Christen wissen, dass Jesus für unsere Sünden gestorben ist. Aber nur wenige wissen, dass Jesu Identität nach seinem Tod gestohlen wurde! Viele wohlmeinende Gläubige sind auf diesen Betrug hereingefallen. Könnten Sie ebenfalls hinters Licht geführt worden sein?

Von der Redaktion

An jenem schicksalhaften Tag, als Jesu Christi menschliches Leben auf der Waagschale lag, hatten die Menschen von Jerusalem die Gelegenheit, sich für die Freilassung von Jesus oder von Barabbas, einem verurteilten Verbrecher, einzusetzen. Oberflächlich gesehen schien das eine faire Wahl. Pontius Pilatus, der römische Statthalter von Judäa, ließ die Bevölkerung von Jerusalem entscheiden, wer begnadigt werden sollte.

Leider waren sowohl Jesus als auch die Bürger jener antiken Stadt Opfer einer sehr effektiven und tödlichen Kampagne. Die religiösen Führer hatten geschickt einen Plan entworfen, wie sie denjenigen loswerden konnten, der ihre Heuchelei offenlegte und ihre aus der Sicht der Bevölkerung privilegierte Stellung gefährdete. Sie waren verärgert und von ihrer Perspektive aus zum Handeln berechtigt.

Zuvor hatte einer der ihren empfohlen, dass es erforderlich sein könnte, dass ein Mensch für das Wohl der gesamten Nation sterben müsste (Johannes 11,50-51). Das klang sehr edel und patriotisch.

Aber die meisten Leute hatten keine Ahnung, was wirklich vor sich ging und was als Nächstes folgen sollte. Am Ende des Tages hatten die religiösen Führer gesiegt. Die Menge war manipuliert und Jesus gegeißelt und gekreuzigt worden. Aber zuletzt kam die Wahrheit ans Licht.

Heute weiß man, dass Jesus von Nazareth aufgrund von Eifersucht und falschen Anschuldigungen hingerichtet wurde. Die meisten Menschen wissen aber nicht, dass Jesu menschliches Leben nicht das einzige war, das verloren ging. Im Laufe der Zeit wurde Jesus auch seiner Identität beraubt. Die Folge ist, dass viele heute unwissentlich einen gefälschten Jesus anbeten und einem verfälschten Evangelium Glauben schenken.

Die gleiche Kampagne, die darauf bedacht war, Jesus und seine Botschaft zu verdrehen, setzt sich auch heute fort. Es ist durchaus möglich, dass auch Sie – wie die Bewohner Jerusalems im ersten Jahrhundert n. Chr. – ebenfalls durch diese Täuschung in die Irre geführt werden. Sie müssen den Rest dieser Geschichte erfahren!

Eine Verfälschung seiner Identität

Identitätsdiebstahl ist in unserer modernen Zeit zu einem großen weltweiten Problem geworden. Jedes Jahr zieht es viele Menschen in Mitleidenschaft. Identitätsdiebe kennen keine nationalen Grenzen. Wenn ein Dieb heute die persönlichen Daten einer Person stiehlt, dann ist es durchaus üblich, dass er sich damit den Anschein von Legitimität bei aller Art von weiteren Diebstählen bis hin zur Kreditaufnahme unter dem Namen des Opfers verschafft.

Diejenigen, die Jesu Identität gestohlen haben, haben in vergleichbarer Weise gehandelt. Im Laufe der Zeit wurde Jesus völlig neu dargestellt. Sein Aussehen, sein Geburtstag und sein kultureller Hintergrund wurden völlig verfälscht.

Nehmen wir zum Beispiel Jesu Erscheinungsbild: Wenn die Menschen heute an Jesus denken, dann stellen sie sich einen langhaarigen, verweichlicht aussehenden Mann vor, der mit einem Heiligenschein auf dem Kopf herumlief. Aber nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein. Der wirkliche Jesus hatte keinen Heiligenschein – das ist einfach nur die Erfindung von Künstlern. Er sah wie jeder andere durchschnittliche jüdische Mann des ersten Jahrhunderts aus.

