossen ist, wenn es wirklich keine Grenze und keinen Rand hat, dann hätte es auch weder einen Anfang noch ein Ende: Es würde einfach sein“ (Eine kurze Geschichte der Zeit, Seite 184).

Hawkings Vorstellung eines in sich geschlossenen Universums wirft die Frage auf: Könnte Materie nicht ewig sein, das Universum schon immer existiert haben? Sich das ganze Universum vorzustellen fällt uns Menschen schwer. Reduzieren wir die Materie auf etwas Greifbares. Wir nehmen einen Stein in die Hand und fragen uns: Wo kommt dieser Stein (= Materie) her? Hat es diesen Stein schon immer gegeben?

Hawkings Antwort mit seiner These eines in sich geschlossenen Universums wäre, diese Materie (= Stein) ist ohne benennbare Ursache von allein entstanden. Der Ablauf soll wie folgt gewesen sein: 1. Am Anfang war nichts. 2. Auf einmal war dann alles da. Doch nach den Aussagen des zweiten Hauptsatzes der Thermodynamik muss die Materie einen Anfang gehabt haben. Hawking und andere Wissenschaftler gehen jedoch einfach von dem Vorhandensein der Materie aus, ohne zu erklären, wie sie entstanden bzw. woher sie gekommen ist.

Eines der grundlegendsten Prinzipien unserer materiellen Existenz ist, dass es für jede Wirkung – jedes Resultat – eine Ursache geben muss. Diese Grundwahrheit spiegelt sich in den Gesetzen der Energie und Materie wider. Die Existenz des Universums ist demnach eine Wirkung – ein Resultat –, für die es einen Anstoß gegeben haben muss. Die Bibel bietet eine Ursache für diesen Anstoß und verhält sich damit im Einklang mit einem Grundprinzip der Physik: „Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde“ (1. Mose 1,1).

Der Biochemiker Michael Behe mahnt seine Kollegen zur Vorsicht: „Das Verständnis, wie etwas [in der Natur] funktioniert, ist nicht dasselbe wie das Wissen um dessen Ursprung. Die Bewegungen der Planeten im Sonnensystem können z. B. mit großer Genauigkeit vorausgesagt werden; der Ursprung des Sonnensystems ist hingegen kontrovers . . . Es ist etwas sehr Unterschiedliches, den Ursprung von Dingen oder ihre tägliche Funktionsweise zu verstehen“ (Darwin’s Black Box: The Biochemical Challenge to Evolution, 1996, Seite ix).

Den Ursprung des Universums durch die Verneinung naturwissenschaftlicher Prinzipien zu erklären ist das Denkmuster des Atheisten. Dem Atheisten bleibt nur die Behauptung übrig, dass das Universum ohne Ursache aus dem Nichts entstanden ist. Naturwissenschaftler wie Stephen Hawking sollten ihrer Disziplin treu bleiben, anstatt sich solchen irrationalen Vorstellungen anzuschließen.

– Gute Nachrichten Mai-Juni 2012 PDF-Datei dieser Ausgabe

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