Die unerkannten Folgen der Evolutionstheorie

Evolution © Alexas_Fotos/Pixabay
Als Charles Darwin seine Theorie über den Ursprung der Arten veröffentlichte, hat er nicht im Traum daran gedacht, damit der Menschheit Leiden zuzufügen oder den Wert des Menschen herabzusetzen.

Von der Redaktion

Zu Beginn des neuen Jahres findet in der vorliegenden Ausgabe unsere Auseinandersetzung mit der Evolutionstheorie breiten Raum. Mancher Leser könnte meinen, drei von vier Beiträgen einer nicht bewiesenen Theorie zu widmen sei Informations-Overkill. Gemessen an dem Schaden, den diese Theorie der menschlichen Gesellschaft zugefügt hat, sind wir aber völlig anderer Meinung.

Als Charles Darwin mit der Formulierung seiner Theorie über den Ursprung der Arten begann, hat er wahrscheinlich nicht im Traum daran gedacht, damit der Menschheit Leiden zuzufügen oder den Wert des Menschen herabzusetzen. Stattdessen wollte er nur die wissenschaftliche Erkenntnis voranbringen. Durch seine Evolutionstheorie bot er eine Erklärung für die Entstehung des Lebens, ohne die Notwendigkeit eines Schöpfergottes. Seine Idee war revolutionär und hatte ungeheuere Auswirkungen, die weit über den Bereich der Naturwissenschaften hinausgingen.

Aber das, was Darwin der wissenschaftlichen Welt mit seinem 1859 erschienenen Buch Die Entstehung der Arten darlegte, hat große Kollateralschäden mit sich gebracht. Das heißt, es hatte unbeabsichtigte Folgen. Leider haben nur wenige in der Gesellschaft die Auswirkungen seiner revolutionären Idee erkannt. Wie eine Bombe, die eine unschuldige Stille erschüttert, sind die Schockwellen von Darwins Hypothese immer noch schonungslos dabei, der Gesellschaft Schläge zu versetzen.

Seit der Explosion der Darwinbombe haben ihre Schockwellen jede akademische Disziplin erreicht, mit einigen ernsthaft negativen Konsequenzen. Die Verehrer Darwins sprechen manchmal über all die Toten durch religiöse Kriege, sie werden jedoch nicht so gern an die unmoralischen, materialistischen Weltsichten erinnert, die auf Darwins Theorie aufbauten oder von ihr gerechtfertigt erschienen.

Beispielsweise berichtet eine Biografie vom sowjetischen Diktator Joseph Stalin, dass er Die Entstehung der Arten als Beweis dafür ansah, dass es keinen Gott gibt (E. Yaroslavsky, Landmarks in the Life of Stalin, 1940, Seite 8-9). Als er im Priesterseminar studierte, ermunterte Stalin einen Studienkollegen, Darwins Buch zu lesen, damit sein Freund ebenfalls verstehen würde, dass von Gott zu reden „reiner Unsinn“ sei (ebenda). Durch Darwin darin bestärkt, dass es keinen Gott und folglich auch kein göttliches Verbot gegen das Töten gibt, hatte Stalin keine Skrupel, Millionen Menschen in dem Bemühen ermorden zu lassen, um einen vermeintlich besseren Staat aufzubauen und seine eigene Machtposition zu festigen.

War das Töten von unzähligen Menschen das Ergebnis, das Charles Darwin mit der Veröffentlichung von Die Entstehung der Arten angestrebt hatte? Natürlich nicht. Wenn wir aber die Evolution als Erklärung für unsere Existenz akzeptieren, verwerfen wir damit die Vorstellung, dass es für alle Menschen verbindliche moralische Werte und Normen gibt.

Welche Folgen hat es hingegen, wenn man an die nachweisbare Notwendigkeit einer übernatürlichen Schöpfung glaubt? Daraus ergibt sich die Konsequenz, nach den Vorgaben des Schöpfers für unsere Lebensführung zu fragen. Wenn Sie mehr über den Kontrast zwischen der Evolutionstheorie und der Schöpfung erfahren wollen, dann können Sie unsere kostenlose Broschüre Schöpfung oder Evolution: Kennen Sie alle Fakten? bestellen oder im Internet als PDF-Datei herunterladen.

– Gute Nachrichten Januar-Februar 2020 PDF-Datei dieser Ausgabe

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