Aus der Geschichte wissen wir, dass die Männer jener Zeit kurz geschnittene Haare hatten. Die Juden des ersten Jahrhunderts sahen es für einen Mann als Schande an, lange Haare zu haben. Paulus bestätigte diese Sicht, als er an die Gläubigen in der Gemeinde zu Korinth schrieb: „Lehrt euch nicht auch die Natur, dass es für einen Mann eine Unehre ist, wenn er langes Haar trägt?“ (1. Korinther 11,4).

Natürlich war es auch in anderen führenden Kulturen des ersten Jahrhunderts oft üblich, dass die Männer kurze Haare hatten. Statuen und Münzen aus der Zeit zeigen, dass griechische und römische Männer einen ähnlichen Haarschnitt hatten. Die Tatsache, dass Jesus, wie andere jüdische Männer auch, kurze Haare hatte, ermöglichte es ihm, bei zwei unterschiedlichen Anlässen in der Menge unterzutauchen (Lukas 4,28-30; Johannes 8,59).

Selbst als bestimmte Menschen ihn töten wollten, entkam Jesus, weil er wie alle anderen aussah. Lange Haare, ein Heiligenschein auf dem Kopf oder ein verweichlichtes, weibliches Erscheinungsbild hätten ihn da sofort verraten.

Die Bibel sagt, dass Jesus als ein „Zimmermann“ bekannt war (Markus 6,3). Das hier verwendete griechische Wort tekton bedeutet eigentlich ein Baumeister oder Kunsthandwerker, der an baulichen Großprojekten mitwirkte (wie etwa der Errichtung von Gebäuden). Die Bibel sagt auch, dass er mit Fischern Umgang pflegte. In dieser Weise verbrachte er sicherlich viel Zeit im Freien und war ein Mann, der von anderen Männern respektiert wurde. Es war einfach nicht so, wie die Künstler ihn irrtümlich dargestellt haben.

Ein neuer Geburtstag, der dem biblischen Bericht widerspricht

Zusätzlich zu einem neuen Aussehen wurde Jesus auch ein neuer Geburtstag angedichtet. Dafür wurde der 25. Dezember ausgewählt, weil dieses Datum mit dem Tag übereinstimmte, den die Heiden als den Geburtstag ihres Sonnengottes feierten. Die religiösen Führer glaubten, dass dieses Datum es den Menschen erleichtern würde, das Heidentum zu verlassen und Christen zu werden. Sie gingen dabei davon aus, dass diese Feier ein Ende nehmen würde, sobald dieser Übergang vollzogen war.

Das ist aber natürlich niemals eingetreten. Weihnachten ist heute einer der größten Feiertage des Jahres. Für viele stellt Weihnachten jetzt einen wichtigen Teil ihrer Anbetung Gottes dar. Sie können sich einfach nicht vorstellen, dass Christen Jesu Geburtstag nicht auf diese Weise ehren sollen.

Die Tatsachen belegen aber durch zwei Schlüsselereignisse in Lukas 2, dass Jesus nicht am 25. Dezember geboren sein kann. Zum ersten fand damals eine römische Volkszählung statt (Verse 1-6). Diese wäre niemals im Winter durchgeführt worden, weil das Reisen in der Jahreszeit erschwert war. Zweitens waren die Hirten mit ihren Herden nachts auf dem Feld, als Jesus geboren wurde (Verse 7-8). Da der Dezember in Judäa kalt und regnerisch ist, hätten die Hirten nicht bei ihren Herden auf offenem Feld verbleiben wollen. Sie waren höchstwahrscheinlich zu der Jahreszeit in geschützten Räumlichkeiten untergebracht.

Gelehrte, die all die Belege aus Lukas’ Bericht sorgfältig ausgewertet haben, sehen es als am wahrscheinlichsten an, dass Jesus im Herbst geboren wurde. Eine sorgfältige Analyse der Geburt von Johannes dem Täufer und dem biblischen Bericht, der zeigt, dass Johannes sechs Monate vor Christus geboren wurde (Lukas 1,26. 36), deutet darauf hin, dass Jesus wahrscheinlich im September oder frühen Oktober geboren wurde. Die weitverbreitete Vorstellung, dass Jesus am 25. Dezember geboren wurde, ist einfach nur ein Kompromiss mit dem Heidentum, schreibt William Walsh in seinem Buch The Story of Santa Klaus.

Jüdischer Lebensstil verschleiert

Der neue, revidierte Jesus, den die meisten heute kennen, ist weitgehend seines jüdischen Hintergrunds und seiner jüdischen Kultur beraubt worden. Nach der Bibel ist es „ja offenbar, dass unser Herr aus Juda hervorgegangen ist“ (Hebräer 7,14). Doch manche, die behaupten, ihn heute anzubeten, empfinden ein Unbehagen – wenn nicht gar offene Feindseligkeit – hinsichtlich seines jüdischen Hintergrunds.

Viele wissen einfach nicht, dass Jesus die Synagoge regelmäßig am Samstag, dem wöchentlichen Sabbat, besuchte (Lukas 4,16), die biblischen Feiertage hielt (3. Mose 23; Lukas 2,41; Matthäus 26,17; Johannes 7,2. 10) und den Verzehr von Schweinefleisch und Schalentieren ablehnte (3. Mose 11; 5. Mose 14).

Einige sehen in diesen Gewohnheiten Jesu eine Strenge, die Jesus sozusagen für uns lebte, damit wir heute anders leben können. Doch Jesus hat nie angedeutet, dass seine Nachfolger die biblischen Anweisungen hinsichtlich dieser Bräuche ablehnen sollten.

Nach Jesu Tod folgten seine Jünger weiterhin seinem Beispiel und lehrten neubekehrte Gläubige, das ebenfalls zu tun. Paulus sagte: „Folgt meinem Beispiel wie ich dem Beispiel Christi!“ (1. Korinther 11,1). Auf seinen Reisen betete Paulus Gott weiterhin am Samstag an, genauso wie Jesus das auch getan hatte (Apostelgeschichte 13,5. 14; 16,13; 17,2; 18,4).

Als die Heiden (Nichtisraeliten) der Stadt Antiochien die Worte des Paulus hören wollten, versammelten sie sich mit den Juden am nächsten Sabbat (Apostelgeschichte 13,42-44). Statt diesen klaren biblischen Bericht zu akzeptieren, führen viele das falsche Argument an, dass Paulus die Heiden gelehrt hätte, sich am Sonntag statt am Samstag zu versammeln. Die allgemeine Annahme ist dabei, dass der Tag der Anbetung zu Ehren der Auferstehung Jesu geändert wurde (eine weitere Unwahrheit, da Jesus am Samstagabend kurz vor Sonnenuntergang auferstanden ist).

Die Feindseligkeit gegen Gottes Siebenten-Tags-Sabbat zeigte sich ca. 300 Jahre später in der Entscheidung der römischen Staatskirche, den Sonntag als wöchentlichen Tag der Anbetung einzuführen. Als Erklärung für diese Änderung gaben die Kirchenführer offen zu, dass sie die Kirche von allem Jüdischen trennen wollten. Sie erklärten jeden, der durch das Halten des Siebenten-Tags-Sabbats „judaisiert“ handeln würde, als „anathema“ (getrennt oder abgeschnitten von der Kirche).

Zusätzlich zum Halten des Sabbats hielt Jesus auch die biblischen Feiertage. Er begleitete seine Eltern zweifellos „alle Jahre“ zum „Passahfest“ nach Jerusalem (Lukas 2,41). Er hielt diese biblischen Tage der Anbetung weiterhin in der Zeit seines öffentlichen Wirkens (Matthäus 26,17-19; Lukas 22,14-15). Jesu Nachfolger hielten diese gleichen „Feste des Herrn“ (3. Mose 23,4) und lehrten die Gläubigen, das Gleiche zu tun.

Gegen Ende des ersten Jahrhunderts schrieb Johannes, der Jünger Jesu: „Wer sagt, dass er in ihm bleibt, der soll auch leben, wie er gelebt hat“ (1. Johannes 2,6). Er lehrte also Gläubige ihr Leben so zu leben, wie Jesus gelebt hatte. Da ist es geradezu ironisch, dass jemand, der heute Jesu Beispiel folgt, als unchristlich angesehen wird. Ein solches Denken zeigt, wie tief greifend erfolgreich diejenigen waren, die den heute verfälschten Jesus entworfen haben.

Die falschen Lehren heute, die die Menschen dazu verführen, Jesu Beispiel abzulehnen, werden am häufigsten damit begründet, dass Paulus die Botschaft Jesu aufgrund direkter Unterweisung durch Jesus, wie sie im Galaterbrief erwähnt wird, geändert habe. Es stimmt schon, dass Paulus direkt von unserem Herrn belehrt wurde. Doch Jesus hat Paulus nicht angewiesen, ein anderes Evangelium zu predigen.

Den Korinthern sagte Paulus, dass er sie die gleichen Lehren gelehrt hatte, wie sie die anderen Apostel lehrten. Er war also kein theologischer Einzelgänger, der mit einer anderen Botschaft unterwegs war.

Die Gnade Jesu Christi wird verdreht

Obwohl die Art und Weise, wie Jesu Aussehen und sein kultureller Hintergrund verfälscht wurden, viel Verwirrung gestiftet hat, waren die Irrlehren über seine Erwartungen an seine Nachfolger die schädlichsten Folgen seiner gestohlenen Identität.

Statt im Einklang mit Gottes Gesetzen hinsichtlich des Sabbats, der Feiertage oder der Speisegesetze zu leben, wird den Menschen fälschlicherweise beigebracht, dass jeder, der Jesu Beispiel heute folgt, Gottes Gnade ablehnt und Legalismus praktiziert. Damit ist gemeint, dass man versucht, sich sein Heil durch Werke zu verdienen.

Die Bibel lehrt eindeutig, dass das Heil aufgrund von Gnade durch den Glauben statt durch Werke kommt (Epheser 2,8-9). Es ist aber auch klar, dass wir „in Christus Jesus zu guten Werken“ geschaffen sind (Vers 10). In der Tat werden es diejenigen sein, „die seine Gebote halten“, die Zugang zum Baum des Lebens erhalten werden, der ewiges Leben symbolisiert (Offenbarung 22,14).

Christi eigene Worte zeigen ebenfalls, dass kein Konflikt zwischen Gnade und Gehorsam besteht. Jesus hat mit Nachdruck gesagt: „Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel“ (Matthäus 7,21). Jesus erwartet immer noch von uns, dass wir seinen Geboten gehorchen. Einfach ausgedrückt: Eine echte Beziehung zu Christus wird immer zu einem veränderten Leben führen.

Bei einer anderen Gelegenheit sagte Jesus: „Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten“ (Johannes 14,15). Aber statt Jesu Lehren zu folgen, haben falsche Prediger im ersten Jahrhundert verkündet, dass es nicht länger erforderlich sei, dem Gesetz Gottes zu gehorchen. Mit ihren Lehren verdrehten sie Gottes Gnade. Sie haben behauptet, dass Gottes Gnade alles abdeckt und Gott nichts von uns als Gegenleistung erwartet.

Diese Irrlehren boten nur Vorteile ohne Erwartungen. Judas beschrieb diese falschen Lehrer als solche, die „die Gnade unseres Gottes für ihre Ausschweifungen“ missbrauchen und „unseren alleinigen Herrscher und Herrn Jesus Christus“ verleugnen (Judas 1,4). Leider findet sich diese falsche Botschaft auch heute noch bei manchen Christen.

Wenn wir die Ermahnung des Judas richtig erfassen, dann erkennen wir, dass Gottes wunderbare Gabe der Gnade durch diese falschen Lehren beschmutzt worden ist. Eigentlich ist der Inhalt dieser Lehren, dass das Sündigen in Ordnung sei. Damit werden Gott und der wahre Herr Jesus Christus verleugnet. Das Gleiche geschieht heute immer noch, wenn Menschen einen verfälschten Jesus und eine trügerische Gnade akzeptieren.

Schadensbehebung

Wenn Sie das Opfer dieser verfälschten Botschaft über Christus geworden sind, dann können Sie das ändern. Jeder, der zur Umkehr bereit ist, findet schnell Gottes Gnade und Erbarmen (Jesaja 55,7).

Jesus wünscht sich eine liebevolle Beziehung zu Ihnen (2. Petrus 3,9), doch diese darf sich nur auf seine Bedingungen gründen. Wenn das nicht der Fall ist, dann betrügen Sie sich nur selbst. Es ist nicht einfach, sich zu ändern, wenn wir feststellen, dass wir im Irrtum leben. Wir haben aber keine Wahl, wenn wir ewiges Leben erlangen wollen. Wie Judas schreibt, müssen wir für den Glauben kämpfen, „der ein für alle Mal den Heiligen überliefert ist“ (Judas 3). In einem seiner letzten Gebete zum Vater vor seiner Kreuzigung sagte Jesus: „Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, der du allein wahrer Gott bist, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen“ (Johannes 17,3). Wenn wir ewig leben wollen, dann müssen wir den wahren Jesus kennen.

Die Tatsache, dass Sie diesen Artikel bis zu diesem Punkt gelesen haben, weist darauf hin, dass Sie es mit Ihrer Beziehung zu Gott ernst meinen und von einem besseren Verständnis des wahren Jesus und seinen authentischen Lehren profitieren können. Jetzt, wo Sie wissen, dass vieles von dem, was Sie über Jesus gelernt haben, falsch ist, empfehlen wir Ihnen unsere kostenlose Broschüre Jesus Christus: Die wahre Geschichte.

Verpassen Sie nicht diese authentischen Informationen, die unbezahlbare, lebensverändernde Erkenntnisse enthalten! Folgen Sie keinem geschickt ausgedachten Märchen über eine fiktive Persönlichkeit ohne biblische Grundlage. Seien Sie jemand, der Jesu wahre Identität versteht und auf seine Berufung reagiert. Wenn Sie das tun, wird Ihr Leben jetzt und in der Zukunft nie mehr dasselbe sein!

Wer ist letztendlich für die Verführung verantwortlich?

Es ist offensichtlich, dass die Schriftgelehrten und Pharisäer des ersten Jahrhunderts n. Chr. Jesu Feinde waren. Bald nach Jesu Tod fingen Irrlehrer an, seine Botschaft zu verfälschen. Der wahre Urheber der Feindschaft gegen Jesus ist jedoch ein mächtiges Geistwesen, das die Bibel Satan nennt. Er ist „der große Drache, die alte Schlange, die da heißt: Teufel und Satan, der die ganze Welt verführt“ (Offenbarung 12,9).

Im Garten Eden fing seine Verführung der Menschen an, als er Eva eine Alternative zur göttlichen Lebensweise anbot (1. Mose 3). Gottes Urteil über Satan lautete: „Weil du das getan hast, seist du verflucht, verstoßen aus allem Vieh und allen Tieren auf dem Felde. Auf deinem Bauche sollst du kriechen und Erde fressen dein Leben lang. Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau und zwischen deinem Nachkommen und ihrem Nachkommen; der soll dir den Kopf zertreten, und du wirst ihn in die Ferse stechen“ (Verse 14-15). Diese Vorhersage gilt als erster Hinweis in der Bibel auf den Kampf, der zwischen Satan und Jesus Christus – dem „Nachkommen“ der Frau – stattfinden sollte.

Jesus nannte Satan einen „Mörder von Anfang an“ und den „Vater der Lüge“ (Johannes 8,44). Satan ist die wahre Macht, die Jesus beseitigen und seine Botschaft verfälschen wollte. In 2. Korinther 4, Vers 4 nennt Paulus ihn den „Gott dieser Welt“, der den Ungläubigen „den Sinn verblendet hat, dass sie nicht sehen das helle Licht des Evangeliums von der Herrlichkeit Christi“. Satan und seine Dämonen setzen Irrlehrer ein, die mittels ihres geschickten trügerischen Wirkens als Diener der Gerechtigkeit erscheinen (2. Korinther 11,14-15).

Der Einfluss dieser Irrlehrer hat zur Entstehung des abgewandelten Christentums unserer Zeit geführt. Darüber berichten wir in unserer kostenlosen Broschüre Die Kirche Jesu Christi: Wahrheit und Fälschung, die Sie bei uns bestellen oder im Internet als PDF-Datei herunterladen können.